LinkedIn plant neue Datenschutz-Regeln mit Freigaben für Profile
LinkedIn hat angekündigt, dass eine Aktualisierung der Datenschutzerklärung und Benutzervereinbarung zum 7. Juni erfolgen soll. Die neuen Regeln sollen die bisherigen vereinfachen, beschneiden aber auch die Nutzerrechte, denn das Karriere-Netzwerk setzt eine Profil-Freigabe für Dritt-Anbieter voraus.
LinkedIn-Managerin Sara Harrington, zuständig für Recht, geistiges Eigentum und Privatsphäre, erläutert die kommenden Änderungen in einem Blog-Beitrag. Demnach hat das Unternehmen nach der Übernahme durch Microsoft jetzt die Überarbeitung der "Terms of Service" abgeschlossen und will sie zum 7. Juni in Kraft setzen. Eine Übersetzung ins Deutsche der neuen Nutzungsbedingungen liegt derzeit noch nicht vor, man muss aber davon ausgehen, dass diese zeitnah folgen werden. Genaues dazu ist aber noch nicht bekannt.
Mit der Freigabe des Profils werden aber nicht nur Suchmaschinen gefüttert. Die Daten sollen auch nutzbar sein für Event-Angebote wie Meetups und ähnlichem.
Siehe auch: Schachern um Linkedin: Microsoft macht Zugeständnis, EU winkt durch
Klarer verständliche Regeln
Dafür lassen die neuen für die USA bereits bekannten Regeln aufhorchen. Wie unter anderem das Online-Magazin TechCrunch schreibt, zielen die neuen Regeln zwar darauf ab, dass sie im Grunde stark vereinfacht werden - es soll also klarer verständlich und weniger verklausuliert werden. Gleichzeitig will sich das Netzwerk aber Freigaben auch für künftige Dienste, Funktionen und Angebote sichern.Vorteile für aktive Nutzer
Die neue Datenschutzerklärung räumt LinkedIn zudem das Recht ein, das Nutzerprofil für Drittanbieter, wie zum Beispiel Suchmaschinen zugänglich zu machen. Das hat im Grunde zwar für jemanden der das Netzwerk aktiv nutzt SEO-Vorteile, so TechCrunch, beschneidet den Nutzer aber auch grundlegend. Die Freigabe kann aber auch widerrufen werden, wie es derzeit aussieht aber nur in bestimmten Teilbereichen. Standardmäßig wird die Freigabe erteilt, der Nutzer kann das Profil aber auch nur dem Netzwerk selbst zugänglich machen beziehungsweise einzelne Punkte des eigenen Profils freigeben oder auch nicht.Mit der Freigabe des Profils werden aber nicht nur Suchmaschinen gefüttert. Die Daten sollen auch nutzbar sein für Event-Angebote wie Meetups und ähnlichem.
Siehe auch: Schachern um Linkedin: Microsoft macht Zugeständnis, EU winkt durch
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