Chile: Kunde zahlt beim Smartphone-Kauf mit 58 Kilo Avocados
Manchmal gehen Marketing-Aktionen nach hinten los. Der chilenische Online-Händler Ripley musste dies jüngst feststellen, denn einer der Kunden des Unternehmens wollte sein neues Smartphone mit Avocados bezahlen - und tat dies letztlich auch. Zuvor hatte Ripley in seinem Webstore den Preis in Naturalien angegeben.
Warum Ripley sich entschied, auf eine derart kuriose Art und Weise zu werben, mag man sich vielleicht zunächst fragen. Letztlich geht die Aktion aber wohl auf den Umstand zurück, dass Chile eines der Länder mit der größten Avocado-Produktionsmenge der Welt ist. Auf den Shopseiten listete das Unternehmen sämtliche Geräte sowohl mit ihrer Preisempfehlung, dem eigenen Preis beim Kauf im Online-Shop und eben auch, mit wie viel Kilogramm Avocado der Preis "aufgewogen" werden könnte.
Avocado-Mann Briceno und sein neues Motorola Moto X4: Bezahlt mit 58 Kilo Avocados
Der Instagram-User Camilo Briceno wurde auf die etwas ungewöhnliche Aktion aufmerksam und fragte daraufhin in einem kurzen Video nach, wo und wie man denn die Transaktion über die Bühne bringen könnte. Der Händler reagierte darauf durchaus souverän und bot dem potenziellen Kunden an, dass man sich ja im Ladengeschäft von Ripley im Stadtteil Parque Arauco in der Hauptstadt Santiago de Chile treffen könne, um das Geschäft abzuwickeln. Ripley würde das Telefon mitbringen, Briceno im Gegenzug die Avocados.
Online-Händler Ripley gab Smartphone-Preise in Avocados an
Und tatsächlich: Briceno und Ripley trafen sich im Laden des Unternehmens und tauschten: Avocados gegen Motorola Moto X4. Ganze 58 Kilogramm Avocados wechselten so den Besitzer, so dass Briceno mittlerweile das Motorola-Smartphone sein Eigen nennt, während die Mitarbeiter von Ripley sicherlich die nächsten Wochen damit verbringen dürften, die säckeweise gelieferten Avocados zu verspeisen.
Der Händler hat mittlerweile die eher als scherzhafte Marketing-Maßnahme in den hauseigenen Online-Store integrierte Preisangabe in "Kilogramm Avocados" entfernt. Letztlich ist dies wohl auch eine durchaus sinnvolle Maßnahme, denn Briceno verdient sein Geld mit dem Verkauf und der Lieferung von Avocados und wird deshalb auch als "El Weón de las Paltas" bezeichnet - also als "Avocado-Mann".
Avocado-Mann Briceno und sein neues Motorola Moto X4: Bezahlt mit 58 Kilo Avocados
Der Instagram-User Camilo Briceno wurde auf die etwas ungewöhnliche Aktion aufmerksam und fragte daraufhin in einem kurzen Video nach, wo und wie man denn die Transaktion über die Bühne bringen könnte. Der Händler reagierte darauf durchaus souverän und bot dem potenziellen Kunden an, dass man sich ja im Ladengeschäft von Ripley im Stadtteil Parque Arauco in der Hauptstadt Santiago de Chile treffen könne, um das Geschäft abzuwickeln. Ripley würde das Telefon mitbringen, Briceno im Gegenzug die Avocados.
Online-Händler Ripley gab Smartphone-Preise in Avocados an
Und tatsächlich: Briceno und Ripley trafen sich im Laden des Unternehmens und tauschten: Avocados gegen Motorola Moto X4. Ganze 58 Kilogramm Avocados wechselten so den Besitzer, so dass Briceno mittlerweile das Motorola-Smartphone sein Eigen nennt, während die Mitarbeiter von Ripley sicherlich die nächsten Wochen damit verbringen dürften, die säckeweise gelieferten Avocados zu verspeisen.
Der Händler hat mittlerweile die eher als scherzhafte Marketing-Maßnahme in den hauseigenen Online-Store integrierte Preisangabe in "Kilogramm Avocados" entfernt. Letztlich ist dies wohl auch eine durchaus sinnvolle Maßnahme, denn Briceno verdient sein Geld mit dem Verkauf und der Lieferung von Avocados und wird deshalb auch als "El Weón de las Paltas" bezeichnet - also als "Avocado-Mann".
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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