"CRAP": Amazon sortiert seine Waren neu & schmeißt Unprofitable raus
Laut Medienbericht soll Amazon eine Umstrukturierung seines Warenangebots planen. Der Konzern will demnach Angebote aussortieren, bei denen ein geringer Warenwert einem großen Versandaufwand gegenübersteht. Die Produkte auf der Abschussliste sollen dabei unter dem unrühmlichen Akronym "CRAP" zusammengefasst werden.
Wie dem Bericht zu entnehmen ist, soll es sich dabei beispielsweise um Produkte wie in Flaschen abgefülltes Wasser oder Snacks handeln, die von vornherein eine geringe Gewinnspanne mitbringen. Demnach soll Amazon solche Waren intern unter dem Akronym "CRAP" kategorisieren, was für "Can't realize a profit" steht, also "kann keinen Gewinn generieren". Dass der englische Begriff "crap" auch mit "Müll" übersetzt werden kann, gibt aber wohl einen klaren Hinweis darauf, wie Amazon zu diesen Produkten steht.
Darüber hinaus werden auch heute schon viele der von Amazon wohl als "Crap" kategorisierten Produkte von Drittanbietern über die Plattform verkauft, die unabhängig von Amazon versenden. Es darf also bezweifelt werden, dass sich nach dem großen Aussortieren durch den Konzern für Kunden spürbar etwas am Warenangebot verändern wird.
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Amazon hat es auf Wasser in Glasflaschen & Co abgesehen
Amazon hat in den letzten Jahren aggressiv das Ziel verfolgt, in fast jeder Produktkategorie Waren anbieten zu können - die Nutzer sollen möglichst alle Waren auf der Plattform erstehen können. Jetzt scheint der Konzern diese Strategie aber grundlegend überdenken zu wollen. Wie das Wall Street Journal berichtet, plant der Konzern zahlreiche Produkte aus dem Sortiment zu nehmen, die zu wenig oder gar keinen Profit versprechen. Infografik: Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten...
Wie dem Bericht zu entnehmen ist, soll es sich dabei beispielsweise um Produkte wie in Flaschen abgefülltes Wasser oder Snacks handeln, die von vornherein eine geringe Gewinnspanne mitbringen. Demnach soll Amazon solche Waren intern unter dem Akronym "CRAP" kategorisieren, was für "Can't realize a profit" steht, also "kann keinen Gewinn generieren". Dass der englische Begriff "crap" auch mit "Müll" übersetzt werden kann, gibt aber wohl einen klaren Hinweis darauf, wie Amazon zu diesen Produkten steht.
Amazon sucht nach Umwegen
Wie das Wall Street Journal analysiert, fallen in diese Kategorie meist Produkte, die unter 15 Dollar kosten und aufgrund von sperriger und komplizierter Verpackung einen sehr hohen Logistikaufwand mit sich bringen. Neben dem direkten Ausschluss aus dem Sortiment soll sich der Online-Händler aber auch im Gespräch mit Herstellern befinden, um effiziente Verpackungslösungen zu entwickeln. Bei anderen Unternehmen wie Coca Cola soll Amazon das Ziel verfolgen, dass diese nach Bestellung auf der Plattform direkt ab Werk verschicken können.Darüber hinaus werden auch heute schon viele der von Amazon wohl als "Crap" kategorisierten Produkte von Drittanbietern über die Plattform verkauft, die unabhängig von Amazon versenden. Es darf also bezweifelt werden, dass sich nach dem großen Aussortieren durch den Konzern für Kunden spürbar etwas am Warenangebot verändern wird.
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