Zune - Microsofts iPod-Konkurrent im Test & Vergleich

15.01.2007 17:56 
Als Microsoft vor einigen Monaten durchsickern ließ, dass man vor habe, direkt in den Markt für tragbare Mp3-Player einzusteigen, war schon seit längerem bekannt, was die Redmonder vor hatten. Es sollte endlich einen ebenbürtigen Konkurrenten zu Apples iPod geben. Das Gerät ist mittlerweile vor allem in den USA beinahe zur Definition des Mp3-Players geworden.

Apples Produkt hat dort einen Marktanteil von fast 70 Prozent, während sich die diversen Wettbewerber den Rest des Marktes teilen. Die Kalifornier verkauften 2006 weltweit knapp 40 Millionen iPods und trugen damit auch im Rest der Welt ein großes Stück zu den insgesamt rund 190 Millionen verkauften Mp3-Playern bei. Daraus ergibt sich ein Marktanteil von cirka 21 Prozent, was immer noch weit mehr sein dürfte, als die anderen Hersteller erreicht haben.


Microsofts Zune konnte im Vergleich zwar einen guten Start hinlegen, im US-Markt ist das Gerät jedoch nur eine minimale Größe. In der ersten Woche nach Verkaufsstart stammten neun Prozent aller verkauften Mp3-Player von Microsoft. Nach anfänglicher Euphorie geht man heute davon aus, dass nur zwei Prozent der in den USA verkauften Geräte aus Redmond kommen. Dies scheint zunächst nicht viel, bedenkt man jedoch, dass Microsoft vollkommen neu in diesen Bereich eingestiegen ist, relativieren sich die Zahlen. Andere Wettbewerber konnten schließlich bis heute keine derartigen Ergebnisse abliefern.

Im folgenden wollen wir nun beleuchten, was in Microsofts Multimedia-Player Zune steckt und wie sich das Gerät im Vergleich zum Platzhirsch iPod schlägt. Neben den Schwächen wollen wir auch die zahlreichen Möglichkeiten erwähnen, die sich ergeben, wenn Microsoft die Hardware des Zune voll ausnutzt. Wann Microsoft seinen iPod-Konkurrenten in Europa bzw. Deutschland auf den Markt werfen wird, ist bisher übrigens nicht abzusehen.

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