Red Hats -Fedora- sorgt für Streit
Red Hats Neupositionierung rund um den Linux-Desktop sorgt für weitere
Verwirrungen. Nach Protesten wegen des mit der Einstellung von "Red Hat Linux 9"
wegfallenden Supports für die Consumer-Linux-Edition regt sich nun Widerstand
aus der Open-Source-Community.Grund ist das Vorhaben Red Hats, den Namen des quelloffenen Projekts Fedora , in das die Linux-Desktop-Edition überführt wurde, markenrechtlich schützen zu lassen. An der Cornell University wird bereits seit 1997 ein quelloffenes Management-System unter der Bezeichnung Fedora (Flexible Extensible Digital Object Repository Architecture) entwickelt. Das System dient zur Zusammenführung von Informationssystemen wie digitalen Bibliotheken durch Web-basierende Techniken wie XML und ist laut Carl Lagoze vom Informatik-Lehrstuhl in Cornell in der Open-Source-Community weit verbreitet. Diesem Fedora-Projekt trat später auch die Universtity of Virginia bei.
Nachdem Red
Hat nach Aussagen der Wissenschaftler keine Kompromissbereitschaft gezeigt
habe, werde nun erwogen, mit rechtlichen Mitteln gegen einen Markenschutzantrag
vorzugehen.
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