Canonical beendet jegliche Pläne für Ubuntu-Smartphones, -Tablets etc.
Der britische Linux-Distributor Canonical, der vor allem für Ubuntu bekannt ist, hatte eine ganze Weile lang große Pläne für das Betriebssystem und wollte Linux-basierte Smartphones, Tablet und einiges mehr etablieren. Damit wollte man auch eine Konvergenz-Erfahrung in Richtung PCs und Smart-TVs bieten. Doch dieses Vorhaben wird nun eingemottet.
Die Idee stieß auch auf viel Interesse, auch die ersten Versionen und Ansätze von Canonical in diese Richtung wurden mit viel Lob bedacht. Anfangs lief alles auch nach Wunsch, man wollte ein über Crowdfunding finanziertes Smartphone namens Ubuntu Edge umsetzen und konnte dafür 13 Millionen Dollar (an Zusagen) sammeln.
Das Gerät sollte auch ein mittlerweile gängiges Konzept ermöglichen, nämlich das Smartphone an einen externen Bildschirm anschließen und es dort als Desktop-Ersatz nutzen zu können. Doch dazu kam es nicht, weil Canonical eigenen Angaben bzw. Vorgaben nach 32 Millionen Dollar gebraucht hätte, um Ubuntu Edge umzusetzen, das Projekt wurde abgesagt. Es folgten zwar einige wenige Smartphones, die statt Android auf Ubuntu gesetzt haben, diese blieben aber weitgehend von der Öffentlichkeit unbeachtet.
Entsprechend werden nun alle "Investitionen in Unity8, das Phone und die Konvergenz-Shell beendet, man wird auch wieder bei künftigen Versionen des Ubuntu-Desktop-Linux auf GNOME zurückwechseln.
Ubuntu wo es nur geht
Canonical hat seine Pläne in diese Richtung bereits 2011 vorgestellt und hatte auch viel vor: Das Betriebssystem sollte im Wesentlichen alle nur denkbaren Bereiche unterstützen, man wollte möglichst flächendeckend präsent sein - also auf Smartphones, Tablets, Fernsehern und im Prinzip "smarten Screens überall".Die Idee stieß auch auf viel Interesse, auch die ersten Versionen und Ansätze von Canonical in diese Richtung wurden mit viel Lob bedacht. Anfangs lief alles auch nach Wunsch, man wollte ein über Crowdfunding finanziertes Smartphone namens Ubuntu Edge umsetzen und konnte dafür 13 Millionen Dollar (an Zusagen) sammeln.
Das Gerät sollte auch ein mittlerweile gängiges Konzept ermöglichen, nämlich das Smartphone an einen externen Bildschirm anschließen und es dort als Desktop-Ersatz nutzen zu können. Doch dazu kam es nicht, weil Canonical eigenen Angaben bzw. Vorgaben nach 32 Millionen Dollar gebraucht hätte, um Ubuntu Edge umzusetzen, das Projekt wurde abgesagt. Es folgten zwar einige wenige Smartphones, die statt Android auf Ubuntu gesetzt haben, diese blieben aber weitgehend von der Öffentlichkeit unbeachtet.
Markt hat entschieden
Ubuntu-Chef Mark Shuttleworth hat nun aber in einem Blogbeitrag (via Apple Insider) das endgültige Aus für alle Pläne in diese Richtung verlautbart. Shuttleworth schreibt, dass "Markt und Community" letztlich darüber entschieden haben, "welche Produkte wachsen und welche verschwinden".Entsprechend werden nun alle "Investitionen in Unity8, das Phone und die Konvergenz-Shell beendet, man wird auch wieder bei künftigen Versionen des Ubuntu-Desktop-Linux auf GNOME zurückwechseln.
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