"Bist Du schon drin?" Oder längst draußen? StudiVZ ist insolvent
"Was? Die gibt es noch?" wird sicherlich die Reaktion der meisten Leser an dieser Stelle sein und auch wir müssen zugeben, dass wir StudiVZ nicht mehr auf dem Schirm hatten. Doch demnächst ist das soziale Netzwerk, das ernsthaft mit Facebook konkurrieren wollte, womöglich endgültig Geschichte, denn das hinter StudiVZ steckende Unternehmen musste Insolvenz anmelden.
Im Jahr 2005 hatte StudiVZ noch Träume: Unter dem Motto "Bist Du schon drin?" wollte man eine deutsche Version des damals noch jungen Konkurrenten Facebook schaffen. Das heute übermächtige Social Network von Mark Zuckerberg war damals rund eineinhalb Jahre nach seinem offiziellen Start von der heutigen Marktmacht noch weit entfernt und StudiVZ erhoffte sich, dass soziale Online-Interaktion zum Teil ein (sprachlich) regionales Phänomen ist und bleibt.
Wie lange sich diese zehn Millionen "Mitglieder" noch einloggen können, wird sich erst zeigen: Denn laut einem Bericht von Gründerszene ist Poolworks Germany, die Betreibergesellschaft des Netzwerks, insolvent. Hintergrund ist eine erfolgreiche Klage des Holtzbrinck-Verlags.
Der ehemalige Besitzer von StudiVZ hat Poolworks nämlich auf drei Millionen Euro verklagt und bekam im vergangenen Juli auch Recht. Schon damals war den meisten Beteiligten aber klar, dass der Beklagte das Geld nicht oder nur zum Teil hat. Nun ist das auch offiziell, da die ehemalige Holtzbrinck-Tochter zahlungsunfähig ist.
StudiVZ hat mittlerweile eine E-Mail verschickt, in der man betont, dass StudiVZ und MeinVZ den Betrieb fortführen werden. Man will eine Restrukturierung, den langfristige Erhalt der VZ-Gruppe sowie die "Finalisierung der neuen Kernproduktentwicklung" erreichen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Jesko Stark teilte gegenüber Gründerszene mit, dass er nach aktuellem Stand auch optimistisch ist, das Überleben des Unternehmens sichern zu können.
Zehn Millionen "Mitglieder"
Diese Hoffnung erfüllte sich nicht und die VZ-Netzwerke (SchülerVZ wurde Ende April 2013 geschlossen) spielten in den vergangenen Jahren nur noch eine Nebenrolle, wenn überhaupt. Zwar behauptet das Netzwerk, aktuell rund zehn Millionen Mitglieder zu haben, man spricht aber explizit von "registrierten" und nicht "aktiven" Mitgliedern.Wie lange sich diese zehn Millionen "Mitglieder" noch einloggen können, wird sich erst zeigen: Denn laut einem Bericht von Gründerszene ist Poolworks Germany, die Betreibergesellschaft des Netzwerks, insolvent. Hintergrund ist eine erfolgreiche Klage des Holtzbrinck-Verlags.
Der ehemalige Besitzer von StudiVZ hat Poolworks nämlich auf drei Millionen Euro verklagt und bekam im vergangenen Juli auch Recht. Schon damals war den meisten Beteiligten aber klar, dass der Beklagte das Geld nicht oder nur zum Teil hat. Nun ist das auch offiziell, da die ehemalige Holtzbrinck-Tochter zahlungsunfähig ist.
StudiVZ hat mittlerweile eine E-Mail verschickt, in der man betont, dass StudiVZ und MeinVZ den Betrieb fortführen werden. Man will eine Restrukturierung, den langfristige Erhalt der VZ-Gruppe sowie die "Finalisierung der neuen Kernproduktentwicklung" erreichen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Jesko Stark teilte gegenüber Gründerszene mit, dass er nach aktuellem Stand auch optimistisch ist, das Überleben des Unternehmens sichern zu können.
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema soziale Netzwerke
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
- Super Bowl 2020: Das waren die besten Werbespots beim Sport-Event
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Neue Microsoft-Geräte: Surface Pro und Surface Laptop sind da
- Tesla Cybercab: Batteriegröße, Gewicht und Leistung bestätigt
- Apple iPhone 18: Zulieferer bestätigt die Verschiebung auf 2027
- Wahnsinns-Deal: Samsung Galaxy S26 Ultra mit 50 GB Telekom-Tarif
- Was Tesla nicht schafft, setzt Xiaomi um, und stellt Laderoboterarm vor
- Aktionäre klagen: Ist Microsofts KI- & Cloud-Boom auf Lügen gebaut?
- Zhuque-2E: Neueste China-Rakete zerbricht und bedroht Starlink
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen