SoundCloud am Abgrund, Rettung muss in letzter Sekunde gelingen
Das Berliner Startup SoundCloud steckt schon seit einer ganzen Weile in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, bisher konnte man sich aber noch über Wasser halten. Inzwischen kann man die Lage aber als dramatisch bezeichnen: Der Musikdienst könnte dieser Tage, wenn nicht sogar heute, seine Pforten schließen, sollte es nicht gelingen, schnell Geld aufzutreiben.
SoundCloud war lange Zeit der absolute Star des Berliner Startup-Himmels, der Dienst war und ist auch bei vielen Künstlern beliebt. Wirtschaftlich konnte man diese Popularität aber nie umsetzen bzw. davon profitieren, weshalb das Unternehmen schon sehr bald Geschichte (in seiner aktuellen Form) sein könnte.
So berichtet das Wirtschaftsportal Axios (via TechCrunch), dass es den "Kollaps" geben könnte, wenn Investoren heute einer Rettungsfinanzierungsrunde nicht zustimmen. Erst im vergangenen Monat musste die angeschlagene Musik-Community rund 40 Prozent aller Mitarbeiter entlassen, nun benötigt man knapp 170 Millionen Dollar, um weitermachen zu können.
Seinen Job dürfte Ljung demnächst so oder so los sein: Denn laut einem Bericht von Recode wäre eine Rettung wohl auch an einen Wechsel im Management gebunden. Der ehemalige Vimeo-CEO Kerry Trainor soll Ljung an der Spitze ablösen.
Sollte es nicht gelingen, das Geld aufzustellen, bedeutet das nicht automatisch das Ende von SoundCloud, sondern womöglich "nur" den Verkauf. Denn bisher wollte das Unternehmen unter allen Umständen unabhängig bleiben, das wird man aber nicht durchhalten, wenn das Geld ausgeht.
Siehe auch: SoundCloud vor dem Ende - Nutzer "rettet" 900 Terabyte an Musik
So berichtet das Wirtschaftsportal Axios (via TechCrunch), dass es den "Kollaps" geben könnte, wenn Investoren heute einer Rettungsfinanzierungsrunde nicht zustimmen. Erst im vergangenen Monat musste die angeschlagene Musik-Community rund 40 Prozent aller Mitarbeiter entlassen, nun benötigt man knapp 170 Millionen Dollar, um weitermachen zu können.
Immer weniger wert
Die Bewertung von SoundCloud ist damit auf 150 Millionen gesunken, vor einem Jahr wurde das Startup bei der Bewertungsrunde noch bei 700 Millionen Dollar eingestuft. Laut CEO Alexander Ljung droht das Ende, wenn man das Geld nicht doch noch in letzter Sekunde zusammenbekommt.Seinen Job dürfte Ljung demnächst so oder so los sein: Denn laut einem Bericht von Recode wäre eine Rettung wohl auch an einen Wechsel im Management gebunden. Der ehemalige Vimeo-CEO Kerry Trainor soll Ljung an der Spitze ablösen.
Sollte es nicht gelingen, das Geld aufzustellen, bedeutet das nicht automatisch das Ende von SoundCloud, sondern womöglich "nur" den Verkauf. Denn bisher wollte das Unternehmen unter allen Umständen unabhängig bleiben, das wird man aber nicht durchhalten, wenn das Geld ausgeht.
Siehe auch: SoundCloud vor dem Ende - Nutzer "rettet" 900 Terabyte an Musik
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