Bundestagswahl: Wie ihr eure Wahl trefft und die Stimme abgebt

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Die Bundestagswahl steht vor der Tür und es gibt wahrlich keinen vernünftigen Grund, sich bei der Stimmabgabe vornehm zurückzuhalten. Bei den Wahlvorschlägen dürfte jeder fündig werden - immerhin kann man unter bis zu 42 verschiedene Parteien aussuchen, welche am ehesten den eigenen Neigungen und Interessen entspricht.
Auch wenn nicht all diese Organisationen überall auf dem Wahlzettel stehen, ist die Auswahl doch beträchtlich. Geboten werden nicht nur das gesamte politische Spektrum, sondern zusätzlich auch diverse Schattierungen von tiefreligiös bis feinironisch. Letztlich hilft es natürlich, sich intensiv mit den jeweiligen Inhalten zu befassen. Das umfasst einerseits sicherlich Partei- und Wahlprogramme, aber auch die praktischen Aktivitäten in den Parlamenten, in denen die jeweiligen Parteien bereits zu erleben sind - denn Theorie und Praxis sind bekanntlich nicht immer deckungsgleich.

Wer nicht die Zeit und das Interesse hat, sich länger mit diesen Dingen zu beschäftigen, kann natürlich auch in diesem Jahr auf Hilfsmittel zurückgreifen. Wie in jedem Jahr steht jetzt beispielsweise der bekannte Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung zur Verfügung. Hier werdet ihr nach eurer Haltung zu diversen politischen Punkten befragt und das Ganze mit dem Wahlprogrammen der Parteien abgeglichen. Ihr erhaltet im Ergebnis einen Wahlvorschlag dafür, wo eure Interessen am ehesten deckungsgleich sind.

Es gibt aber auch mehrere andere vergleichbare Werkzeuge, die sich mit spezielleren Themen befassen. Verschiedene Organisationen aus dem netzpolitischen Bereich haben beispielsweise den Digital-O-Mat entwickelt. Befragt wurden hier allerdings nur die aktuell in Länderparlamenten vertretenen Parteien, so dass nur deren netzpolitische Positionen enthalten sind - mit Ausnahme der AfD, die die Fragen nicht beantworten konnte. Bei der Diakonie kann man außerdem im Sozial-O-Mat die sozialpolitischen Fragen mit den eigenen Ansichten abgleichen. Infografik: Wer wählt eigentlich wen?Wer wählt eigentlich wen?

Die Praxis:

Wenn inhaltlich alles klar ist, muss man eigentlich nur noch den Wahl-Akt an sich vollziehen. Die Regel ist hier immer noch, dass ihr an einem Sonntag - in diesem Fall am 24. September - ins nächste Wahllokal geht und dort den Stimmzettel ausfüllt. Das könnt ihr übrigens auch tun, wenn ihr die Wahlbenachrichtigung, die euch per Post zugestellt wurde, zufällig nicht mehr finden könnt. Euer Personalausweis reicht völlig aus.

Und auch wenn ihr ein Problem mit bestimmten Terminen habt, könnt ihr problemlos an der Wahl teilnehmen. Das nennt sich dann Briefwahl und hat nicht zwingend etwas mit der Post zu tun. Letzteres ist natürlich der einfachste Weg: Wenn ihr eure Briefwahl-Unterlagen anfordert (das geht in vielen Orten auch online), werden diese euch postalisch zugeschickt. Ihr braucht dann nur noch rechtzeitig die zugesandten Unterlagen und den Wahlzettel ausfüllen, alles in die richtigen Umschläge stecken und in den nächsten Briefkasten werfen. Im Inland braucht ihr nicht einmal eine Briefmarke draufkleben.

Und wenn ihr als neumodische Menschen eine tiefe Abneigung gegen die klassische Briefpost habt, könnt ihr trotzdem an der Briefwahl teilnehmen. In diesem Fall könnt ihr auch schon vor dem Wahltag einfach in das für euch zuständige Rathaus oder die Gemeindeverwaltung gehen und die Wahl direkt vor Ort durchführen. Auch das ist dann eine Briefwahl, weil euer Wahlzettel bis zum 24. September in einem verschlossenen Umschlag verwahrt wird.

Hey du...! http://winfuture.de/news,99320.html http://www.tagesschau.de/inland/btw17/kurzerklaert-wie-wird-der-bundestag-gewaehlt-101.html

Posted by WinFuture on Sonntag, 24. September 2017


Zu guter Letzt:

Ihr seht: Es gibt letztlich so gut wie keine Ausrede, kein Kreuzchen zu machen. Solltet ihr allerdings trotzdem der große, individuelle Ausnahmefall sein und euch wirklich nicht entscheiden können, bedeutet das Fernbleiben im Zweifel, dass die für euch unangenehmste Lösung gewinnt. Dem könnt ihr ein wenig vorbeugen, indem ihr euer Kreuzchen bei einer kleinen und chancenlosen, aber zumindest ungefährlichen Partei hinterlasst. So reduzieren sich zumindest die Anteile bei jenen, die nun wirklich überhaupt nicht in eurem Sinne arbeiten. Oder ihr fragt einfach jemanden, der von der hiesigen Politik betroffen ist, aber aus irgendeinem Grund nicht wahlberechtigt ist, wem er gern seine Stimme geben würde.

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Mit der Wahl muss das Thema nicht abgehakt sein. Entgegen der landläufigen Ansicht, sind die Menschen im Bundestag oft keine völlig abgehobenen Hardcore-Politiker. Zumindest jenen Abgeordneten, der bei euch mit der Erststimme direkt gewählt wurde, findet ihr regelmäßig in seinem Wahlkreisbüro vor Ort vor. Wenn euch ein Thema am Herzen liegt, macht doch einfach einen Termin und geht vorbei. Fast immer freut man sich dort, wenn sich normale Bürger interessieren und das Gespräch suchen.

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