Brexit-Folgen: Erhoffter Startup-Ansturm auf Berlin ist bisher ein Mythos
Im Sommer des vergangenen Jahres haben die Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Für viele vor allem junge Menschen war das ein Schock, so mancher kündigte an, nach Deutschland und im Fall von Startups nach Berlin zu ziehen. Bisher ist der Run aber ausgeblieben. Das bedeutet nicht, dass das nicht noch kommen kann.
Über Folgen des so genannten Brexit wird seit Juni 2016 viel und gerne auch emotional diskutiert. Das betrifft nicht nur Kontinentaleuropäer, sondern auch Briten. So mancher der vom Brexit betroffenen Menschen ist in einem Startup tätig und so viele Medien und auch Berliner Politiker meinten schon, dass diese aufstrebenden Unternehmen in die deutsche Hauptstadt kommen. Denn Berlin hat den Ruf als Startup-Zentrum der Republik.
Doch laut einer Reportage von The Register ist der erhoffte Startup-Ansturm auf Berlin bisher nicht eingetreten. Denn nach Angaben der Berliner Stadtverwaltung sind mit vergangenen November gerade einmal fünf (kleine) Startups in die Hauptstadt gezogen, seither ist diese Zahl auch nicht angewachsen.
Das bedeutet aber nicht, dass Berlin nicht doch noch vom Brexit profitieren könnte: Denn einige Unternehmen dürften zunächst einmal abwarten, wie "hart" der Brexit letztendlich ausfällt. Eine wesentliche, wenngleich langfristigere Rolle spielen auch Gründungen, denn neue Startups, die bisher London anvisiert haben, könnten sich nun stattdessen in Berlin ansiedeln.
Doch laut einer Reportage von The Register ist der erhoffte Startup-Ansturm auf Berlin bisher nicht eingetreten. Denn nach Angaben der Berliner Stadtverwaltung sind mit vergangenen November gerade einmal fünf (kleine) Startups in die Hauptstadt gezogen, seither ist diese Zahl auch nicht angewachsen.
"Menschen nicht vergessen"
Laut dem Chef der Berliner Startup-Community Silicon Allee, Travis Todd, ist die Erklärung für den ausbleibenden Run auf Berlin verhältnismäßig simpel: "Was man in der Diskussion übersieht, ist, dass das nicht bloß Unternehmen sind, sondern Unternehmen voller Leute und die haben Familien, Kinder, Häuser und all das. Deshalb wird kein Unternehmen trotz des vorherrschenden politischen Klimas seine gesamte Belegschaft auseinanderreißen."Das bedeutet aber nicht, dass Berlin nicht doch noch vom Brexit profitieren könnte: Denn einige Unternehmen dürften zunächst einmal abwarten, wie "hart" der Brexit letztendlich ausfällt. Eine wesentliche, wenngleich langfristigere Rolle spielen auch Gründungen, denn neue Startups, die bisher London anvisiert haben, könnten sich nun stattdessen in Berlin ansiedeln.
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