Wohnen für Entwickler zu teuer:
Google setzt jetzt auf Plattenbau
Die Kosten für das Wohnen sind im Silicon Valley inzwischen auf ein Niveau gestiegen, das sich selbst Beschäftigte der großen Tech-Unternehmen kaum noch leisten können. Um trotzdem noch Fachkräfte anzuziehen, will Google jetzt kurzerhand billige Plattenbauten hochziehen.
Wohnungsbau mit Factory OS
Bereits vor einiger Zeit hatte Google mit dem Moffett Field ein früheres Gelände der NASA in Mountain View erworben. Hier sollte eigentlich der "Bay View"-Campus entstehen - mit hübschen Bürogebäuden, die sich dezent in die Landschaft einbetten. Die Planungen dafür zogen sich aber hin, ohne dass wirklich etwas passierte - und nun schwenkt man ordentlich in Richtung Wohnungsbau um, berichtet The Mercury News.
Statt hipper Arbeitsumgebung soll hier nun eher etwas entstehen, das grob an die Plattenbau-Projekte erinnert, mit denen hierzulande in den 1960er Jahren der Wohnungsknappheit zu Leibe gerückt wurde. In kurzer Zeit sollen auf dem Gelände jetzt erst einmal 300 Wohnungen hochgezogen werden. Die Firma für die Umsetzung wurde auch schon gefunden.
Google hatte bereits verlautbart, dass man inzwischen an einem Punkt angekommen ist, an dem man zwar in Seattle noch neue Mitarbeiter anstellen kann, im Konzernsitz in Mountain View aber kaum noch. Denn die Einstiegsgehälter sind zwar durchaus nicht gerade niedrig, aber sie reichen einfach nicht mehr, um sich eine ordentliche Wohnung zu finanzieren - insbesondere nicht, wenn man schon eine Familie mitbringt.
Laut aktuellen Statistiken liegt der mittlere Preis einer Eigentumswohnung, die für eine kleine Familie ausreicht, im Santa Clara County aktuell bei knapp über eine Million Dollar. Mieten ist kaum eine Alternative. Für eine 2-Zimmer-Wohnung muss man monatlich mit Preisen zwischen 2.300 Dollar in Campbell-Saratoga bis hin zu 3.500 Dollar in Palo Alto rechnen.
Wohnungsbau mit Factory OS
Bereits vor einiger Zeit hatte Google mit dem Moffett Field ein früheres Gelände der NASA in Mountain View erworben. Hier sollte eigentlich der "Bay View"-Campus entstehen - mit hübschen Bürogebäuden, die sich dezent in die Landschaft einbetten. Die Planungen dafür zogen sich aber hin, ohne dass wirklich etwas passierte - und nun schwenkt man ordentlich in Richtung Wohnungsbau um, berichtet The Mercury News.
Statt hipper Arbeitsumgebung soll hier nun eher etwas entstehen, das grob an die Plattenbau-Projekte erinnert, mit denen hierzulande in den 1960er Jahren der Wohnungsknappheit zu Leibe gerückt wurde. In kurzer Zeit sollen auf dem Gelände jetzt erst einmal 300 Wohnungen hochgezogen werden. Die Firma für die Umsetzung wurde auch schon gefunden.
Plattenbau als Innovation
Diese heißt Factory OS und ist im Grunde ein Startup, das eine moderne Form der Modulbauweise auf die Beine stellen will. Laut dem Bericht wurde der Auftrag schon vergeben und soll ein finanzielles Volumen von 25 Millionen bis 30 Millionen Dollar umfassen. Google könnte die Wohnungen dann seinen Mitarbeitern zu einem Preis anbieten, der deutlich unter den durchschnittlichen Wohnkosten der Region liegt.Google hatte bereits verlautbart, dass man inzwischen an einem Punkt angekommen ist, an dem man zwar in Seattle noch neue Mitarbeiter anstellen kann, im Konzernsitz in Mountain View aber kaum noch. Denn die Einstiegsgehälter sind zwar durchaus nicht gerade niedrig, aber sie reichen einfach nicht mehr, um sich eine ordentliche Wohnung zu finanzieren - insbesondere nicht, wenn man schon eine Familie mitbringt.
Laut aktuellen Statistiken liegt der mittlere Preis einer Eigentumswohnung, die für eine kleine Familie ausreicht, im Santa Clara County aktuell bei knapp über eine Million Dollar. Mieten ist kaum eine Alternative. Für eine 2-Zimmer-Wohnung muss man monatlich mit Preisen zwischen 2.300 Dollar in Campbell-Saratoga bis hin zu 3.500 Dollar in Palo Alto rechnen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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