Stiftung Warentest verteilt Noten für Deutschlands Handy-Netze

Logo, Stiftung Warentest, Unabhängige Tests Bildquelle: Stiftung Warentest
Die Stiftung Warentest hat sich in einem neuen Vergleich die deutschen Mobilfunknetze angeschaut. Das erfreuliche gleich vorweg: Alle Netze haben sich im Vergleich zum Test von vor zwei Jahren verbessern können. Doch leider gibt es noch immer Schattenseiten.
Der Mobilfunk-Check der Stiftung Warentest hat die mittlerweile nur noch drei Mobilfunk-Netzbetreiber in Deutschland näher angeschaut und mit einem ausgeklügelten System die Performance bewertet. Demnach liegt die Deutsche Telekom wie gehabt vor Vodafone und O2. Bewertet werden dabei laut Stiftung Warentest die Sprachqualität, die Geschwindigkeit des Rufaufbaus, der Webseitenaufbau, die Downloadgeschwindigkeit und das Videostreaming. Infografik: Das Smartphone der ZukunftDas Smartphone der Zukunft

In Zahlen sieht das wie folgt aus:

  • Deutsche Telekom 1,9 (gut)
  • Vodafone 2,2 (gut)
  • O2 2,6 (befriedigend)

Leiden beim Bahnfahren

Nicht viel anders sieht das Bild in der Spezial-Kategorie "im Zug" aus. Dort holt sich die Telekom nur noch ein befriedigend, ist aber immer noch Spitzenreiter.

Thema Downloads

Wie wenig das Notensystem aber eigentlich aussagt, zeigen die Vergleiche der Test-Redaktion. So dauern Downloads bei O2 fast dreimal so lang wie bei der Telekom. Im Test benötigte eine 20-Megabyte-Datei bei der Telekom im Schnitt nur gut 8 Sekunden für das herunterladen. Bei Vodafone waren es 13 Sekunden, bei O2 sogar fast 22 Sekunden.

In einem weiteren Test wurden YouTube-Videos verglichen. Da YouTube die Leistungsstärke der Verbindung analysiert und dann eine dementsprechende Qualität ausliefert, die ein gutes Ergebnis verspricht, geht es dabei um die Auflösung, mit der der Kunde schauen kann: Im Telekom-Netz empfingen die Tester knapp 90 Prozent aller Videos in Full-HD, also der besten Auflösung. Bei Vodafone waren es noch fast 80 Prozent, bei O2 nur 56 Prozent.

Insgesamt sehr viel verbessert

Und noch einmal ein paar positive Nachrichten für alle Netze: In allen drei Netzen ist die Sprachqualität besser geworden. Hauptgrund ist, dass die Betreiber vermehrt neue Codierungsverfahren einsetzen, bekannt als "HD Voice" oder "HD-Telefonie". Allerdings funktioniert die HD-Telefonie bislang verlässlich nur innerhalb eines Netzes. Nach eigenem Bekunden arbeiten die Anbieter daran, die Technik auch für Gespräche zwischen verschiedenen Netzen zu ermöglichen.

Siehe auch: Einfaches Formblatt statt Kleingedrucktes, ab 1.6. für Handyverträge

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