Fahrprüfung bestanden: Perseverance macht Meter auf dem Mars
Es ist nur ein kleiner Schritt für einen Rover auf dem Mars, für die Ingenieure auf der Erde aber ein wichtiger Meilenstein: Perseverance hat vor Kurzem seine ersten Fahrspuren auf dem roten Planeten hinterlassen. Die Testfahrt ist Teil eines erfolgreichen Rund-um-Checks.
Perseverance hat die erste Fahrprüfung bestanden
"Wenn es um Radfahrzeuge auf anderen Planeten geht, gibt es nur wenige Ereignisse, die in ihrer Bedeutung an die erste Fahrt heranreichen", sagte Anais Zarifian, Mars 2020 Perseverance Rover Mobility Testbed Engineer am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. "Dies war unsere erste Gelegenheit, Perseverance auf Herz und Nieren zu prüfen und eine Spritztour zu machen. Der Sechs-Rad-Antrieb des Rovers reagierte hervorragend. Wir sind nun zuversichtlich, dass unser Antriebssystem einsatzbereit ist und uns in den nächsten zwei Jahren dorthin bringen kann, wohin uns die Wissenschaft führt."
Perseverance darf das erste Mal die Reifen rollen lassen
Die Landung ist geglückt, tausende hochauflösende Bilder der Umgebung geschossen. Jetzt geht es für Perseverance mit großen Schritten Richtung eigentlicher Mission: Im Jezero Crater nach Anzeichen für Leben suchen. Um die unzähligen Hightech-Werkzeuge an Bord des Rovers überhaupt zum Einsatz bringen zu können, ist natürlich ein System entscheidend: das Antriebssystem. Die NASA-Ingenieure können jetzt mit großer Erleichterung vermelden: Perseverance hat vorbildlich die ersten Meter auf dem Mars zurückgelegt.
Perseverance hat die erste Fahrprüfung bestanden
"Wenn es um Radfahrzeuge auf anderen Planeten geht, gibt es nur wenige Ereignisse, die in ihrer Bedeutung an die erste Fahrt heranreichen", sagte Anais Zarifian, Mars 2020 Perseverance Rover Mobility Testbed Engineer am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. "Dies war unsere erste Gelegenheit, Perseverance auf Herz und Nieren zu prüfen und eine Spritztour zu machen. Der Sechs-Rad-Antrieb des Rovers reagierte hervorragend. Wir sind nun zuversichtlich, dass unser Antriebssystem einsatzbereit ist und uns in den nächsten zwei Jahren dorthin bringen kann, wohin uns die Wissenschaft führt."
Auch die Landung im Blick
Perseverance konnte demnach am 4. März rund 6,5 Meter auf der Marsoberfläche zurücklegen und nahm sich für diese Aufgabe rund 33 Minuten Zeit. Der Rover wurde dabei so bewegt, dass die Landestelle - jetzt benannt zu Ehren der afroamerikanischen Sci-Fi-Autorin Octavia E. Butler - mit seinen Kameras für Navigation und Gefahrenvermeidung erfasst werden konnte. Die Wissenschaftler versprechen sich durch die Analyse der Aufwirbelungen, die die Triebwerke verursacht hatten, bessere Erkenntnisse zur Lande-Dynamik. Einmal voll in Fahrt, wird es dem Rover in Zukunft möglich sein, bis zu 200 Meter am Tag zurückzulegen.
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