Marissa Mayer wird mit Scheitern als Yahoo-Chefin stinkreich
Yahoo-Chefin Marissa Mayer ist schlicht "too big to fail". Wenn ihre Karriere bei dem in Auflösung befindlichen Internet-Konzern in Kürze endet, ist ihre millionenschwere Abfindung lediglich ein kleiner Bonus auf das, was sie ansonsten an Gewinn aus ihrer Station bei der Firma zieht.
Im Grunde gilt es nur noch als formeller Akt: Anfang Juni findet die nächste und wohl letzte Aktionärsversammlung Yahoos statt und hier soll der Beschluss über den Verkauf an den Telekommunikationskonzern Verizon gefällt werden. 4,48 Milliarden Dollar soll dieser nach den inzwischen ausgehandelten Verträgen für den Aufkauf der ausstehenden Anteile zahlen.
Dann endet nicht nur Mayers Zeit als Chefin des Unternehmens. Den Posten hatte sie vor rund fünf Jahren mit dem Ziel angetreten, Yahoo zu sanieren und zumindest wieder ein Stück weit zu einstiger Größe zurückzuführen. Allerdings ist diese Mission weitgehend gescheitert und bei dem nun an Verizon gehenden aktiven Geschäft handelt es sich hinsichtlich des Wertes nur um einen kleinen Teil des Unternehmens. Der weitaus wertvollere Teil sind Beteiligungen - vor allem die am chinesischen Handelskonzern Alibaba - die Yahoo kaufte, als die jeweiligen Firmen noch Neulinge im E-Commerce waren.
Nimmt man diese Anteile, die noch kommende Entschädigung für das Ausscheiden aus dem Amt und ihre bisherigen Bezüge haben fünf ziemlich erfolglose Jahre Mayer stinkreich gemacht. Seit ihrem Weggang von Google im Jahr 2012 hat sie so weit über 200 Millionen Dollar mehr in ihrem Besitz - womit der Wechsel sich für sie persönlich in allen Belangen gelohnt hat.
Dann endet nicht nur Mayers Zeit als Chefin des Unternehmens. Den Posten hatte sie vor rund fünf Jahren mit dem Ziel angetreten, Yahoo zu sanieren und zumindest wieder ein Stück weit zu einstiger Größe zurückzuführen. Allerdings ist diese Mission weitgehend gescheitert und bei dem nun an Verizon gehenden aktiven Geschäft handelt es sich hinsichtlich des Wertes nur um einen kleinen Teil des Unternehmens. Der weitaus wertvollere Teil sind Beteiligungen - vor allem die am chinesischen Handelskonzern Alibaba - die Yahoo kaufte, als die jeweiligen Firmen noch Neulinge im E-Commerce waren.
In fünf Jahren zum Glück
Als Top-Managerin hat Mayer in den letzten Jahren neben dem normalen Gehalt aber auch diverse Pakete an Aktien, Aktienoptionen und anderen Anteilen bekommen. Auch diese werden nun bald an Verizon verkauft und die Managerin bekommt ihren Anteil ausgezahlt. Nach aktuellen Berechnungen von CNBC liegt der Wert der Papiere bei 186 Millionen Dollar.Nimmt man diese Anteile, die noch kommende Entschädigung für das Ausscheiden aus dem Amt und ihre bisherigen Bezüge haben fünf ziemlich erfolglose Jahre Mayer stinkreich gemacht. Seit ihrem Weggang von Google im Jahr 2012 hat sie so weit über 200 Millionen Dollar mehr in ihrem Besitz - womit der Wechsel sich für sie persönlich in allen Belangen gelohnt hat.
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