Neue Gigabit-Studie zählt 29 Millionen Gigabit-Anschlüsse bis Mitte 2021
Der Ausbau der Gigabit-fähigen Anschlüsse in Deutschland nimmt jetzt langsam weiter Fahrt auf. Die Anzahl der Gigabit-Anschlüsse steigt nun im ersten Halbjahr 2021 um mehr als 600.000 auf 23,3 Millionen Anschlüsse an.
Das hat der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) mitgeteilt. In ihrer dritten Ausgabe der "Gigabit-Studie" wird nun das aktuelle Bild des Ausbaus dargelegt, was alle Anbieter widerspiegelt. "Die meisten neuen Gigabit-Anschlüsse entstehen auf Basis der HFC-Breitbandkabel-Infrastruktur, meist ohne viel Tiefbau", erläutert Prof. Gerpott, der die Studie mit begleitet hat. Diese Anschlüsse sind wohl auch deshalb auf dem Vormarsch, da sie für die Anbieter weitaus günstiger sind.
Dazu zählen dann die DOCSIS-3.1-Kabelanschlüsse ebenso wie Glasfaseranschlüsse bis zum Haus/Endkunden (FTTB/H). Im Vergleich zu Ende 2020 sind es nun in etwa 1,4 Millionen oder 5 Prozent mehr. "Die sehr guten Zahlen belegen eine weiterhin hohe Dynamik beim Netzausbau. Die Summe der privat von den Wettbewerbern bereitgestellten Investitionsmittel, die in den nächsten Jahren verbaut werden soll, ist auf weit über 20 Milliarden Euro angestiegen und sie wird weiterwachsen", erläutert VATM-Präsident David Zimmer die Erkenntnisse aus der dritten Gigabit-Studie.
92 Prozent der Highspeed-Anschlüsse werden laut VATM von den Wettbewerbern, 8 Prozent von der Telekom zur Verfügung gestellt.
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Über 62 Prozent der Haushalte sind theoretisch angeschlossen
Glasfaserausbau bedeutet dagegen höhere Kosten durch die Verlegung neuer Kabel, aber auch dabei belegen die neuen Zahlen der Studie einen guten Zuwachs. Mit den aktuellen Entwicklungen wird es bis Mitte 2021 insgesamt rund 29,3 Millionen Gigabit-fähige Anschlüsse in Deutschland geben. Im Sommer werden so dann schätzungsweise 62,4 Prozent der Haushalte mit gigabit-tauglichen Anschlüssen versorgbar sein.Dazu zählen dann die DOCSIS-3.1-Kabelanschlüsse ebenso wie Glasfaseranschlüsse bis zum Haus/Endkunden (FTTB/H). Im Vergleich zu Ende 2020 sind es nun in etwa 1,4 Millionen oder 5 Prozent mehr. "Die sehr guten Zahlen belegen eine weiterhin hohe Dynamik beim Netzausbau. Die Summe der privat von den Wettbewerbern bereitgestellten Investitionsmittel, die in den nächsten Jahren verbaut werden soll, ist auf weit über 20 Milliarden Euro angestiegen und sie wird weiterwachsen", erläutert VATM-Präsident David Zimmer die Erkenntnisse aus der dritten Gigabit-Studie.
92 Prozent der Highspeed-Anschlüsse werden laut VATM von den Wettbewerbern, 8 Prozent von der Telekom zur Verfügung gestellt.
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