Erstaunlich wenig Geld fließt an die WannaCry-Erpresser

Arm, Tastatur, Kriminalität, Monitor, Cybercrime, Computerkriminalität, Bargeld, Safe, Geldschein Bildquelle: funkwood / deviantart
Bei dem durchschlagenden Erfolg, mit dem die WannaCry-Ransomware in den letzten Tagen durchs Netz marodierte, sollte man annehmen, parallel hätten die Autoren des Schädlings einen warmen Regen an Erpressungsgeldern erlebt. Das ist aber eher nicht der Fall.

WannaCry-RansomwareWannaCrys Erpresser-Botschaft
Tausende größere Organisationen und Unternehmen sind von der Ransomware getroffen worden, hinzu dürfte noch einmal eine große Zahl von Privatanwendern kommen. Und auf der Erpresser-Information wurde mit einem Countdown auch Druck gemacht, um die Betroffenen zu schnellen Zahlungen zu bewegen. Allerdings ließen sich nur vergleichsweise wenige Leute darauf ein.

Nach der ersten großen Welle waren gerade einmal rund 26.000 Dollar an die Erpresser geflossen, berichtete der Security-Spezialist Brian Krebs. Das lässt sich recht genau sagen, weil im Bitcoin-System nachvollzogen werden kann, wenn eine bestimmte Adresse Transaktionen erhält. Gemessen an der Tatsache, dass 300 Dollar in Bitcoin gefordert wurden, damit Betroffene rechtzeitig vor der Löschung der Daten den Schlüssel zur Rekonstruktion bekommen, haben sich also nicht einmal hundert Leute gefunden, die zu zahlen bereit waren.

Mit der Brechstange an Kleingeld

Auf der einen Seite kann man natürlich hoffnungsvoll sein, dass offenbar ausreichend Menschen aus den Ransomware-Attacken der letzten Jahre gelernt und wohl zumindest ihre Daten gesichert haben. Andererseits ist es natürlich auch etwas ernüchternd, dass Kriminelle massive Folgen wie stillgelegte Krankenhäuser mehr oder weniger bewusst in Kauf nehmen, nur um einige tausend Dollar einzunehmen.

In der Vergangenheit gab es durchaus schon Ransomware-Kampagnen, die ihren Auslösern wesentlich mehr Geld eingebracht haben. Es deutet auch einiges darauf hin, dass hier auch die Autoren von WannaCry schon kräftig mitverdient haben. Denn eine der genutzten Bitcoin-Adressen tauchte auch schon in anderen Ransomwares auf, darunter in dem recht bekannt gewordenen ZeroLocker, der vor drei Jahren unterwegs war.

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gegen WannaCry-Exploit
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