Geheimdienst beklaut:
Laptop mit Trump-Tower-Plänen weg

Eine Million US-Dollar kostet die Überwachung des Trump Towers, einem der Wohnsitze der US-Präsidentenfamilie, die Stadt New York pro Tag. Nun müssen die offiziell Verantwortlichen eine grobe Panne eingestehen - ihnen wurde ein Laptop mit den Plänen für den Trump Tower aus einem Fahrzeug heraus gestohlen.
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The White House
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wurde einem Agenten des Secret Services ein Laptop mit den hochbrisanten Informationen zu dem Präsidenten-Zuhause in der vergangenen Woche gestohlen. Der US-Geheimdienst bestätigte noch am Freitag, dass ein Laptop aus dem Auto eines Agenten in New York City gestohlen wurde. Es gibt derzeit aber widersprüchliche Angaben dazu, ob der Diebstahl nun problematisch für die Sicherheit des Towers werden könnte oder nicht.

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Rechner soll "sicher" sein

Diese Secret Service-Computer sollen mehrere Sicherheitsstufen enthalten und damit vor dem Zugriff Unbefugter geschützt sein, teilte der Geheimdienst weiter mit. Wichtige Verschlusssachen dürften zudem auf einem solchen System nicht enthalten sein.

ABC News widerspricht

Ganz anderes lässt dagegen der Bericht des Senders ABC News zu dem Thema vermuten: Der Sender hat von einem Informanten bestätigt bekommen, dass auf dem Laptop die Pläne für den Trump Tower gespeichert sind. In den Händen der falschen Personen wäre der Rechner damit ein hohes Sicherheitsrisiko. Auch Details zu der E-Mail-Affäre rund um Hillary Clinton aus dem US-Präsidentschaftswahlkampf sollen auf dem Rechner gespeichert sein. Die offiziellen Stellungnahmen zum Thema hält man bei ABC News dagegen nur für den Versuch, das Vorkommnis herunterzuspielen.

Der Rechner soll bei einem gewalttätigen Überfall auf eine Agentin des Secret Services während eines Pausen-Stopps in Brooklyn gestohlen worden sein. Neben dem Rechner sollen noch andere Gegenstände, die mit dem Logo des Secret Services ausgestattet sind, zur Beute des oder der noch Unbekannten gehören.

Mehr dazu: Nicht bestandener Hintergrund-Check: Trumps Digitalchef muss gehen
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