Zeitenwende: Erstmals mehr Netflix-Konten als digitale Videorekorder

Streaming, Apps, Netflix Bildquelle: Netflix
In den 1980ern und den 1990ern waren Videorekorder der Mittelpunkt des Heimkinos, damals kam es einer Revolution gleich, dass man in Sachen Fernsehen nicht länger auf vorgegebene Uhrzeiten angewiesen war. Heute sind Aufnahmegeräte digital und haben Festplatten, doch sie werden immer häufiger obsolet, da sich das Fernsehverhalten völlig verändert.
Natürlich werden Streaming-Dienste, allen voran Netflix, immer beliebter. Mit der Möglichkeit, Serien und Filme auf Knopfdruck und auf jedem nur denkbaren Gerät zu bekommen, gibt es kaum noch eine Notwendigkeit, Fernsehsendungen aufzunehmen. Das wird sicherlich jeder begeisterte Streaming-Nutzer unterschreiben, ganz abgesehen von der Tatsache, dass viele qualitativ hochwertige Inhalte inzwischen auch exklusiv auf Netflix und Amazon zu bekommen sind.

Und laut einer Studie der Leichtman Research Group (via SlashGear) hat diese technologische und gesellschaftliche Zeitenwende auch eine konkrete Auswirkung: Denn in den USA gaben 54 Prozent der Befragten an, dass sie ein Netflix-Abonnement haben. Hingegen meinten "nur" 53 Prozent der Studienteilnehmer, dass sie noch einen digitalen Videorekorder besitzen.


Streaming insgesamt mit 64 Prozent

Der Unterschied von einem Prozentpunkt ist natürlich nicht dramatisch, es ist aber das erste Mal, dass dieser Wert zugunsten einer Netflix-Mehrheit ausfällt. Zählt man andere Streaming-Dienste dazu, dann ist das Bild noch klarer, denn 64 Prozent der US-Nutzer besitzen ein Abo eines On-Demand-Dienstes (Netflix, Amazon Prime, Hulu etc.).

Zum Vergleich: Im Jahr 2011 hatten 44 Prozent der Haushalte einen digitalen Videorekorder, hingegen hatten gerade einmal 28 Prozent einen Netflix-Zugang. Die Leichtman Research Group hat auch andere interessante Zahlen zu bieten, auch diese zeigen, wie tief Streaming mittlerweile in unserem Alltag verankert ist: So beziehen 23 Prozent der Erwachsenen täglich Inhalte über Netflix, 2011 lag diese Zahl bei gerade einmal sechs Prozent. Streaming, Apps, Netflix Streaming, Apps, Netflix Netflix
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