Aus für LiMux: München will wohl auch beim Server zu Microsoft zurück
Die Münchner Stadtverwaltung war einst das Vorzeigeprojekt der Open-Source-Bewegung: Mit der Umstellung auf Linux sollte bewiesen werden, dass sich das System auch dazu eignet, als kosteneffizientes Werkzeugpaket in einer öffentlichen Organisation eingesetzt zu werden. Doch das Projekt hatte stets seine Gegner und wurde Anfang des Jahres beendet.
Doch mit dem Aus für "LiMux" ist die Sache noch nicht zu Ende: Den die Wieder-Abkehr auf Linux, die von der regierenden Koalition aus SPD und CSU in der Bayerischen Landeshauptstadt Anfang dieses Jahres beschlossen wurde, sollte eigentlich nur für Clients gelten. Bis 2020 sollen alle Systeme wieder auf bzw. mit Microsoft-Anwendungen laufen.
Denn eigentlich sollte laut einer Ausschreibung aus dem Jahr 2014 ein Konsortium eine Groupware-Ersatzlösung liefern, genauer gesagt waren das das Münchner Systemhaus ESG, das Bremer E-Learning-Unternehmen Szenaris und die Schweizer Groupware-Spezialisten Kolab Systems. Die neue Mail- und Kalender-Lösung sollte für rund 16.000 Arbeitsplätze und etwa 40.000 Mitarbeiter der Stadt München gelten.
Doch die Münchner IT-Verantwortlichen wollen offenbar nun auch auf Exchange wechseln, damit ginge auch ein Umstieg auf Outlook einher. Was man im nächsten Monat tatsächlich ausrollen wird, ist nicht klar, der Münchner IT-Verantwortliche Karl-Heinz Schneider wollte sich hierzu nicht näher äußern. Ein Argument ist die Sicherheit, man will demnach nicht vorzeitig bekannt geben, welche Software Server- und Client-seitig zum Einsatz kommen wird.
Exchange
Laut Heise geht München nun aber noch weiter als ursprünglich bekannt. Denn offenbar will man auch in Sachen Groupware zu Microsoft und Exchange zurück. Denn die Münchner IT-Verantwortlichen wollen sich dem Bericht zufolge auch bei der Umstellung der mittlerweile veralteten Mail- und Kalenderlösungen, also Thunderbird und einem Oracle-Kalender, von der bisher geplanten Lösung entfernen.Denn eigentlich sollte laut einer Ausschreibung aus dem Jahr 2014 ein Konsortium eine Groupware-Ersatzlösung liefern, genauer gesagt waren das das Münchner Systemhaus ESG, das Bremer E-Learning-Unternehmen Szenaris und die Schweizer Groupware-Spezialisten Kolab Systems. Die neue Mail- und Kalender-Lösung sollte für rund 16.000 Arbeitsplätze und etwa 40.000 Mitarbeiter der Stadt München gelten.
Doch die Münchner IT-Verantwortlichen wollen offenbar nun auch auf Exchange wechseln, damit ginge auch ein Umstieg auf Outlook einher. Was man im nächsten Monat tatsächlich ausrollen wird, ist nicht klar, der Münchner IT-Verantwortliche Karl-Heinz Schneider wollte sich hierzu nicht näher äußern. Ein Argument ist die Sicherheit, man will demnach nicht vorzeitig bekannt geben, welche Software Server- und Client-seitig zum Einsatz kommen wird.
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