Microsoft nennt Details im Kampf gegen Support Scam

Telefon, Tisch, Anruf, Telefonat, Zettel Bildquelle: starmanseries / Flickr
Microsoft hat ein paar interessante Details über die Hintergrundarbeit des Konzerns gegen so genannten Support Scam veröffentlicht. Support-Betrug, meist in Form des Vorgaukelns eines technischen Problems, kommt dabei öfter vor, als man denkt.
Die Geschichten kennen wir alle und wir haben bei WinFuture in der Vergangenheit über so manch einen kuriosen Fall berichtet. Cyberkriminelle verwenden dabei eine Vielzahl von Taktiken, um Verbraucher zu betrügen, angefangen von "Telefonwerbung" beziehungsweise Cold Calls, über manipulierte Web-Werbe-Banner bis hin zu Email-Phishing. Genauso breit gefächert wie das Repertoire von Betrügern ist dabei die Arbeit des Software-Riesen Microsoft, seine Kunden vor den unterschiedlichsten Betrugsmaschen zu schützen. Infografik: TelefonwerbungTelefonwerbung

Breitgefächerte Betrügereien

Microsoft-Managerin Courtney Gregoire, Mitglied der Microsoft Digital Crimes Unit, geht auf diese breitgefächerten Betrügereien in einem neuen Blog-Eintrag ein. Hintergrund ist der Start einer Veranstaltungsserie, mit der in den USA vor allem ältere Mitmenschen über Support-Betrügereien aufgeklärt werden sollen - denn das Business dahinter wächst und wächst.

Trainierte Betrugshelfer

Das globale Netzwerk hinter diesen Betrügern nutzt engagierte Marketing-Spezialisten, die illegal mit Verbraucherinformationen handeln und verkaufen, um an Kontakte zu kommen, erklärt Gregoire. Sie greifen dabei auf Call-Center auf der ganzen Welt zurück, die darauf trainiert werden, Verbraucher davon zu überzeugen, dass sie ein technisches Problem haben und nun die Aufgabe im Auftrag von Microsoft übernehmen, das Problem zu beheben. Häufig startet das Ganze als Telefonbetrug und geht dann weiter, indem die falschen Support-Mitarbeiter ihren Opfern eine Malware zum Download anbieten.

Auch einige konkrete Beispiele nennt Microsoft jetzt. So ist erst in der vergangenen Woche ein Ring von Tech-Support-Betrügern durch die US-Strafverfolgungsbehörden aufgeflogen. Sieben Personen wurden für ihre Rolle in dem kriminellen "Client Care Experts"-Unternehmen angeklagt. Client Care Experts soll als angeblicher Microsoft-Support mehr als 40.000 Personen geschädigt und über 25 Millionen US-Dollar Schaden verursacht haben.

Zudem warnt Microsoft, dass solche Fälle öfter passieren, als man vielleicht allgemein denkt. Laut einer Umfrage in den USA waren bereits zwei von drei Personen in irgendeiner Weise von einem Support-Betrüger kontaktiert worden, und zwar abgesehen von missglückten Phishingversuchen per Email - betrügerische Emails hat schon jeder einmal bekommen.

Siehe auch: Support-Betrug: Polizei verhaftet falsche Microsoft-Mitarbeiter Telefon, Tisch, Anruf, Telefonat, Zettel Telefon, Tisch, Anruf, Telefonat, Zettel starmanseries / Flickr
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