Leagoo: 18:9-Displays mit runden Ecken bald in günstigen Smartphones

Weil Samsung und LG mit ihren neuen Top-Smartphones mit 18:9-Displays derzeit erfolgreich sind, folgen noch in diesem Jahr einige kleinere Hersteller aus China dem Trend. Ein Beispiel für die neuen, günstigeren Smartphones mit schmaleren, dafür aber längeren Displays, die fast die gesamte Front des Geräts abdecken, ist die KIICAA S8-Serie der Firma Leagoo.
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Leagoo
Leagoo ist bisher vor allem durch recht günstige Durchschnitts-Smartphones in Erscheinung getreten, die man in aufstrebenden Märkten mit einigem Erfolg anbietet. Auf diese Weise konnte sich das Unternehmen vor allem in Südostasien und Afrika eine beachtliche Präsenz aufbauen. Jetzt will man mit der neuen Leagoo KIICAA S8-Serie gleich drei Smartphones mit Display im 18:9-Format auf den Markt bringen und damit dem großen Vorbild Samsung Galaxy S8 nacheifern. Leagoo Kiicaa S8 LiteKein Galaxy: Das Leagoo KIICAA S8 Lite ahmt Samsungs Flaggschiff nach Um einen niedrigeren Preispunkt zu erreichen und damit den neuen Formfaktor deutlich erschwinglicher zu machen, setzt Leagoo je nach Modell auf ein Display mit einer Diagonale von 5,72 bis 5,99 Zoll, das im 18:9- bzw. 2:1-Format gehalten ist und mit einer niedrigeren Auflösung daherkommt. Es handelt sich um ein IPS-LCD, das mit 1440x720 Pixeln auflöst. Statt Quad-HD- wird hier also "nur" HD-Auflösung geboten, doch immerhin sind die Ränder wie beim S8 von Samsung und dem LG G6 an den Ecken rund geschnitten.

Leagoo will seine neue S8-Serie in drei Varianten anbieten, zu denen das KIICAA S8, S8 Premium und S8 Lite gehören sollen. Bei den günstigeren Modellen wird das 5,72 Zoll große Panel verbaut, während die Premium-Variante mit 5,99 Zoll nur wenig kleiner als das Samsung Galaxy S8 Plus ausfallen soll. Bisher hält man sich bei den technischen Daten noch relativ bedeckt.

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Die Basis bildet zumindest bei der Premium-Variante der neue MediaTek MT6763 Octacore-SoC, der acht ARM Cortex-A53-Kerne mitbringt, die Taktraten von bis zu 2,0 Gigahertz erreichen. Alternativ könnte laut internen Dokumenten des Unternehmens auch der MediaTek MT6763T zum Einsatz kommen, der bis zu 2,5 Gigahertz erreicht.

Der Vorteil der neuen MediaTek-SoCs besteht gegenüber ihren Vorgängern Helio P10 und P20 (MT6755 bzw. MT6757) in der Produktion mit 16 Nanometern Strukturbreite, die den Energiebedarf erheblich senkt. Außerdem haben die Chips eine ARM Mali-G71-GPU an Bord, die mehr Leistung bieten dürfte.

Viel Speicher, Dualcam vorne und hinten

Leagoo verbaut bei der KIICAA S8-Serie je nach Modell vier oder sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und einen entweder 64 oder 128 Gigabyte großen internen Flash-Speicher. Bei den Kameras soll es sich im Fall der Premium-Variante um Dualcam-Einheiten auf der Vorder- und Rückseite handeln, so dass insgesamt vier Sensoren an Bord sein werden. Wie hoch deren Auflösung ausfällt, ist aktuell noch nicht bekannt.

Der Akku der neuen 18:9-Smartphones von Leagoo wird jeweils zwischen 3000 und 3500mAh groß sein, um so eine über den Tag ausreichende Laufzeit zu ermöglichen. Die Geräte stecken allesamt in einem Gehäuse mit Metallrahmen und Glasabdeckungen vorn und hinten. Als Betriebssystem wird Android 7.1.1 "Nougat" an Bord sein, wobei Leagoo auch beim Design auf eine Nachahmung der Optik der UI von Samsung setzt.

Preislich will man das Vorbild Galaxy S8 natürlich deutlich unterbieten und selbst die Premium-Version für weniger als 300 US-Dollar vertreiben. Die Verfügbarkeit soll innerhalb der nächsten zwei Monate gewährleistet sein.
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