Rekordstrafe: EU spricht 2,4 Milliarden Euro Geldbuße gegen Google aus

Eu, Europa, Europäische Union, Flagge Bildquelle: Nicolas Raymond / Flickr
Die Wettbewerbshüter der Europäischen Union haben heute eine Rekordstrafe gegen den Suchmaschinenriesen Google verhängt: Das Unternehmen habe laut EU Konkurrenten bei der Online-Produktsuche benachteiligt und muss deshalb 2,42 Milliarden Euro nach Brüssel überweisen. Die Europäische Kommission hat soeben bekannt gegeben, dass man festgestellt hat, dass Google seine marktbeherrschende Stellung als Suchmaschinenbetreiber missbraucht hat, indem man einem anderen Google-Produkt, dem Preisvergleichsdienst, einen unrechtmäßigen Vorteil verschafft hat. Deshalb wird eine Geldbuße in Höhe von 2,42 Milliarden Euro fällig.

Die Höhe der Strafe stellt einen neuen Rekord dar und das deutlich: Denn noch gestern hatten Beobachter angenommen, dass sie etwas höher liegen wird als der bisherige Rekord von 1,06 Milliarden Euro. Diese Strafe hatte die EU vor einigen Jahren gegen Intel verhängt. Mit rund 2,4 Milliarden Euro ist die nun ausgesprochene Buße aber weitaus höher. Infografik: Google, die Miliarden-MarkeGoogle, die Miliarden-Marke Die EU schreibt, dass Google dieses Verhalten innerhalb von 90 Tagen abstellen müsse, da ansonsten Zwangsgelder von bis zu fünf Prozent des durchschnittlichen weltweiten Tagesumsatzes seiner Muttergesellschaft Alphabet zu zahlen seien.

Manipulation der Suche

Entscheidend war hier übrigens nicht, dass Google selbst ein separates Produkt namens Google Shopping betreibt, sondern dass das Unternehmen sein eigenes Kernangebot, also die Suche, manipuliert hat.

Die für Wettbewerb zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager erklärt: "Die Strategie von Google für seinen Preisvergleichsdienst bestand nicht nur darin, Kunden zu gewinnen, indem es ein besseres Produkt anbietet als seine Wettbewerber. Google hat vielmehr seine marktbeherrschende Stellung als Suchmaschinenbetreiber missbraucht, indem es seinen eigenen Preisvergleichsdienst in seinen Suchergebnissen ganz oben platziert und Vergleichsdienste der Konkurrenz herabgestuft hat."

Google hat laut der Nachrichtenagentur Reuters ausrichten lassen, dass man erwartungsgemäß anderer Meinung ist. Man werde sich das Urteil genauestens ansehen, der Konzern teilte mit, dass man aktuell erwägt, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Derzeit laufen auch noch zwei weitere Verfahren gegen Google, nämlich gegen AdSense und Android.

sentifi.com

Marktstimmen zu :

Eu, Europa, EU-Kommission, Karte Eu, Europa, EU-Kommission, Karte k.a.
Mehr zum Thema: Google Inc.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren99
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Googles Aktienkurs in Euro

Alphabet Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 12:15 Uhr elephone U Pro Smartphoneelephone U Pro Smartphone
Original Amazon-Preis
459,99
Im Preisvergleich ab
459,99
Blitzangebot-Preis
369,99
Ersparnis zu Amazon 20% oder 90

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden