Regenschirm-Sharing-Dienst verliert binnen Tagen 300.000 Schirme
In der so genannten Sharing-Economy sollen alle möglichen Dinge, die man nicht ständig benötigt, mit anderen Leuten geteilt werden. Bei Autos und Fahrrädern gibt es bereits gut funktionierende Modelle verschiedenster Art. Bei Regenschirmen funktioniert die Sache allerdings weniger gut.
Der Chinese Zhao Shuping hatte in verschiedenen Städten die erfolgreichen Fahrrad-Sharing-Dienste beobachtet. Diese hätten ihn davon überzeugt, dass mit diesem Prinzip auf der Straße alles mögliche geteilt werden könne, berichtete die South China Morning Post. Daraufhin gründete er das Startup "Sharing E Umbrella", das mit einer Finanzierung von etwas mehr als 1,2 Millionen Euro gleich mal in elf Städten Chinas startete.
Das Prinzip ist im Grunde sehr einfach: Falls ein Regenschirm benötigt wird, kann dieser nach der Transaktion einer kleinen Leihgebühr per Smartphone-App genutzt werden - grundsätzlich aber eigentlich auch ohne Bezahlung, denn ein Verschluss-System gibt es nicht. Wenn der Schirm nicht mehr benötigt wird, kann man ihn an einer passenden Stelle am Fußgängerweg wieder abstellen, so dass er für den nächsten Nutzer zur Verfügung steht.
Zhao will aber nicht aufgeben. Er glaubt auch nicht, dass die Leute die Regenschirme wirklich gestohlen haben - sie hätten nur nicht gewusst, wie man sie wieder zurückgibt. "Fahrräder kann man überall abstellen, aber für einen Regenschirm braucht man ein Geländer oder einen Zaun, an den man ihn hängen kann", erklärte er. Und damit sie nicht am Boden kaputt gehen, hätten viele sie wohl erst einmal mit nach Hause genommen und irgendwann die Rückgabe vergessen. Zhao kündigte daher an, bis zum Jahresende 30 Millionen neue Regenschirme zu verteilen, damit wieder ein Bestand vorhanden ist.
Das Prinzip ist im Grunde sehr einfach: Falls ein Regenschirm benötigt wird, kann dieser nach der Transaktion einer kleinen Leihgebühr per Smartphone-App genutzt werden - grundsätzlich aber eigentlich auch ohne Bezahlung, denn ein Verschluss-System gibt es nicht. Wenn der Schirm nicht mehr benötigt wird, kann man ihn an einer passenden Stelle am Fußgängerweg wieder abstellen, so dass er für den nächsten Nutzer zur Verfügung steht.
Gründer ist zuversichtlich
Allerdings deutet sich inzwischen an, dass es vielleicht eine gute Idee gewesen wäre, das Konzept erst einmal in kleinerem Rahmen zu erproben. Denn es zeigt sich, dass es halt doch gewaltige Unterschiede zu Bike- und Car-Sharing-Diensten gibt. Denn einige Zeit nach dem Start sind nahezu alle 300.000 Regenschirme, die in den elf Städten verteilt wurden, schlicht verschwunden.Zhao will aber nicht aufgeben. Er glaubt auch nicht, dass die Leute die Regenschirme wirklich gestohlen haben - sie hätten nur nicht gewusst, wie man sie wieder zurückgibt. "Fahrräder kann man überall abstellen, aber für einen Regenschirm braucht man ein Geländer oder einen Zaun, an den man ihn hängen kann", erklärte er. Und damit sie nicht am Boden kaputt gehen, hätten viele sie wohl erst einmal mit nach Hause genommen und irgendwann die Rückgabe vergessen. Zhao kündigte daher an, bis zum Jahresende 30 Millionen neue Regenschirme zu verteilen, damit wieder ein Bestand vorhanden ist.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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