Starlink: Wo es das Satelliteninternet von Musk schon heute gibt
Im Jahr 2019 hat Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX damit begonnen, Starlink-Satelliten in den Erdorbit zu schießen und mit ihnen einen weltweiten Internetzugang aufzubauen. In Nordamerika und in weiten Teilen Europas ist das Satelliteninternet schon heute verfügbar, wie die Grafik illustriert. Afrika und Asien sind dagegen erst wenig erschlossen. Die Ukraine befindet sich derzeit laut Starlink-Angaben auf der Warteliste. Vom ukrainischen Militär wird Starlink allerdings schon länger genutzt. Starlink ist Medienberichten zufolge das Rückgrat für die Drohnenangriffe des ukrainischen Militärs.
Rund 3.300 Starlink-Satelliten des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX kreisen derzeit um die Erde. SpaceX will mit insgesamt 12.000 im erdnahen Orbit stationierten Satelliten einen weltweit verfügbaren Internetzugang aufbauen. Die Preise für das Weltraum-Internet bewegen sich zwischen 50 Euro für Privathaushalte und bis zu 4.700 Euro für Seefahrt, Notfalldienste und mobile Unternehmen.
Seit einigen Jahren gerät die Raumfahrt wieder verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit und durch die Gründung und Etablierung von privaten Raumfahrtunternehmen, wie zum Beispiel SpaceX und Blue Origin, findet eine Kommerzialisierung des Weltraums statt. Es wird an neuen Technologien geforscht, die beispielsweise das Recycling und die Wiederverwendung von Raketen bezwecken. Die USA ist in der kommerziellen Raumfahrtindustrie führend: 47 Prozent der weltweiten Investitionen in private Raumfahrtunternehmen wurden im Zeitraum 2011 bis 2020 dort getätigt.
Rund 3.300 Starlink-Satelliten des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX kreisen derzeit um die Erde. SpaceX will mit insgesamt 12.000 im erdnahen Orbit stationierten Satelliten einen weltweit verfügbaren Internetzugang aufbauen. Die Preise für das Weltraum-Internet bewegen sich zwischen 50 Euro für Privathaushalte und bis zu 4.700 Euro für Seefahrt, Notfalldienste und mobile Unternehmen.
Seit einigen Jahren gerät die Raumfahrt wieder verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit und durch die Gründung und Etablierung von privaten Raumfahrtunternehmen, wie zum Beispiel SpaceX und Blue Origin, findet eine Kommerzialisierung des Weltraums statt. Es wird an neuen Technologien geforscht, die beispielsweise das Recycling und die Wiederverwendung von Raketen bezwecken. Die USA ist in der kommerziellen Raumfahrtindustrie führend: 47 Prozent der weltweiten Investitionen in private Raumfahrtunternehmen wurden im Zeitraum 2011 bis 2020 dort getätigt.
Interessante Fakten zu Starlink:
- Starlink ist ein Projekt von SpaceX, das darauf abzielt, weltweiten Breitband-Internetzugang über ein Netzwerk von Satelliten bereitzustellen.
- Das Starlink-Projekt wurde 2015 von Elon Musk angekündigt.
- Starlink plant, bis zu 42.000 Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn zu bringen.
- Die ersten Starlink-Satelliten wurden im Mai 2019 gestartet.
- Jeder Starlink-Satellit wiegt etwa 260 Kilogramm.
- Die Satelliten befinden sich in einer niedrigen Erdumlaufbahn, etwa 550 Kilometer über der Erdoberfläche.
- Starlink bietet Internetgeschwindigkeiten von bis zu 150 Mbps und plant, diese in Zukunft weiter zu erhöhen.
- Die Latenzzeiten von Starlink-Internetverbindungen liegen in der Regel zwischen 20 und 40 Millisekunden.
- Starlink hat das Potenzial, abgelegene und ländliche Gebiete mit schnellem Internet zu versorgen, die bisher unterversorgt waren.
- Die Starlink-Antennen, die von den Nutzern verwendet werden, werden oft als "Dishy McFlatface" bezeichnet.
- Im Februar 2021 wurde bekannt gegeben, dass Starlink bereits über 10.000 Nutzer weltweit hat.
- Starlink ist derzeit in der Beta-Phase, die als "Better Than Nothing Beta" bezeichnet wird.
- Die monatlichen Kosten für den Starlink-Dienst betragen etwa 99 US-Dollar, zuzüglich einer einmaligen Gebühr für die Hardware.
- Starlink plant, in Zukunft auch mobile Dienste für Fahrzeuge, Schiffe und Flugzeuge anzubieten.
- Die Starlink-Satelliten sind mit kryptografischen Sicherheitsfunktionen ausgestattet, um die Kommunikation zu schützen.
- SpaceX plant, die Lebensdauer jedes Starlink-Satelliten auf etwa fünf Jahre zu begrenzen, um die Weltraummüllproblematik zu minimieren.
- Die Starlink-Satelliten sind mit Ionentriebwerken ausgestattet, die mit Krypton betrieben werden, um ihre Umlaufbahn anzupassen.
Inhalte zu dieser Infografik: