"Durch den Regen sehen" - Neuartiger Auto-Scheinwerfer von Intel Labs

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Beim Autofahren in der Nacht, wird die Sicht eingeschränkt. Dieser Effekt verschlechtert sich, wenn Regen hinzukommt. Im Rahmen einer Kooperation arbeiten Intel und die Carnegie Mellon Universität an einem neuartigen Autoscheinwerfer, der das Fahren während heftiger Regenfälle sicherer machen soll.

Der "kluge" Scheinwerfer kann Regentropfen während des Fallens erkennen und nachverfolgen. Die Lichtstrahlen werden dann immer dort "ausgeschaltet", wo sich ein Regentropfen befindet und wo er hinfällt. Dadurch werden die sonst üblichen Reflexionen reduziert, so dass der Fahrer bei schweren Regenfällen besser sehen kann. Insgesamt wird so die Sicherheit erhöht.
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Ich bezweifle stark daß das so einfach ist wie die sich das vorstellen. Man hat ja nicht nur den Regen auf der Scheibe der von oben runterfällt und man schaut nicht nur durch den Lichtkegel sondern durch die eigene Scheibe, aus seinem eigenen Blickwinkel. Ferner besteht das was man vor der Scheibe hat, nicht nur aus dem Regen der runterkommt, sondern aus tausenden zusätzlichen Spritzern die vom Aufprall der Tropfen her stammen, ferner ein ungleichmässiger Wassertröpfchenfilm auf der Scheibe. Beim Überholen von z.B. LKWs bei Starkregen auf der Autobahn habe ich davon ein Vielfaches, der Regenvorhang ist hier also eher superdicht, und Millionen von Spritzern von überallher, von den Reifen des LKWs, den Schmutzlappen, dem Auflieger, dem Chassis, dem Kabinenhaus, der eigenen Motorhaube usw. Dazu kommt der Wind der das noch zusätzlich auf die Scheibe peitscht, in beliebige Richtungen. Das alles ist in dieser Anzahl so unberechenbar daß man dann einen Supercomputer bräuchte um das alles noch zu erfassen. Der zufällig Wassertröpfchenfilm auf den Scheinwerfern kommt erschwerend hinzu (bewirkt starke Streuung).
Wieso vermeidet man nicht ganz initial schon einen Teil der Lichtstreuung überhaupt ? Eine Polarisierende Windschutzscheibe sowie polarisiertes Scheinwerferlicht sind da der Anfang. Monochromatisches Licht (Natriumdampflampe statt Halogen oder Xenon) sind ein nächstes, das lässt den Fahrer erstens schon mal viel schärfer sehen und die eine Streuung/Beugung lässt sich bei Monochromatischem Licht noch viel besser vorhersagen wie bei kontinuierlichem Spektrum und ist auch nicht so deutlich ausgeprägt schon allgemein. Der Blendeffekt verringert sich bei Monochromatischem Licht schon erheblich und in Kombination mit einer Polfilterung im Sichtbereich sowie im Scheinwerfer sind Spiegelungen auf der Fahrbahn von Fahrzeugen mit demselben Konzept erheblich geringer.
 
OMG.. und dann mit schnee, hagel, vögeln, den komischen tieren auf der strasse (dann fühl ich mich nicht so schlecht wenn ich sie überfahre) UND was ist mit fahrrädern?

mir recht es schon wenn das mir entgegenkommende auto mich nicht blendet!

PS wenn dich der regen stört beim fahren, nimm den ZUG
 
Der letzte Satz der Gesprochen wird sagt alles aus. Es ist vielversprechend, aber noch in den Kinderschuhen. Wer Weiß, vllt ist ein entsprechendes system, das Luftwirbel durch die Verwirbelungsmuster erkennen kann und diese auch mit vorausberechnet, das Verwirbelungsmuster vorausberechnet und ein entsprechender Effekt erzielt werden kann. Im Extremfall in 50 Jahren kann ich mir vorstellen, das der komplette, angestrahlte Bereich 3 Dimensional in einem extrem Feinen Raster, Partikelweise gescannt wird, und in eben jedem dieser millionen oder Milliarden kleinen Rastewürfel von einem mm³ oder weniger kann dann die Partikelbewegung unter berücksichtug diverser Physikalischer effekte vorausberechnet werden.

Hier ein bisschen Gehinquark, bitte verzeiht mir jegliche Fehler in der Rechtschreibung

Wäre wohl auch heutzutage schon möglich mit einer Lichtfeldkamera eben viele Serienbilder mit einigen µs versatz mit Tiefeninformationen aufzunehmen, und eben absolut jeden Lichtreflektierenden Partikel zu analysieren, die Albedo zu bestimmen, das Material relativ Zuverlässig aus dem Rückstrahlvermögen zu analysieren. Aus der Flugbahn von Wasserteilchen, die eine Bekannte dichte haben könnten Sich Lufverwirbelungen erkennen lassen. Ist die Bewegung der Luftmasse bekannt, könnte, falls auch die Aerodynamischen eigenschaften Aller Partikel bestimmt sind, von deren Bewegung die Masse eben jener Partikel berechnen. Ist all dies Bekannt, könnte ein entsprechendes System die Flugbahn aller Partikel berechnen und und die Lichtprojektion entsprechend anpassen. Nur Dauert das Analysieren der Fotos (es müssten diverse Lichtfeldkameras gleichzeitig sein um die Auflösung zu erreichen) und die Berechnung all der Milliarden Partikel wohl mehrere Stunden auf einem Supercomputer.
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