Sicherheit: Menge an Schadsoftware für Linux und MacOS verdreifacht
Ein jetzt aufgetauchter Bericht enthüllt interessante Informationen über die Sicherheit der Nutzer vor Schadsoftware auf verschiedenen Plattformen. Während die Anzahl an neuen Bedrohungen auf Windows-Systemen stark gesunken ist, sollten sich die Nutzer der beiden Betriebssysteme Linux sowie Mac OS zunehmend warm anziehen.
Schon lange gelten das freie Linux und Apples MacOS nicht mehr als vollkommen virenfreie Betriebssysteme. Wie ein Bericht (via ZDNet) der für Tests von Antiviren-Software bekannten Gruppe AV-Test zeigt, wurde im Jahr 2016 etwa 370 Prozent mehr sicherheitskritische Software für Mac OS als noch im Vorjahr entdeckt. Eine ähnlich hohe Steigerung kann auch Linux verzeichnen: Im Gegensatz zum Jahr zuvor soll die Anzahl an Schadprogrammen um 300 Prozent gestiegen sein. Es lässt sich erkennen, dass sich Hacker nun auch verstärkt auf Betriebssysteme mit geringeren Marktanteilen konzentrieren.
Dennoch machen Viren und Trojaner unter Windows aufgrund der weiten Verbreitung der Plattform noch immer ungefähr 77 Prozent der gesamten Menge an Schadsoftware aus. Darüber hinaus soll der Begriff "Ransomware" dem Bericht zufolge lediglich einem kleinen Teil der Schadsoftware zugeordnet werden können. Hierbei handelt es sich um Programme, welche verschiedene Dateien des Nutzers verschlüsseln und nur gegen die Zahlung von Lösegeld wieder freigeben. Trotz der vergleichsweise geringen Menge an Schadprogrammen werden durch Ransomware oftmals erhebliche Schäden hervorgerufen.
Windows wird zunehmend sicherer
Währenddessen wird erheblich weniger Schadsoftware für die verschiedenen Windows-Plattformen entwickelt. Insgesamt soll hier etwa 15 Prozent weniger Malware entwickelt worden sein, als es noch im Jahr zuvor der Fall war. Da die Betriebssysteme des Redmonder Unternehmens Microsoft jedoch die größten Marktanteile besitzen, sind die Entwickler scheinbar wesentlich aggressiver gegen Hacker und Erpresser vorgegangen, indem viele Sicherheitslücken geschlossen und Schutzmechanismen implementiert wurden.Dennoch machen Viren und Trojaner unter Windows aufgrund der weiten Verbreitung der Plattform noch immer ungefähr 77 Prozent der gesamten Menge an Schadsoftware aus. Darüber hinaus soll der Begriff "Ransomware" dem Bericht zufolge lediglich einem kleinen Teil der Schadsoftware zugeordnet werden können. Hierbei handelt es sich um Programme, welche verschiedene Dateien des Nutzers verschlüsseln und nur gegen die Zahlung von Lösegeld wieder freigeben. Trotz der vergleichsweise geringen Menge an Schadprogrammen werden durch Ransomware oftmals erhebliche Schäden hervorgerufen.
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