Raspberry Pi: Western Digital stellt wohl PiDrive Festplatten-Kits ein
Der Speicherspezialist Western Digital (WD) stellt offenbar Vertrieb und Entwicklung der sogennanten PiDrive Festplatten-Kits für den Bastel-Rechner Raspberry Pi in Kürze ein. Hintergrund ist laut informierten Quellen die Schließung der für eine Reihe von eher unorthodoxen Produkten zuständigen Abteilung WDLabs.
Wie Liliputing unter Berufung auf Angaben von anonym gebliebenen Quellen, die wohl selbst von der Entscheidung betroffen sind, berichtet, will Western Digital die WDLabs schließen und somit auch die kleinen PiDrive-Festplatten für den Raspberry Pi nicht mehr anbieten. Bisher bot Western Digital gleich eine ganze Reihe von kleinen 2,5-Zoll-Festplatten an, die mit speziellen Kabeln direkt mit dem Raspberry verbunden werden konnten.
Der Raspberry Pi bringt zwar den Großteil der zum Bau eines kleinen Rechners benötigten Komponenten bereits ab Werk mit, man muss jedoch in den meisten Varianten eine eigene Speicherlösung ergänzen, um das System in Betrieb zu nehmen. In den meisten Fällen wird hierfür eine Speicherkarte verwendet, doch mit seinen PiDrives bot WD bisher die Möglichkeit, viel Speicherplatz für relativ wenig Geld zu erhalten.
Der Vorteil der PiDrive-HDDs besteht in der Verwendung eines speziellen USB-Kabels, das gleichzeitig Strom und Daten vom Raspberry zur Festplatte befördern kann. Zuletzt waren Varianten mit 250 und 375 Gigabyte Speicherkapazität zu haben, die zusammen mit einer Speicherkarte mit der benötigten Software und dem Spezialkabel vertrieben wurden.
Liliputing-Autor Brad Linder zufolge wurde die Schließung der WDLabs auch durch einen Mitarbeiter von Western Digital in einem inzwischen gelöschten Reddit-Post bestätigt. Seinen Quellen zufolge wurden die von der Entscheidung betroffenen Mitarbeiter zum Großteil anderen Teams zugeordnet, so dass es nur wenige Entlassungen gegeben haben soll.
Bisher bietet Western Digital die PiDrive-Kits noch immer auf seiner Website an. Wahrscheinlich werden die vorhandenen Lagerbestände noch abverkauft. Zu den Gründen für die Schließung der WDLabs ist noch nichts bekannt. Alternativ kann man natürlich fast jede andere USB-Festplatte mit dem Raspberry Pi verwenden, muss aber in einem solchen Fall ohne das Spezialkabel auskommen und einen USB-Hub mit externer Stromversorgung verwenden.
Der Raspberry Pi bringt zwar den Großteil der zum Bau eines kleinen Rechners benötigten Komponenten bereits ab Werk mit, man muss jedoch in den meisten Varianten eine eigene Speicherlösung ergänzen, um das System in Betrieb zu nehmen. In den meisten Fällen wird hierfür eine Speicherkarte verwendet, doch mit seinen PiDrives bot WD bisher die Möglichkeit, viel Speicherplatz für relativ wenig Geld zu erhalten.
Der Vorteil der PiDrive-HDDs besteht in der Verwendung eines speziellen USB-Kabels, das gleichzeitig Strom und Daten vom Raspberry zur Festplatte befördern kann. Zuletzt waren Varianten mit 250 und 375 Gigabyte Speicherkapazität zu haben, die zusammen mit einer Speicherkarte mit der benötigten Software und dem Spezialkabel vertrieben wurden.
Liliputing-Autor Brad Linder zufolge wurde die Schließung der WDLabs auch durch einen Mitarbeiter von Western Digital in einem inzwischen gelöschten Reddit-Post bestätigt. Seinen Quellen zufolge wurden die von der Entscheidung betroffenen Mitarbeiter zum Großteil anderen Teams zugeordnet, so dass es nur wenige Entlassungen gegeben haben soll.
Bisher bietet Western Digital die PiDrive-Kits noch immer auf seiner Website an. Wahrscheinlich werden die vorhandenen Lagerbestände noch abverkauft. Zu den Gründen für die Schließung der WDLabs ist noch nichts bekannt. Alternativ kann man natürlich fast jede andere USB-Festplatte mit dem Raspberry Pi verwenden, muss aber in einem solchen Fall ohne das Spezialkabel auskommen und einen USB-Hub mit externer Stromversorgung verwenden.
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