Apple-Chef Tim Cook lässt Trump im Weißen Haus auflaufen
US-Präsident Donald Trump hatte für den Montag einmal mehr die Führungskräfte der großen US-Technologiekonzerne ins Weiße Haus geladen. Und nach allem was man hört, konnten diese ihre Interessen in verschiedenen Belangen zu Gehör bringen - ob das Folgen hat, muss sich zeigen.
Trump versuchte in dem Gespräch eigentlich unter anderem sein Programm zum Umbau des Krankenversichungs-Systems besser zu verankern. Das klappte nicht besonders gut, wie aus einem Bericht des Senders CNBC hervorgeht, der sich auf eine interne Quelle beruft. Trump erklärte, dass die neue Gesundheitsgesetzgebung, wie sie der Senat nun vorgeschlagen habe, "mehr Herz" benötige. Daraufhin hielt ihm Apple-Chef Tim Cook entgegen, dass eher die Einwanderungspolitik der neuen Regierung "mehr Herz" benötige.
Die Belegschaften der Technologie-Unternehmen sind extrem international zusammengesetzt. Entsprechend groß sei die Angst vieler Mitarbeiter hinsichtlich ihrer Zukunft in den USA. Und auch ihren nicht betroffenen US-Kollegen gehe es nicht viel besser, berichtete der Apple-Chef. Immerhin sind mit der Zeit zahlreiche enge Freundschaften entstanden. Besonders problematisch sei die seit Monaten andauernde Unsicherheit. Hier wäre es dann doch ziemlich hilfreich, wenn der Präsident "ihnen ein Signal" senden würde, so Cook.
Allerdings scheint das Thema bei Trump aktuell nicht besonders weit oben auf der Tagesordnung zu stehen. Nachdem seine bisherigen Vorstöße von den Gerichten kassiert wurden, hat er offenbar die Lust an der Angelegenheit verloren. So antwortete er Cook, dass er schon gern eine umfassende Reform der Einwandungsgesetze hätte - doch sollten sich die Tech-Chefs hier doch besser an die Senatoren und Abgeordneten aus ihren Heimatregionen wenden. Trump wartet hier nun wohl lieber ab, bis diese in ihren Gremien aktiv werden, statt sich noch einmal die Blöße zu geben.
Das nutzten die Chefs von Microsoft, Amazon und Co. nun offenbar erfolgreich für ihre Belange aus. Nach dem Meeting im Weißen Haus erklärte Trump, dass die Bundesbehörden viel bessere Dienste für den Bürger bereitstellen und dafür mehr von den günstigen, effizienten und sicheren Technologien der IT-Branche einkaufen sollten.
Die Belegschaften der Technologie-Unternehmen sind extrem international zusammengesetzt. Entsprechend groß sei die Angst vieler Mitarbeiter hinsichtlich ihrer Zukunft in den USA. Und auch ihren nicht betroffenen US-Kollegen gehe es nicht viel besser, berichtete der Apple-Chef. Immerhin sind mit der Zeit zahlreiche enge Freundschaften entstanden. Besonders problematisch sei die seit Monaten andauernde Unsicherheit. Hier wäre es dann doch ziemlich hilfreich, wenn der Präsident "ihnen ein Signal" senden würde, so Cook.
Allerdings scheint das Thema bei Trump aktuell nicht besonders weit oben auf der Tagesordnung zu stehen. Nachdem seine bisherigen Vorstöße von den Gerichten kassiert wurden, hat er offenbar die Lust an der Angelegenheit verloren. So antwortete er Cook, dass er schon gern eine umfassende Reform der Einwandungsgesetze hätte - doch sollten sich die Tech-Chefs hier doch besser an die Senatoren und Abgeordneten aus ihren Heimatregionen wenden. Trump wartet hier nun wohl lieber ab, bis diese in ihren Gremien aktiv werden, statt sich noch einmal die Blöße zu geben.
Trump als dankbarer Kunde
Unterdessen haben die anderen Anwesenden Top-Manager ihre Hausaufgaben wohl auch gemacht. In den letzten Monaten kam es immer wieder vor, dass Trump sich in persönlichen Gesprächen doch jeweils sehr stark in seiner Haltung beeinflussen ließ. Teils genügten schon kurze Treffen, um seiner ganzen Politik eine andere Richtung zu geben.Das nutzten die Chefs von Microsoft, Amazon und Co. nun offenbar erfolgreich für ihre Belange aus. Nach dem Meeting im Weißen Haus erklärte Trump, dass die Bundesbehörden viel bessere Dienste für den Bürger bereitstellen und dafür mehr von den günstigen, effizienten und sicheren Technologien der IT-Branche einkaufen sollten.
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