Marissa Mayer wird mit Scheitern als Yahoo-Chefin stinkreich

Yahoo-Chefin Marissa Mayer ist schlicht "too big to fail". Wenn ihre Karriere bei dem in Auflösung befindlichen Internet-Konzern in Kürze endet, ist ihre millionenschwere Abfindung lediglich ein kleiner Bonus auf das, was sie ansonsten an Gewinn ... mehr... Ceo, Yahoo!, Marissa Mayer Bildquelle: Yahoo Ceo, Yahoo!, Marissa Mayer Ceo, Yahoo!, Marissa Mayer Yahoo

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Ja und ? Soll sie ihr aktienpaket verwchenken ?
 
@iPeople: Wie heißt es immer so schön, "Verantwortung tragen"

Sie hat offensichtlich das geforderte Gehalt nicht verdient und ihre Aufgabe nicht erfüllt...aber so ist es eben, Verantwortung wird nicht getragen und die Leistung welche diese Bezahlung rechtfertigt hat sich ganz offensichtlich auch nicht geliefert. Was bleibt also übrig?
 
@0711: Sie hat das tote Pferd zwar nicht wiederbelebt (was diverse Gründe hatte), aber sie hat den Aktienkurs gesteigert und zu diesem das Unternehmen verkauft. Wenn ich Eigentümer oder Anteilseigner wäre, würde ich ihre Aufgabe unter diesen Umständen als erfüllt sehen.
 
@iPeople: ihre aufgabe war die abwicklung des Unternehmens? Inklusive des massiven kaufpreisnachlasses nachdem yahoo sein Krisenmanagement (unter ihrer Führung) völlig verbockt hat?
Interessante ansicht
 
@0711: Ich weiß nicht , was ihr Auftrag war. Zumindest waren die Eigentümer der Meinung , dass ein Verkauf wohl die beste Option wäre und das bei einem unter ihrer Führung gestiegenen Aktienwert.
 
@iPeople: Ansich war die ansage klar wofür Mayer kam, das war nicht die Abwicklung.
Dass es heute u.U. die beste Option ist das Unternehmen zu veräußern ist ein anderer Punkt...aber auch hier mussten die Eigentümer einen dicken Drops dank ihres Missmanagements schlucken, vorher hat sie auch schon Milliarden in zukäufe wie tumblr versenkt die sich als kompletter fehlgriff erwiesen haben, die app und videoproduktionen waren ein riesen flopp...einfach alles was mayer gemacht hat war ein flopp, das sieht man auch beim gewinn/verlust über die jahre und dem punkt ab dem mayer am start war.

Nebenbei, die Aktien sind nicht aufgrund ihres tuns gestiegen sondern weil klar wurde dass Yahoo unter Umständen bald verkauft wird und Yahoo wertvolle Aktienpakete in Fernost hält (alibaba) um die sich praktisch jeder reißt, die Pakete hatte yahoo aber schon vor mayer

Wären die Aktionäre denn so zufrieden mit Mayer gewesen hätten sie auch nicht darauf gedrängt dass sie inklusive ihres kompletten managementstabes um sie herum so schnell wie möglich gehen.

Eine kleine Zusammenfassung ihres Versagens, hier https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article154445251/Ist-das-Yahoo-oder-kann-das-weg.html

Nebenbei wurde yahoo nicht zum aktienwert verhökert
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/yahoo-vor-dem-ausverkauf-die-fuenf-wichtigsten-fragen-und-antworten-a-1084453-2.html
 
@0711: Du vergisst aber auch, dass Yahoo aus mehr besteht, als aus dem CEO. Wo waren denn die entwickelnden Mitarbeiter, die dafür zuständig sind, Ideen und Produkte zu entwickeln ? Ohne diese Mitarbeiter bzw. deren Ideen gibt es kein Happy End. Man kann sich natürlich hinstellen, und "Missmanagement" schreien, weil man von außen (hinterher) immer alles besser wusste.
 
@iPeople: Letztlich sind es nicht die "kleinen" Mitarbeiter welche Ideen oder Produkte nach lust und laune entwickeln sondern das entwickeln was von Entscheidungspositionen vorgegeben wird...yahoo hat kein Programm wie Google oder MS bei dem die Mitarbeiter x Prozent ihrer Arbeitszeit zur freien Verfügung haben. Die Personalien gerade in den höheren Positionen sind in der Verantwortung des CEO und damit auch deren "Handlungen" - entweder hat sie dann wie bei den zukäufen auch hier schlciht die falschen Entscheidungen getroffen oder vielleicht auch garkeine. Am ende ist diese Frage auch egal, weil auch das fällt in die Verantwortung des CEO
 
@0711: Und du kannst belegen, dass es rettende Konzepte und Ideen aus der Entwicklungsabteilung gab und diese durch das (Miss)Managenent abgelehnt wurden ?
 
@iPeople: Wie schon geschrieben werden die Entscheidungen, Richtungen und Wege vom Management bestimmt....Yahoo hat wie geschrieben kein solches Konzept bei dem entsprechendes von unten durch die Mitarbeiter getragen wird.

Letztliche ist es Missmanagement wenn die Führung kein richtigen Weg oder Ideen findet im Markt zu bestehen, selbst wenn Yahoo ein solches Konzept wie Google/MS gehabt hätte - hatten sie aber so oder so nicht
 
@0711: Und da fragst du an anderer Stelle nach der zu tragenden Verantwortung. Klasse Eigentor .
 
@iPeople: Das müsstest du mir erklären wo ich hier ein Eigentor produziert habe
 
@0711: Di hast weiter unten gefragt, worin die Verantwortung eines CEO liegt. Hier oben hast Du quasi die Antwort geliefert.
 
@iPeople: Der CEO Gehört nicht zum Management welche die Richtung und Wege vorgibt? Ahja...
 
@0711: Doch. Eben drum wars ja ein Eigentor.
 
@0711: Bei Yahoo konnten die Mitarbeiter ihre Zeit frei einteilen und brauchten überhaupt nicht ins Büro kommen sondern in Unterhose von zu Hause arbeiten. Damit hat Mayer Schluss gemacht, damit die Teams sich kennen lernen und auch im Flur und der Kantine ihre Projekte kommunizieren konnten. Wie kommst du darauf, dass man bei Yahoo in der Arbeitszeit nicht auch eigene Ideen entwickeln durfte?
 
@otzepo: Home Office arbeiten oder nicht hat nichts mit den Konzepten zu tun die MS und Google verfolgen die ganz klar sagen, 20% deiner arbeitszeit stehen zur freien Verfügung, macht was ihr wollt...veröffentlicht wenn ihr wollt, wenns gut ankommt wird's u.U. ein offizielles projekt/Produkt/whatever.

Bei Yahoo wurden klassische arbeitsaufgaben abgearbeitet, wenn einer anderweitig Ideen entwickeln oder einbringen wollte so ist/war das sein Freizeitvergnügen und wurde auch nicht von seiner Arbeitszeit irgendwie "gutgeschrieben". So wie es eben in nahezu allen größeren Unternehmen läuft.
 
@iPeople: Verantwortung tragen heißt auch Konsequenzen bei Misserfolg ziehen, das wurde nicht gemacht...die Konsequenzen wurden bestimmt.

Keine Ahnung was du mit Verantwortung in Verbindung bringst aber es ist beileibe nicht nur eine Entscheidung zu treffen.
 
@0711: du würdest das Geld natürlich nicht nehmen
 
@FuzzyLogic: natürlich würde ich, wo habe ich das abgestritten? Die allermeisten würden, gerade dann wenn es bei scheitern auch praktisch keine Konsequenzen gibt.

Dass es hierfür aber Kritik geben würde (bei scheitern...oder selbst bei erfolg) würde ich ebenso auch erwarten und für weitgehend gerechtfertigt halten
 
tja... aus ihrer Sicht: Alles richtig gemacht. Läuft! ^^
 
@tomsan: Wenn sie bei yahoo genau nichts gemacht hätte, (außer vll. hier und da zusätzliche Arbeit abzulehnen) hätte sie fast doppelt so viel verdient.
 
Niemand auf der Welt sollte alleine soviel Geld besitzen.
 
@Lowman316: Niemand auf der Welt sollte Krebs kriegen.
 
@crmsnrzl: Was für ein dämlicher Vergleich.
 
@terminated: Nö, der ist ganz treffend.
 
@crmsnrzl: Was ist da zutreffend? Auf der einen Seite hast du eine Krankheit deren Ursache nicht Menschen gemach ist sondern höchstens durch menschliche Handlungen zum teil beeinflusst werden kann (Verbot von bestimmten Stoffen die nachweislich die Krebsbildung begünstigen) und auf der anderen Seite hast du ein vom Menschen geschaffenes Mittel (Geld) was du theoretisch auch abschaffen kannst oder entsprechend steuern (Erhebung von Steuern, Herstellung von Banknoten und Münzen usw.).
 
@terminated: Aha. Also kann man beides durch staatliche Regularien versuchen zu reduzieren. Verhindern lässt sich beides dennoch nicht.

Außerdem kannst du gern Geld abschaffen, das ändert doch nichts. Diese "Unsummen an Geld" hat sowieso keiner von denen. Oder willst du sagen, es stört dich nur, dass es sich um eine Währung handelt? Wenn es statt dessen entsprechend X Hektar Land und Immobilien wären, wärst du damit einverstanden?

Ich nehme an, Lowman316 sieht das nicht so. Ihm ging es vermutlich um die Anhäufung von "weltlichen Reichtümern" generell.
Du kannst soviel regulieren, wie du willst. Letztlich scheiterst du an der Natur des Menschen. An der Gier. Der Mensch findet immer Mittel und Wege Regeln zu umgehen, diese zu seinem Vorteil zu verbiegen oder gänzlich auszuhöhlen. Die Gier hat die Menschheit schon gegeißelt, als Krebs völlig unbekannt war.
 
@crmsnrzl: Krebs ist in den allermeisten Fällen eine Erkrankung auf Grund einer falschen Ernährung. Das sagt man nur nicht sonderlich laut, weil sonst die Leute mit Krebs auf die Idee kommen könnten, statt sich mit teurem Gift vollpumpen zu lassen bevor sie den Löffel abgeben, einfach mal radikal die Ernährung auf fleisch- und zuckerlos umzustellen.

Was hat das also damit zu tun, das er Recht damit hat, dass in einem Schuldgeldsystem niemand alleine so viel Geld besitzen sollte?
 
@bLu3t0oth: "Krebs ist in den allermeisten Fällen eine Erkrankung auf Grund einer falschen Ernährung."
Das ist grundlegend falsch. Krebs ist eine Alterserkrankung (was nicht heißt, dass dafür man alt sein muss). Es gibt Faktoren, die eine Erkrankung begünstigen und die Ernährung kann einer davon sein, aber sie ist nicht der Grund "in den allermeisten Fällen". Je nach dem, an welche Studie man sich hält, ist die Ernährung nicht mal der 2. größte Faktor. Der größte Faktor ist das Alter selbst und einen Grund gibt es letztlich sowieso nicht, Krebsentstehung ist immer Zufall. Man kann nur seine "Chancen" maximieren mit Fast-Food, Kettenrauchen, Saufen und Campingausflügen zu Atommüll-Endlagerstätten.

"[...] bevor sie den Löffel abgeben, einfach mal radikal die Ernährung auf fleisch- und zuckerlos umzustellen."

Eine 'zuckerlose' Ernährung würde dich schneller ins Grab bringen als es der Krebs je könnte.
 
@crmsnrzl: 1. Mal empfehle ich dir mal nach Völkern zu suchen, die so gut wie keinen Krebs kriegen oder gar kennen(es gibt beides!) womit deine Theorie des Alters direkt schonmal ziemlich stark widerlegt ist (Alter ist sicher auch ein Faktor, aber bei weitem nicht der Ausschlaggebende).. wirf mal einen Blick auf Isreal

2. Braucht dein Körper keinen Zucker, nur Kohlenhydrate und das ist ein Unterschied.
 
@bLu3t0oth: Kohlehydrate sind Zucker. Alle.

Egal ob nun Trauben-, Frucht-, Schleimzucker oder den daraus bestehenden Kristall-, Malz-, Milchzucker oder gar Stärke (welche in Traubenzucker zerlegt wird).

Deine krebsfreien Völker... nenne mir eins, ich sag dir was daran Humbug ist.
Lieblingsbeispiel: Die angeblich so gesunden und langlebigen Hunza, die nie Krank werden und kein Krebs haben. Die Lebenserwartung dieser Leute liegt unter der unsrigen. Jedes dritte Kind wird keine 10 Jahre alt. Hautkrebs gehört zu den typischen Erkrankungen in diesem Volk.

Oder zur Zeit auch mal wieder aktuell, die Inuit. Lebenserwartung signifikant geringer als in in der westlichen Welt. Krebshäufigkeit bei untersuchten Inuit entspricht in etwa der unsrigen, leicht geringer, bei vergleichbaren Altersgruppen. Andererseits haben die Inuit die Angewohnheit, die Krebsstatistik z.B. durch herzinfarktinduziertes Frühableben zu drücken.
 
@crmsnrzl: Argumente nehme ich an und schaue ich mir bei Gelegenheit nochmal an.
 
@Lowman316: Soziale Gerechtigkeit scheint für einige hier ein Fremdwort zu sein. Außerdem, wie um alles in der Welt kann man solche Summen wirklich verdienen (nicht zu verwechseln mit "bekommen")? Kann es eigentlich eine Tätigkeit geben, welche einen so hohen Gegenwert hat? Weil: Verantwortung übernimmt doch keiner mehr, wie man in diesem Fall schön sehen kann. Man hat ja 0 persönlichen Bezug zum Unternehmen und handelt in erster Linie in seinen eigenen Vorteil. Die Gute bekommt mehr als eine Kleinstadt an Steuereinnahmen hat und die, die aus betrieblichen Gründen gehen müssen, bekommen noch einen Arschtritt zum Dank. Aber Wohlstand auf Kosten anderer ist ja Exportschlager der Industrienationen.
 
@chillah: Soziale Gerechtigkeit ist eine Worthülse.
 
@iPeople: Behauptungen ohne Begründung sind zu vernachlässigen.
 
@Nicht Du: Jeder empfindet soziale Gerechtigkeit anders.
 
@iPeople: stimmt. Ich finde es sozial ungerecht, dass du hier immer noch rumprovizieren darfst.
Wenn Menschen tatsächlich aufgeklärt und "besser als früher"(TM) wären, würden sie selbst so viel gar nicht anhäufen und der Worthülse Bedeutung einhauchen. Aber Kapitalismus (und somit persönlicher Profit) geht leider über alles. Ergo sind wir menschlich und eigentlich auch sozial immer noch in der Steinzeit und werden vermutlich niemals darüber hinweg kommen.
 
@divStar: Aha, ich habe eine andere Sichtweise, also muss es provokativ sein. Bisserl engstirnig, oder ? Erwartest du ernsthaft immer eine gleiche Meinung wie die deinige ? Soziale Gerechtigkeit bedeutet für mich eben nicht, dass man denen, die etwas tun, große Teile ihrer dafür geernteten Früchte wegnimmt, um sie denen zu gegen, die nichts auf die Reihe bekommen. Kannst du gerne asozial finden, ist mir aber letztlich egal. Ich habe mir das, was ich habe, auch selbst erarbeitet. Ich erwarte das von anderen auch.
 
@iPeople: nein - ich erwarte nicht stets meine eigene Meinung zu lesen. Aber das Problem bei dir ist, dass du sie so trotzig und "zum Mainstream gegensätzlich" formulierst wie möglich - kenne ich sonst nur von Trollen. Für einen Troll hat sie aber oftmals doch zu viel Inhalt.

Aber was soziale Gerechtigkeit angeht, kannst du halt eine eigene Meinung haben. Mit dieser Argumentation rechtfertigen sich Reiche bestimmt auch immer wieder. Das Problem dabei ist aber nur, dass "die anderen" nicht unbedingt nichts auf die Reihe bekommen, sondern einfach - manchmal gar von Geburt an - benachteiligt sind und deswegen niemals die Gelegenheit haben das zu erreichen was du erreicht hast und ein reicher Snob werden.

Und was ist mit Menschen mit psychischen oder physischen Einschränkungen oder jenen nach Unfällen usw.? Ist es nicht auch die Verantwortung der angeblich Starken den Schwachen zu helfen? Wenn das deiner Meinung nicht so ist, dann kann man nur hoffen, dass du von "den Starken" niemals zu "den Schwachen" abdriftest bzw. falls das je passiert, die Leute um dich herum nicht so sind wie du es jetzt bist.
 
@divStar: volle Zustimmung
 
@iPeople: Weil?
 
@chillah: Weil frei interpretierbar und je nach Blickwinkel anders.
 
@iPeople: Aber auch nur, weil wirklich nur sehr, sehr wenige Menschen nicht verstehen, dass es Ihnen allen soviel besser gehen könnte - wenn es denn eine soziale Gerechtigkeit gäbe. Davon mal behaupte ich an dieser Stelle einfach mal, dass wir mit einer sozial gerechten (und damit zufriedenen) Gesellschaft sowohl kulturell als auch technologisch sehr viel weiter wären.
 
@kazesama: Und was wäre sozial gerecht ? Alle gleich arm ?
 
@iPeople: Nein, ganz und gar nicht. Wenn alle das gleiche hätten, könnte man übrigens auch von gleich reich sprechen - nur das die negative Konotation dann wegfallen würde;)
Sozial gerecht wäre das jeder für seine Arbeit so entlohnt wird, dass er ein vernünftiges Leben führen kann, die Chance hat eine Familie zu gründen / zu ernähren usw. - wenn jemand aber soviel Geld für 5 Jahre Arbeit bekommt, wie andere in 150 Jahren 24/7 Arbeit nicht mal verdienen könnten, dann stimmt einfach die Verähltnismäßigkeit nicht. Auch nicht wenn man einen CEO mit einer Putzfrau vergleicht. Aber "sozial gerecht" wird scheinbar ja noch immer damit gleichgesetzt das alle "wenig" haben müssen. Niemand spricht davon, dass harte Arbeit insbesondere von Spezialisten nicht auch gut entlohnt werden soll. Aber man muss einfach aufm Teppich bleiben.
 
@kazesama: Es obliegt aber den eigenen Toner eines Unternehmen , zu entscheiden , was ihnen ein CEO wert ist. Und wenn alle das gleiche bekommen , ohne Chance auf Verbesserung , ist der Anreiz weg, Leistung zu vollbringen.
 
@iPeople: Ich fürchte fast das wir hier nun das Thema sprengen würden - aber es hat ja einen Grund das hier derartige Summen gezahlt werden - und diese Gründe sind ganz sicher nicht dass die Person so immense Leistungen bringt...
Das geht eher in Richtung "Aktienkram", Shareholder, Dividenden, Kapitalsammelbecken usw. - wie gesagt, ich glaube fast das wir hier damit den Rahmen sprengen.
Und was deinen zweiten Satz angeht: Ich glaube, dass ist ein Trugschluss. Wenn jemand wirklich Bock hat, gewisse Leistungen zu erbringen, dann wird er es tun. Aber für sich selbst - nicht für andere. Wenn dem nicht so ist, so liegt es durchaus nahe dass gar kein Interesse an derartigen Leistungen besteht. Wenn jeder aber mehr oder weniger gleiche finanzielle Mittel hätte, so bestünde die Chance das jeder sich auf das konzentrieren würde, was ihm wirklich Freude bereitet und ihn (und ggf. andere) voran bringt - nur eben nicht auf finanzieller Ebene, sondern eben z.B. geistig oder körperlich. Leistungsbereitschaft hängt nicht nur mit Geld und Entlohnung zusammen.
Aber wie gesagt: Mir gehts gar nicht mal darum das jeder "das gleiche" haben soll (finanziell gesehen) - aber die gleichen Chancen sollte jeder haben.
 
@kazesama: Nein kein Trugschluss. Es ist leider menschliche Denke. Das fängt schon beim Bezieher von Leistung nach SGB2 an, der sich sagt , für 50 Euro mehr im Monat lohnt arbeiten nicht und geht weiter mit diejenigen , die der Meinung sind "Für das Gehalt mache ich keinen Finger krum"
 
@iPeople: Naja du darfst aber auch nicht vergessen, dass es hier meist um "Jobs" geht - und keinen Beruf (ein Wort, das ich nach wie vor von Berufung ableite - sprich etwas, dass man auch wirklich gerne tut). Wenn die Leute aber wirklich frei aussuchen könnten was sie machen WOLLEN denke ich das es anders aussieht. Aber es könnte natürlich auch sein, dass du recht hast. Der Mensch bildet sich zwar sonst was auf seinen ach so genialen Verstand ein und das wir uns ja "vom Tier unterscheiden" - beweist aber immer wieder das Gegenteil. Und da ist und bleibt diese egoistische Denke nunmal vorrangig.
 
@kazesama: Nicht jeder kann nunmal seinen Wunschjob bekommen. Wir wollen doch mal realistisch bleiben.
 
@iPeople: du, wenn man die Arbeitsbedingungen gut gestaltet (auch oder sogar insbesondere bei eigentlich unbeliebten Jobs wie z.b. reinigungskräften)halte ich das gar nicht Mal für so unrealistisch
 
@kazesama: Wir nähern uns langsam den Gemeinsamkeiten ;) Ja, Arbeitgeber stehen in der Pflicht, ihre Angestellten nicht wie dreck zu behandeln und für ein angenehmes Arbeitsumfeld zu sorgen.
 
@iPeople: Ganz genau - und wenn "generell" die arbeitsbedingungen stimmen und gehälter mal in beide richtungen angepasst würden, würden glaube ich sehr viele leute ihren aktuellen job wechseln.. sei es, weil sie den aktuellen nur wegen der kohle machen und eigentlich gar keinen bock drauf haben oder andere die z.B. wirklich nur n simplen job haben wollen (putzen z.B. - oder bei mc doof oder oder oder..)Sprich: Die Jobs würden sich in vielerlei Hinsicht neu verteilen und jeder könnte seinem wunsch beruf ein stück weit näher kommen
 
@kazesama: Für eines lege ich meine Hand ins Feuer: Die Zahl derer, die putzen wollen, deckt den Bedarf nicht mal Ansatzweise.
 
@crmsnrzl: Ich würde aber dagegen behaupten, dass die Zahl derer die damit "zufrieden" wären diese Arbeit (die irgendwer ja nunmal machen sollte) zu verrichten, sofern es vernünftig bezahlt würde. Jeder will saubere Tische bei Burger King haben - aber niemand will putzen bzw. ist sich zu fein? Glaube ich nicht ganz. Die Leute die putzen wollen aber auch einfach, gerechtfertigterweise, mit Respekt und gutem Lohn behandelt werden. Und wenn wir saubere Tische wollen sollten wir auch gewillt sein, die Leute die das machen, ausreichend zu entlohnen. Undabhängig davon das mehr Leute Tische putzen können als Software entwickeln.
 
@kazesama: Glauben kannst du, was du willst. Mach mal den Test und frage die Leute.
 
@crmsnrzl: Würde ich gerne machen, leider dürfte ich keine aussagekräftige Antwort dadurch bekommen wenn ich 5 Leute frage - oder 100. Aber wenn ich die Chance hätte mal 50.000 Leute oder so zu fragen kannst du dir sicher sein: Ich würd das sogar machen.
 
@chillah: "Kann es eigentlich eine Tätigkeit geben, welche einen so hohen Gegenwert hat?"

Wie hoch ist der Gegenwert von Privatsphäre oder gar Privatleben?
Was ist also angemessen für eine Tätigkeit, bei dem man dies stark einschränken oder gänzlich aufgeben muss?
 
@crmsnrzl: Marissa Meyer Stalker?
Warum sitzen bestimmte Menschen denn so stark im Fokus von anderen? Mal drüber nachgedacht?
Warum gibt es so großen Neid in der Gesellschaft?
Warum heißt es überall nur noch Ellenbogengesellschaft?
Mal ernsthaft über das Gesamtkonstrukt Gedanken gemacht anstatt innerhalb dumm gesetzter Grenzen zu argumentieren?
 
@bLu3t0oth: "Marissa Meyer Stalker?
Warum sitzen bestimmte Menschen denn so stark im Fokus von anderen? Mal drüber nachgedacht?"
Es geht hier nicht um Stalker (das ist eine gänzlich andere Problematik), und auch um Paparazzi nur am Rande. Marissa Meyer ist kein TV-Star. Sie Begleitet einen Posten, bei dem man Rund um die Uhr im Dienst ist. Man hat praktisch das ganze Jahr Bereitschaft, nur das quasi immer etwas ist.

Der eine oder andere kennt das vielleicht, wenn man selbst im Urlaub 2 mal täglich die Mails von Arbeit checkt. Das ist der Anfang davon.

"Warum gibt es so großen Neid in der Gesellschaft?"
Weil es der Natur des Menschen entspricht. Die Gesellschaft hat den Neid nicht groß gemacht oder gar geschaffen, der Neid die Gesellschaft seit Anbeginn mit geformt.

"Warum heißt es überall nur noch Ellenbogengesellschaft?"
Selektive Wahrnehmung deinerseits.
 
@crmsnrzl: Du sprachst zuerst von Privatssphäre... die wird die gute Frau ja wohl haben.. deshalb die Frage nach dem Stalker...

Und ob man nach der Arbeit für das Unternehmen noch erreichbar ist, ist eine Entscheidung, die man für sich selbst entscheidet.

Mit dem Rest spiele ich auf den Kapitalismus im Endstadium an, ich dachte das würde dir evtl auffallen...
 
@bLu3t0oth: Ich schreibe aber ganze Sätze.
Chillah hat die Frage allgemein gestellt und nicht speziell auf Marissa Mayer. Und meine Gegenfrage schloss daher beides. Du hingegen hast dich speziell Frau Mayer eingeschossen. Bei ihr trifft nun mal das eine mehr zu als das andere. Bei Kim Kardashian (häng dich nicht dran auf, mir fiel auf die schnelle niemand besseres ein!) ist es andersrum.

"Und ob man nach der Arbeit für das Unternehmen noch erreichbar ist, ist eine Entscheidung, die man für sich selbst entscheidet."
Ja, und was einem das Wert ist, muss man auch für sich ausmachen. Aber wie ich schon sagte, da fängt es erst an. Bei Marissa Mayer gibt es ein "nach der Arbeit" erst, wenn sie von ihrem Posten entbunden wird.

Also, jetzt auch an dich gerichtet: Was ist dir dein Privatleben, deine Privatsphäre, deine Freizeit wert?

"Mit dem Rest spiele ich auf den Kapitalismus im Endstadium an, ich dachte das würde dir evtl auffallen..."
Schon, hat aber keine Relevanz für meinen Kommentar.
 
@crmsnrzl: Mir persönlich ist die Frau eigentlich relativ egal, sie ist halt nur die Person auf die sich dieser Artikel bezieht.
 
@bLu3t0oth: Du hast es erst speziell auf sie bezogen.

Die Frage hast du aber nicht beantwortet.
 
@crmsnrzl: Diese Freiheit würde ich mir in dieser Position einfach nehmen.., man sieht ja was bei raus kommt, wenns zu Ende geht.. man kriegt so doer so nen dicken Batzen hinterher geworfen, also unabh. von dieser wohlgemerkt sehr hübschen Frau :D
 
@bLu3t0oth: 1. Frage wieder nicht beantwortet.
2. Würdest du dir die Freiheit nehmen, hättest du diesen Posten mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht.
 
@crmsnrzl: Man nicht alles mit einem Wert betiteln, daher sagte ich ja, ich würde sie mir nehmen..
 
@bLu3t0oth: Oh doch, man kann alles mit einem Wert versehen. Geldbeträge sind nicht die einzige Möglichkeit, einen Wert festzulegen. Wenn du allerdings ausdrücken wolltest, dass es dir mit etwas anderem nicht aufzuwiegen wäre, dann wäre meine Frage beantwortet.

Wie hoch wäre dann Gegenwert einer Tätigkeit, die dich zumindest teilweise deine Freizeit, deine Privatsphäre u/o dein Privatleben kostet?

Damit sind wir wieder bei der Frage, um die es hier eigentlich geht:
@chillah: "Kann es eigentlich eine Tätigkeit geben, welche einen so hohen Gegenwert hat?"

Ich denke meinen habe ich deutlich gemacht. Zu welchem Schluss kommst du?
 
@crmsnrzl: Deine Argumentation basiert auf hochspekulativen Annahmen, weshalb die Diskussion substanzlos ist.
 
@bLu3t0oth: Ein Rat: Wenn du sowieso nicht vorhast auf irgendetwas einzugehen, dann schenke dir doch den Kommentar gleich.
 
@crmsnrzl: Die Arme muss besatimmt bis 76 arbeiten... :(
 
@Nicht Du: Das tut nichts zur Sache.
In ihrem Fall würde ich sagen: Wenn sie so lange durchhält, ja! In Rente gehen solche Leute meist nicht freiwillig, weil sie oft gar nicht wissen, was sie mit ihrem Leben dann anfangen sollten.

Und weshalb bemitleiden? Sie hat sich den Job rausgesucht.
 
@crmsnrzl: Wenn die meisten sowieso nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen, wozu dann noch Privatleben und soviel Geld? Ist doch dann vollkommen unwichtig... ;)
 
@Nicht Du: Wenn du's auf dem Niveau willst ...
Das Geld bekommen sie, damit sie vergessen, dass sie ein Privatleben haben könnten.
 
@Lowman316: stimme ich dir zu. Allerdings sagen wir das nur weil wir selbst nicht Millionäre bzw. Milliardäre sind. Und ganz ehrlich: ja - wie kann man es verantworten, dass ein Mensch mehr hat als zig Tausende andere zusammen? Aber so ist der Kapitalismus und wenn ich einigermaßen sicher an so viel Geld kommen könnte, würde ich bis auf Freunde und Familie jeden dafür in die Pfanne hauen. Warum? Weil es im Leben um in die Pfanne hauen und davon profitieren bzw. in die Pfanne gehauen zu werden und verlieren geht. Es ist traurig - aber leider wahr.
 
Top Manager ist vertraglich abgesichert und verdient Millionen, selbst wenns nicht läuft!

Ist ja mal was ganz neues...
 
@GermanPenguin: ja, witzig... keine Ursache ;D
 
Zitat:"...Als Top-Managerin hat Mayer in den letzten Jahren neben dem normalen Gehalt aber auch diverse Pakete an Aktien, Aktienoptionen und anderen Anteilen bekommen. ..."

Es gehören die an den Pranger, die solche Verträge ausmachen. Die bekommt Jahr für Jahr zusätzliches Geld ohne jemals was erfolgreiches für das Unternehmen getan zu haben.
 
@bebe1231: Du willst also die Eigentümer von Yahoo dafür bestrafen, dass sie selber entschieden haben, was ihnen ihre Mitarbeiterin wert ist ?
 
@iPeople: Die Eigentümer sind die Aktionäre, benannt wurde Mayer vom Aufsichtsrat. Das sind zwei verschiedene Stiefel.
 
@bebe1231: Du möchtest Dich bitte belesen, was ein Aufsichtsrat ist und wie er sich zusammensetzt.
 
@iPeople: Hast recht, der Aufsichtsrat ist das Kontrollgremium des Vorstand und die haben die Mayer zur Vorstandsvorsitzenden gemacht.
 
@bebe1231: Und woraus besteht dieses Kontrollgremium ? Richtig, aus Vertretern der Eigentümer .
 
@iPeople: Und diese Vertreter haben die Eigentümer beschissen, wofür sie bestraft gehören.
 
@andy01q: So ein Blödsinn.
 
@andy01q: Woher willst du das wissen? Hatte dir einer der Eigentümer seine Absichten mitgeteilt?
 
@crmsnrzl: Meiner Ansicht nach ist der Vertrag scheiße. Wenn ich jemanden losschicke um in meinem Namen einen Vertrag auszuhandeln und er kommt mti sowas fühle ich mich beschissen.
 
@andy01q: Und wären es deine Vertreter und sie hätten nicht deinen Segen gehabt, dann wäre es auch dein Recht, dich beschissen/betrogen zu fühlen.

Aber so sind das alles nur Annahmen und Unterstellungen. Da sollte man sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
 
@bebe1231: Zitat Spiegel Online "Hauptgrund für die enorme Summe ist, dass Yahoos Aktienkurs seit Mayers Amtsantritt 2012 um 208 Prozent gestiegen ist..." naja wenn man es aus dem Blickwinkel betrachtet eigentlich alles richtig gemacht.. Firmenwert verdoppelt, schaff das mal auf 5 Jahre..
 
@tkainz: wohl eher verdreifacht xD
 
@daaaani: ah stimmt, damit ja nahezu legendär ;)
 
@tkainz: Ja definitiv eine überragende Leistung!
 
@tkainz: Stimmt auch wieder, aber wie sagt man? "Schönes Kind, aber tot!" Von der Firma bleibt nichts als nur der Namen übrig.
 
@bebe1231: Sie hat es geschafft, ein totes Pferd im Wert zu steigern und zu verkaufen.
 
@iPeople: Von der Seite betrachtet, hat sie sich ihre Prämie doch verdient.
 
@crmsnrzl: Ja natürlich.
 
@tkainz: Der Aktienkurs ist ausschließlich wegen Aktiengeschäften gestiegen, welche vor Mayers Amtsantritt durchgeführt wurden. Das Kerngeschäft war in dem Moment am Sinken, aber mit einer guten Umstrukturierung hätte man die Verluste irgendwann ausbremsen können anstatt in einen kompletten Sinkflug umzuwandeln.
 
@andy01q: Yahoo war tot , keine inovation mehr , die User sprangen ab. Hier kann man auch sagen , dass die Entwicklungsarbeit durch die Mitarbeiter versagt hat.
 
Der Niedergang Yahoos begann ja bereits mit dem Onlinegehen von Google. Den wesentlichen Unterschied machte imho Googles Ansatz aus, des Web und seine Inhalte selbst aktiv zu nutzen, während Yahoo an der Idee festhielt, dem User lediglich Zugang und ein 'Schaufenster' ins weite weite Web zu bieten.
Als Yahoo das bemerkte, ging Google mit neuen Diensten und Inhalten wie z.B. Google Earth bereits in die zweite Runde. Google war hip und cool, man musste noch eine Einladung für eine Googlemail-Adresse bekommen. So nebenbei kamen Ebay, Amazon und Social Media auf und Yahoo hatte 'plötzlich' nur noch das Brot vom Vortag im Angebot. Der Rest ist Geschichte und es wäre in meinen Augen ein Wunder gewesen, wenn Mayer da noch irgendwas hätte rumreissen können.
 
Das ist das traurige an aktuellem System. Die Leute die falsche Entscheidungen treffen, werden nie dafür bestraft, sondern verdienen sich eine goldene Nase daran. Gerade wenn ein Unternehmen verscherbelt wird.
Man könnte fast meinen, dass einige Geschäftsführer es drauf anlegen, dass das Unternehmen verkauft wird um fett abzusahnen.

Leidtragende sind aber immer die Mitarbeiter, die oftmals nicht für die falschen Entscheidungen können und am Ende gar nichts mehr haben.

Vielleicht wäre es ja sinnvoll, wenn hohes Management nur dann Bonizahlungen bekommen, wenn es einem Unternehmen gut geht. Für normale Mitarbeiter gilt doch diese Regelung, dort gibt es Bonuszahlungen auch nur wenn es gut läuft, falls sowas überhaupt angeboten wird.
 
@Arhey: Ähm, du hast schon mitbekommen, dass es um Aktienpakete geht. Aktien bringen nur Geld, wenn der Kurs dementsprechend hoch ist. Das heißt also, deinem Wunsch wäre demnach exakt entsprochen. Der Aktienwert des Unternehmens ist massiv gestiegen unter ihr.
 
@iPeople: Gerade darum geht es ja. Gerade die Aktien bringen unmengen an Geld, wenn die Firma verscherbelt wird. Außerdem ist es auch eine Art Bonuszahlung.
 
@Arhey: Die Aktien bringen aber nur Geld, wenn sie etwas wert sind.
 
Ich finde da die Japaner äußerst Sympatisch wenn einer da die Firma so vor die Wand fährt springt der betreffende kurzerhand vom Hochhaus oder begeht anderweitig Selbstmord.

Ich hoffe die Frau kann das ganze mit ihrem Gewissen Vereinbahren gute 5 Milliarden nur für dafür das sie Gescheitert ist.
Verkehrte Welt andere bekommen bei solchen Konkursen kaum noch ihre Gehälter aber Hauptsache die Führung bekommt Milliarden Abfindungen.
 
@Freddy2712: yahoo war schon tot, als Mayer ihren jo antrat. Hat den Aktienkurs gesteigert und gut verkauft. Also hatte sie doch Erfolg.
 
@Freddy2712: Wenn man Mayer etwas konkret vorwerfen kann, dann sind es Obrigkeits-Hörigkeit in China wie in den USA und die nie gelösten Sicherheitsprobleme sowie, natürlich, der damit einhergehende Vertrauensverlust. Da aber die gesamte Brache unter einem gleichlautenden Generalverdacht steht, glaube ich nicht, dass das wirklich ausschlaggebend war. Unter ihrer Regie versuchte Yahoo immerhin im Bereich mobiler Inhalte und als Medienproduzent Fuß zu fassen. Zu diesem Zeitpunkt um 2014/15 rum waren sie aber schon längst zu 'klein' um noch gegen die Großen anstinken zu können und zu groß (und an der Börse!), um ähnlich unkonventionell und innovativ wie später erfolgreiche Startups vorgehen zu können.

Yahoos Sterben begann, wie ich weiter oben schon schrieb, bereits um 2000, auch wenn die Börse es erst um 2010 rum tatsächlich bemerkt hatte. Marissa Mayers Aufgabe war zu retten, was zu retten ist. Alles andere waren vlt. der letzte Funken Hoffnung und bornierte Shareholder, die die Marktentwicklung offensichtlich regelmässig in Gruppensitzungen verschlafen haben.
 
@Zumsl: Exakt so.
 
Golden Parachutes should be forbidden. Das ist alles sooo ausser kontrolle geraten.
 
Mitarbeiter, die Mist bauen, werden gekündigt. Mitunter werden Leute gekündigt, weil Sie das Privathandy an der Firmensteckdose laden oder Nahrungsmittel verschenken oder selbst essen, die eigentlich weggeworfen werden sollen. Auf der anderen Seite fahren Manager Milliardenkonzerne vor die Wand und verdienen damit gigantische Summen - wie kann das sein?
 
@DRMfan^^: kaputte Wirtschaft
 
Immer wieder lustig die Sozialromantiker /-Phantasten hier.
Mayer war von vornherein sozusagen eine "Nachlassverwalterin".
In einem Milliardenschweren IT-Konzern verdient die Person an der Spitze nunmal entsprechend, auch wenn die Talfahrt/Abwicklung nicht mehr Abwendbar ist.
Alle die sich deshalb jetzt empört ein Tränchen wegdrücken können ja als Ausgleich nen Euro an Greenpeace oder Amnesty Spenden um ihr Karma wieder gerade zu rücken.
Ich hoffe im Herbst habt ihr eure moralische Leid-Einstellung auf dem Schirm und wählt keine Partei die unser Land unter unserm Hinterm wegverscherbelt (Autobahnen- & Trinkwasser-Provatisierung).
 
@Caliostro: Sie hat sie nicht nur nicht abgewendet, sie hat den verkaufserlös aufgrund des inkompetenten Krisenmanagements massiv geschmälert.
Das hat nichts mit "sozial" oder "phantasten" zu tun...das einzige was hier "phantastisch" ist, ist ihr gehalt...das entspricht nämlich gar niichts, weder ihrer Leistung, noch sonst etwas das sie erbracht hätte.
 
@0711: Wusste garnicht das man als Winfuture-Leser automatisch die Kompetenz erhält so einen IT-Konzern zu lenken bzw. sich einbildet genug einsicht in Mayer´s Arbeit zu haben um diese ausreichend fair/kompetent beurteilen zu können. Ich halte es lediglich für einen Fakt das das Unternehmen bei ihrem Amtsantritt bereits hoffnungslos dem Untergang geweiht war.
Dann erleuchte uns doch mal wie mans "richtig gemacht" hätte.
Bist du Aktionär? Liegen dir interne Berichte vor? Sitzt du zufällig im Managment eines Konkurenzunternehmens und weisst wie man sowas "wuppt" ? :D
 
@Caliostro: Wo spreche ich davon dass ich oder irgendwer hier die Kompetenzen zur Leitung eines IT-Konzerns hat? Fehler hinterher erkennen ist aber oft ein leichtes, sie vorher zu vermeiden ist die Kunst und diese Kunst beherscht die Dame offenbar nicht.
Mayers arbeit war offenbar ein Desaster, sonst wäre der Verkaufspreis z.B. nicht massiv gesunken....auch ist abseits vom Aktienkurs bei yahoo lediglich ihr gehalt hoch aber sonst auch nichts.

Es mag sein dass, das Unternehmen bereits bei ihrem "antritt" dem Untergang geweiht war, ich zweifel aber daran dass sie für die abwicklung eingestellt wurde, kenne auch nichts was in die Richtung hindeutet...eher das Gegenteil. Wenn das Unternehmen da bereits dem Untergang geweiht war kann das ein Erfahrener Manager beurteilen, sie konnte es offenbar nicht und hat den Job angenommen und versagt. Hierfür sollte/müsste es eigentlich Konsequenzen geben, die gibt es aber nicht...stattdessen bekommt sie einen goldenen Kuss.
Das Krisenmanagement hat auch gezeigt dass sie es in jahren ihres tuns nicht auf die reihe gebracht hat das unternehmen zu strukturieren. dazu muss man kein messiahs oder sonstwie groß begabt sein um diese Erkenntnis zu gewinnen...Yahoo hat in aller Öffentlichkeit nach Jahren Ihrer Führung komplett versagt

Das Krisenmanagement wäre ein offener und klarer Umgang der richtige weg gewesen, wie es auch einige unternehmen bereits vorgemacht haben...sie hat einen anderen weg gewählt.
 
@0711: Du maßt dir an Mayer´s Arbeit abzuurteilen, lieferst aber ausser Vorwürfen und nebulösen Pseudofeststellungen nicht.
Du kannst ihre Arbeit überhaupt nicht ausreichend beurteilen, niemand von uns kann das. Die Titanic war bereits am sinken als sie zum Captain wurde und weil sie das unaufhaltbare nicht abwenden konnte unterstellst du ihr einen miesen Job bzw. kritisierst dann trickreich das sie diesen garnicht hätte annehmen dürfen. Das ist alles blanker Unsinn. Gemessen am Aktienkurs und dem was sie für sich persönlich aus dem "zu Grabe tragen von Yahoo" herausgeholt hat, würde ich eher mal sagen das es sehr erfolgreich war.
Schade das man das durch die moralinsaure Neidbrille nicht anerkennen kann.
Schlussendlich wirds Frau Mayer auch keine schlaflosen Nächte bereiten welches Zeugnis du ihr basierend auf deiner Kompetenz ausstellst. :D
 
@Caliostro: Welche Pseudofeststellungen?
- Alles was Mayer gestartet hat, war ein Fehlgriff. Tumblr übernahme, Videoproduktion, Appinvestitionen
- Die Eigentümer wollten und wollen Mayer inklusive ihres kompletten Managementstabs so schnell wie möglich los haben, ohne Grund? Weil sie so gute arbeit geleistet hat? Weil auch die Eigentümer keine Ahnung haben?
- Der Aktienkurs ist nicht durch eine ihrer taten gestiegen, sondern durch die Anteile welche Yahoo in Fernost an Alibaba + Yahoo Japan hat und dass Yahoo zum Zeitpunkt als die Aktien stiegen bereits durch Mayers fehlinvestments quasi zum verkauf stand und da sind alle scharf drauf. Diese Anteile hatte Yahoo bereits vor Mayer. Ich finde es wirklich abenteuerlich wie ihr Frau Mayer den Aktienkursanstieg zureden wollt aber offenbar keine Ahnung habt wie das kam aber anderen dann "keine Ahnung" vorzuwerfen ist schon fast Klamauk.
- Exakt, Mayer hat ausgesorgt, sie wird keine schlaflosen nächte mehr haben...zwar hat sie nichts geleistet - was nichts mit neid zu tun hat - aber gut...es ist ja üblich "keine Verantwortung" zu übernehmen

Nachzulesen ist einiges davon in kürze
hier: https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article154445251/Ist-das-Yahoo-oder-kann-das-weg.html
Oder hier: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/yahoo-vor-dem-ausverkauf-die-fuenf-wichtigsten-fragen-und-antworten-a-1084453-2.html
 
@Caliostro: Und woher weißt du, dass es jemand nicht hätte? Alle kochen nur mit Wasser. Sie hat ein ganz normales Informatikstudium. Ein Studium wie viele andere auch.
 
@andi1983: Darum gehts nicht. Es geht darum das niemand von uns die tatsächlichen Herausforderungen/Abwägungen/Entscheidungen die an diesem Posten zu tun waren aus der Ferne irgendwie vailde bewerten kann. Ein wenig mehr Bescheidenheit würde da so manchen gut tun weniger großkotziges "Isch an ihrer Stelle hätte das problermlos mal eben so und so gemacht". Das ist gleichermaßen naiv wie größenwahnsinnig.
 
@0711: Nicht "Gehalt" sondern einzulösende Aktien, ein himmelweiter Unterschied. Und der Wert dieser Aktien ist unter ihrer Führung gestiegen. Sie partizipiert quasi von ihrer Arbeit , das Unternehmen zumindest auf dem Papier wertvoller gemacht zu haben.
 
@iPeople: Sie schafft bei Yahoo auch nicht nur für einen symbolischen € abseits der Aktienpakete....
 
@0711: Nö, würde aber wohl auch keiner.
 
@Caliostro: Es gibt mehr als nur einen CEO der für einen symbolischen € arbeitet
 
@0711: Das spielt aber keine Rolle. Sie hat einen Vertrag mit Yahoo , im beidseitigem Einvernehmen geschlossen.
 
@iPeople: Ja, einen Vertrag bei dem wie üblich keine Verantwortung getragen wird...
 
@0711: Nette Behauptung. Kannst du diese auch mit Beweise untermauern ?
 
@iPeople: Habe ich alles schon geliefert, sie hat nichts zustande gebracht, die Eigentümer wollten sie los haben, sie geht mit ner goldenen nase

Welche Verantwortung hat sie denn deiner Meinung nach getragen?
 
Und ich muss es wahrscheinlich noch 100 mal schreiben...
Es gibt in solchen Verträgen keine Abfindung... und selbst was man landläufig als Abfindung beim normalen Arbeitgeber bzw. Arbeitnehmer so bezeichnet ist keine....
Eine Abfindung wäre ein Ausgleich entgangener Einnahmen aus einer personellen Massnahme oder einer erhöhten Risikonahme durch den Arbeitnehmer.
Das was das Gesetz für den Arbeitnehmer vorsieht z.B. ein halbes Monatsgehalt für jedes Jahr als MA ist lediglich ein Schutz des Staates vor frühezeitigem Fall in die Hilfsprogramme und das man damit den anderen zur Last fällt... das macht der Staat nicht weil er seine arbeitende Bevölkerung so gern hat..
Je älter der Mitarbeiter desto geringer die Marktchancen ... desto höher aber meist die Betriebszugehörigkeit und die Rente ist näher und deshalb hängt es eben an den Jahren...
das ist kein Treuebonus...

Was CEO's haben ist ein klarer Individualvertrag und dort: Wenn man in ein Hochrisiko eintritt sichert man sich die Bezüge vertraglich... die Firma will einen schliesslich haben, also warum sollte man dies unnötig stark auf eine Erfolgsbasis beziehen....

???

Es ist ein Vertrag und der gilt so wie er vereinbart wurde zwischen zwei Parteien mit freiem Willen... immer dieses Gerede von Abfindung streichen, weil Ziel nicht erreicht, ist schlichtweg Unsinn....

Und jeder der hier rumkartet erhofft sich für seinen Enkel insgeheim genau dieselbe Chance...

Es gibt einen fixen Entlohnungsanteil und einen erfolgsabhängigen.. je mehr die Firma eine Person haben will und je schlimmer es steht bzw je höher das Risiko des 'Anführers' desto höher der fixe Anteil... das ist das was wir in unserer Gesellschaft ausgeprägt haben...
 
Manager begründen ihre horrenden Gehälter oft mit der Verantwortung die sie zu tragen hätte. Ok, sollen sie ihr horrendes Gehalt bekommen, nur sollen sie dann auch dafür gerade stehen wenn es daneben geht.
 
Also ich finde es lustig, wie manche wieder mit dem Thema Neid kommen, wenn immer mehr Leute die Millionengehälter von Managern anprangern.

Also ich finde da haben viele eine falsche Einstellung dazu. Manager sind keine Götter und haben auch nur ein Studium, wie alle anderen auch. Die Hauptaufgabe ist natürlich die letzte Entscheidung zu treffen und das Unternehmen mit ihrem Gesicht zu schmücken.

Aber die Arbeit, die Auswertungen, die Ideen usw. usw. werden durch die Mitarbeiter und durch die Etagen darunter verwirklicht. Der Manager muss es nur absegnen.

Und diese Millionengehälter immer nur unter dem Aspekt zu rechtfertigen, dass ein Manager schnell fliegen könnte ist ja auch lächerlich.
Ein normaler Mitarbeiter mit geringem Gehalt kann auch von heute auf Morgen fliegen. Deswegen bekommt er auch nicht mehr. Danach muss er sich auch was neues suchen und bei einem Manager ist es völlig normal, dass er sich nach dem Kacke bauen mit Millionen zur Ruhe setzen könnte.
 
@andi1983: "Aber die Arbeit, die Auswertungen, die Ideen usw. usw. werden durch die Mitarbeiter und durch die Etagen darunter verwirklicht. Der Manager muss es nur absegnen. " ..... Und wenn genau von da nichts kommt, es nichts zu Absegnen gibt, verliert ein Unternehmen Kunden an die Konkurrenz. Merkst was ?
 
@iPeople: Ja ich merke, dass du eigentlich meine Aussage bestätigst.

Sachen zum Absegnen kommen aus der Etage darunter, bzw. von den Arbeitern.
Und darauf ist der Manager angewiesen. Alleine mit einem Manager kommt nichts zustande.

Und darum ist es kein Neid, sondern einfach eine sinnvolle Verteilung von Einkommen und eine völlig unverhältnismäßige Lohnverteilung alleine zwischen Leitung und einem Manager, welche die letzten Jahre entstanden ist.

Und es geht sehr wohl die Kunden auch etwas an, wenn eine Person mit 16 Millionen Euro und mehr pro Jahr nach Hause geht und am Beispiel der Automobilindustrie die Preise für ein Mittelklassefahrzeug von immer mehr Menschen nicht mehr getragen werden können, weil die Preise kontinuierlich steigen.
 
@andi1983: Nein, das war keine Bestätigung. Du bringst die Etagen da drunter ins Spiel, die ja die eigentliche Arbeit machen. Vom da kam aber nichts .
 
@andi1983: Klar rudern die Arbeiter, dafür sind sie ja da, deren Arbeitskraft wird ja auch entlohnt. Nur das Schiff rudert der Kapitän und der Trifft auch die Entscheidungen und hat deswegen auch die Verantwortung und muss sich auch so einiges anhören. Alles Dinge die Arbeiter nicht übernehmen wollen, denn würden sie es wollen, würden sie sich als Kapitän bewerben oder selbst ein Schiff bauen!

Und ja, wenn man weder Ahnung von der Arbeit hat noch sich etwas an der eigenen Situation ändert, würden die Gehälter die man anprangert sich ändern, man also keinen Bezug dazu hat, dann ist es lediglich eine Neid Debatte. Weil derjenige der so handelt ja alles nur aufs Geld reduziert, darauf fixiert ist, einen tunnelblick hat!

Wenn man erst zufrieden ist oder eine Befriedigung verspürt, wenn irgend ein unbeteiligter von einer Sache weniger hat, dann stimmt etwas nicht!
 
wenn die eigentümer(aktionäre usw) diesem bonus zugestimmt haben, dann muß sie ihn wohl ehrlich verdient haben...> http://www.msn.com/de-de/finanzen/aktiendetails/fi-126.1.YHOO.NAS < in fünf jahren den aktienkurs verdreifacht und die firma dann noch gut verkauft...wenn das keine sanierung war, weis ich ja nicht...
 
Ich weiß ja auch nicht, aber soviel Geld sollte niemand haben, also sollte der Staat mal fett die Steuern anheben und der fast alles wegnehmen.
 
Firma in' Sand gesetzt und dennoch dafür bezahlt worden :/
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