Konsolenpreise: Xbox Series und PlayStation 5 kosten nun mehr Geld
Die stärkste Teuerung auf dem Konsolenmarkt betrifft die Xbox Series S mit einem Terabyte Speicherplatz. Die unverbindliche Preisempfehlung für das Gerät von Microsoft stieg in Europa um 50,0 Prozent auf den aktuellen Preis von 599,99 Euro.
Microsoft zieht an
Auch die leistungsstärkeren Varianten der Konsole erfordern ein größeres Budget. Für die Xbox Series X in der rein digitalen Ausführung werden mittlerweile 749,99 Euro fällig. Das entspricht einer Erhöhung von 36,4 Prozent. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Version mit optischem Laufwerk liegt nun bei 799,99 Euro. Hierbei verzeichnet die Statistik einen Aufschlag von 33,3 Prozent gegenüber dem Vorpreis.Sony und Nintendo moderater
Bei der PlayStation 5 fallen die Anpassungen etwas geringer aus. Die Digital Edition wird für 599,99 Euro angeboten, was ein Plus von 20,0 Prozent bedeutet. Das Standardmodell kostet 649,99 Euro und verzeichnet einen Anstieg von 18,2 Prozent. Das teuerste Gerät im Portfolio bleibt die PlayStation 5 Pro für 899,99 Euro mit einer Teuerung von 12,5 Prozent. Die geringste Mehrbelastung gibt es bei der Switch 2, die bei 499,99 Euro liegt und damit lediglich 6,4 Prozent teurer wurde.Gründe für die Entwicklung
Die Preissteigerungen fallen in eine Phase, in der die Hersteller Sony und Nintendo wiederholt sinkende Absätze bei ihren Geräten melden. Laut Statista ist ein Hauptgrund für die teurere Hardware die stark gestiegene Nachfrage nach Speicher. Ausgelöst wurde das durch den Boom rund um Künstliche Intelligenz. Microsoft begründet seine Anpassungen konkret mit einer anhaltend angespannten Situation auf dem Markt für elektronische Bauteile. Sony hatte bereits im April weltweite Erhöhungen angekündigt und verwies dabei allgemein auf den Druck, der auf der globalen Wirtschaftslage lastet.
Quelle: Statista
Mehr zum Thema: PlayStation 5, Xbox Series X