ONNX: Microsoft und Facebook schaffen Ökosystem für KI-Modelle
Die beiden Unternehmen haben heute das gemeinsam entwickelte Open Neural Network Exchange (ONNX)-Format vorgestellt, welches die Arbeit mit verschiedenen Frameworks für neuronale Netze und andere Ansätze der künstlichen Intelligenz erleichtern soll. Mit dem quelloffenen ONNX-Format können Entwickler KI-Modelle auf mehreren Plattformen nutzen.
Wie Microsoft in einem Blogpost erläutert, können Entwickler mit dem ONNX-Format Rechengraphen für neuronale Netze erstellen, die sowohl in Microsofts Cognitive Toolkit als auch im von Facebook angebotenen Deep-Learning-Framework Caffe2 funktionieren. Das gemeinsam von Facebook, Twitter, Nvidia, und der Standford University entwickelte PyTorch-Framework soll ONNX künftig ebenfalls unterstützen.
Besonders gut zur Entwicklung geeignete Frameworks seien oft weniger gut zur Ausführung eines KI-Systems nutzbar, was die Arbeit an diesen deutlich erschwere. Diese führe oft dazu, dass Entwickler die Modelle aufwändig konvertieren müssten. Mit dem ONNX-Format sei dies nicht länger nötig, sofern die Modelle direkt darin realisiert werden.
Wie Microsoft betont, verspricht das ONNX-Format darüber hinaus Performancegewinne für die Zukunft. So könnten Hardwarehersteller gezielt für ONNX optimierte Systeme anbieten, von denen dann alle unterstützten Frameworks profitierten. Bislang werden KI-Systeme oft manuell von Fall zu Fall optimiert, um die Ausführgeschwindigkeit zu erhöhen und die Systemressourcen so effizient wie nötig einzusetzen.
Kombination mehrerer Frameworks
Durch den gleichzeitigen Einsatz mehrerer KI-Frameworks für ein Projekt lassen sich gezielt die jeweils vorhandenen Stärken bei der Modellierung nutzen. Dies ermögliche etwa ein schnelleres Training der entsprechenden Systeme und mache diese leichter auf verschiedenen Rechnerarchitekturen ausführbar, so Microsoft.Besonders gut zur Entwicklung geeignete Frameworks seien oft weniger gut zur Ausführung eines KI-Systems nutzbar, was die Arbeit an diesen deutlich erschwere. Diese führe oft dazu, dass Entwickler die Modelle aufwändig konvertieren müssten. Mit dem ONNX-Format sei dies nicht länger nötig, sofern die Modelle direkt darin realisiert werden.
Wie Microsoft betont, verspricht das ONNX-Format darüber hinaus Performancegewinne für die Zukunft. So könnten Hardwarehersteller gezielt für ONNX optimierte Systeme anbieten, von denen dann alle unterstützten Frameworks profitierten. Bislang werden KI-Systeme oft manuell von Fall zu Fall optimiert, um die Ausführgeschwindigkeit zu erhöhen und die Systemressourcen so effizient wie nötig einzusetzen.
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