Lenovo Yoga Book: Das neuartige Bedienkonzept im Hands-On

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Am Abend des ersten Pressetags der IFA hat der chinesische Hersteller Lenovo das bisher und wahrscheinlich auch insgesamt ungewöhnlichste Gerät der Messe vorgestellt, nämlich das Yoga Book. Das 2-in-1-Tablet fällt vor allem durch sein "Halo Keyboard" auf, dieses lässt sich auf Wunsch in eine große Touch-Fläche (zur Bedienung mit dem Stylus) verwandeln.

Bei den Informationen, die Lenovo im IFA-Vorfeld an die Medien verschickt hat, hat man versucht, das Yoga Book möglichst genau zu erklären, allerdings ist es so ungewöhnlich, dass man es mal sehen oder am besten anfassen muss. Wir haben das gemacht und verraten in unserem Hands-On-Video, wie sich das 10-Zoll-Mehr-als-nur-Tablet anfühlt.

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Tippen geht besser als gedacht

Vor allem stellte sich uns die Frage, wie man auf dem Halo-Keyboard tippen kann: Denn dieses hat keine echten Tasten, sondern wird per Hintergrundbeleuchtung auf einer Fläche mit kapazitiver Touch-Funktionalität eingeblendet. Und auch wenn ein Ausprobieren auf einem Messe-Event alles andere als ein Langzeit-Test ist, so hat uns die Tastatur doch positiv überrascht: Man kann darauf besser tippen als man glauben kann.

Zweite Funktionalität der Keyboard-Fläche ist eine (unter der kapazitiven befindliche) EMR-Schicht, diese Elektro-Magnet-Resonanz-Lösung wurde vom Stylus-Hersteller Wacom entwickelt. Der Stylus des Yoga Book hat zwei Spitzen, eine ist eine herkömmliche aus Kunststoff, die andere ist ein Kugelschreiber-Aufsatz. Letzterer erlaubt es, auf die Halo-Fläche ein Blatt Papier oder einen Block aufzulegen und darauf zu schreiben oder zu zeichnen.

Bei der Vorstellung des Lenovo Yoga Book waren auch noch einige zusätzliche Spezifikationen zu erfahren, so hat das IPS-Display eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixel. Bereits bekannt war, dass ein Intel Atom x5 verbaut wird, der Akku hat eine Kapazität von mehr als nur ordentlichen 8500 mAh, das soll für immerhin 15 Stunden reichen. Das Yoga Book ist 9,6 Millimeter dick und wiegt 690 Gramm. Preislich geht es im Fall des Android-Modells bei 499 Euro los, für die Windows 10-Variante will Lenovo zumidnest 599 Euro haben.

Siehe auch: Lenovo Yoga Book - Das wohl ungewöhnlichste 2-in-1-Tablet der Welt
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hm... extrem "sexy" das Gerät. Kapazitive Tastatur würde ich zwar nicht nutzen, aber im grossen und ganzen sehr schön und gelungen. Evtl. bietet Lenovo ja noch eine externe Tastatur dafür an.
 
@b.marco: stimmt, sieht sehr gut aus und ist bis jetzt auf der IFA mein Favorit.
 
und wo steht was zum preis?
 
@flatsch: Hab das im Text nachgetragen: "Preislich geht es im Fall des Android-Modells bei 499 Euro los, für die Windows 10-Variante will Lenovo zumidnest 599 Euro haben."
 
Ich hoffe, dass das finale Produkt aber eine etwas gleichmäßigere Ausleuchtung haben wird. Heller muss das ganze auch werden. Alle Videos, die ich bisher gesehen habe zeigen eine doch etwas schwache Beleuchtung. Da reicht bereits Sonnenlicht, was durch ein Fenster fällt und Man kann die abgebildete Tastatur kaum mehr erkennen.
 
Gefällt mir sehr gut und weckt Erinnerungen an mein altes IBM-Transnote. Das hat schon vor 15 Jahren die Eingaben vom Papier direkt auf den PC übertragen. Mit der Windows-xp-Tabllet-Edition war das damals eine ganz feine Sache.
 
@raedwulf76: Leider war das Transnote für mich als Erstsemester zu der Zeit unerschwinglich teuer.

Weil mir Word und Co. damals wegen ihrer nur sehr zeitraubend mit dem Mausersatz des Notebooks zu bedienenden Oberfläche zu lahm zum Echtzeit-Mitschreiben von meinen naturwissenschaftlichen Vorlesungen mit vielen Formeln, Tabellen und Skizzen waren und ich mir das Transnote nicht leisten konnte/wollte, habe ich dann LaTeX gelernt um endlich performant mitschreiben zu können und Papier und Stift in der Hochschule nur noch bei Klausuren zu brauchen. Damit war ich damals in meinem Ingenieursstudiengang noch der einzige komplett elektronisch mitschreibende Student. Selbst heute sieht man leider im Hörsaal noch einen Haufen auf Papier mitschreibender Studenten. Das kann ich zwar, angesichts der Fülle an Tablets mit Stift, die es heute schon vergleichsweise günstig zu kaufen gibt, nicht ganz nachvollziehen, es ist aber wohl nicht zu ändern.

Mein Script sah mit LaTeX auf jeden Fall besser aus als die handschriftlichen Notizen per induktivem Stift, die ich dann Anfang 2005 am Ende meines Studiums mit meinem ersten Tablet-Convertible in Windows Journal mal testweise erstellt habe.

Zu dem Zeitpunkt war ich in LaTeX schon seit Jahren so geübt, dass ich den Stiftdigitizer eigentlich selbst für Skizzen nicht mehr brauchte und die Tablet-Funktion damit außer zum Fotos retuschieren und Flugsimulator fliegen (die Bedienelemente im Cockpit auf dem Display mit dem aufgesetzten Stift manipulieren und mit dem frei über dem Display schwebenden Stift -- der wurde ja schon fast einen Zentimeter über dem Display erkannt -- bei gedrückter Taste die Ruder bedienen zu können hat schon was ;-) ) eigentlich überflüssig war. Ist aber trotzdem bis heute ein schönes und zuverlässiges Gerät für Reisen, auf dem alle möglichen Betriebssysteme installierbar sind, da die Hardware recht gut unterstützt wird.
 
@resilience: Ich hab mein Transnote auch erst 2006 günstig auf eBay geschossen, der Neupreis (5000 DM glaube ich) war auch außerhalb meiner Möglichkeiten :)
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