Google überschwemmt immer mehr Bereiche mit seiner Werbung

Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Sean Kenney
Die Google-Mutter Alphabet wächst in hohem Tempo und findet zunehmend auch Möglichkeiten, abseits der Anzeigen rund um die Suchmaschine Geld zu verdienen. Die Weiterentwicklung des Unternehmens kostet zwar eine Menge Geld, doch scheint sich das Ganze letztlich auszuzahlen. Noch immer kommt der größte Teil der Einnahmen über die Werbevermarktung zustande. Allerdings machte das Anzeigengeschäft im letzten Quartal nur noch 85,9 Prozent des gesamten Umsatzes aus. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 89,4 Prozent. Hier machten sich die wachsenden Einnahmen aus dem Cloud-Segment, den Play Store-Provisionen und dem Hardware-Verkauf bemerkbar.

Aber auch innerhalb des Anzeigengeschäftes ist einiges in Bewegung. Zunehmend werden hier die beiden klassischen Segmente - die Werbung in den Ergebnislisten der Websuche und das AdSense-Programm - durch andere Einnahmequellen bereichert. Natürlich ist hier in erster Linie das Mobile-Geschäft zu nennen. Aber auch YouTube geht in Sachen Werbeumsätze ordentlich nach oben. Die Klicks auf Werbeanzeigen stiegen binnen eines Jahres so um 36 Prozent - was allerdings durch einen Preisverfall bei einzelnen Anzeigen um 15 Prozent wieder etwas geschmälert wird.


Viel mehr investiert

Insgesamt konnte Alphabet seinen Umsatz im vierten Quartal auf 26,1 Milliarden Dollar steigern. Das entspricht einem Wachstum im Jahresvergleich um 22 Prozent. Die Erwartungen wurden damit zumindest bei den Einnahmen übertroffen. Nicht gerechnet hatten die Analysten hingegen mit der Tatsache, dass davon vergleichsweise wenig Gewinn übrig bleibt. Netto standen hier 5,33 Milliarden Dollar unter dem Strich, was nur einer Steigerung um 8,3 Prozent entspricht.

Laut dem aktuellen Bilanzbericht hat der in Relation doch recht schwach gewachsene Überschuss eine Ursache in einer einmaligen Steuerausgleichszahlung. Hinzu kommt, dass die Weiterentwicklung des Unternehmens ordentliche Summen verschlingt. Die Investitionen lagen im letzten Quartal mit 3,08 Milliarden Dollar rund eine Milliarden Dollar über dem Vorjahreswert. Der wesentliche Anteil der Mehrkosten wird dabei durch einen beschleunigten Aufbau neuer Datenzentren verursacht. Dies ist zwingend notwendig, wenn man im Cloud-Geschäft zumindest halbwegs mit Konkurrenten wie Amazon und Microsoft mithalten will.

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