Amazons Dominanz fordert Opfer:
Cisco steigt aus Cloud-Markt aus
Die Dominanz von Amazon und Microsoft im Cloud-Segment fordert immer wieder auch recht prominente Opfer. Jetzt kündigte der Netzwerkausrüster Cisco an, sein InterCloud-Angebot im kommenden Frühjahr einzustellen. Die Kunden sollen auf andere Dienstleister umgesiedelt werden.
Cisco gehört eigentlich zu jenen Unternehmen, denen man einige Erfolge im Cloud-Business zugetraut hat. Immerhin liegen die größten Umsatzquellen im geschäftlichen Umfeld und das Unternehmen pflegt schon aufgrund seiner sonstigen Angebote gute Kontakte zu Firmen, bei denen vernetzte Infrastrukturen eine wichtige Rolle im Tagesgeschäft spielen.
Das half letztlich aber nichts. Gegen die großen Konkurrenten scheint im Cloud-Segment - obwohl dieses massiv wächst und so Potenzial für eine ganze Reihe von Dienstleistern bieten könnte - kein Kraut gewachsen. Lediglich in einigen Nischenbereichen gelingt es bisher, erfolgreiche alternative Infrastrukturen zu etablieren.
Cisco ist bei weitem nicht der erste große Name, der aus dem Markt verschwindet. Im vergangenen Jahr gab auch Hewlett-Packard seine Bemühungen auf, sich als Cloud-Anbieter zu etablieren. Die so genannte Helion-Cloud wurde dann nach dem Konzernumbau von Hewlett-Packard Enterprises eingestellt. VMware bietet hingegen seinen vCloud Air-Dienst weiterhin an - schafft dies aber auch nur, weil man inzwischen eine Partnerschaft mit dem Marktführer Amazon eingegangen ist.
Cisco erklärte hinsichtlich der InterCloud-Einstellung, dass keine Probleme auf Seiten der Kunden zu erwarten seien. Auf dem Prüfstand standen die Dienste ohnehin schon seit Monaten und die Nutzer waren darüber informiert, so dass diese sich bereits auf die nun gefallene Entscheidung einstellen konnten. Die genutzten Ressourcen sollen jetzt bis Ende März komplett zu anderen, nicht namentlich genannten Dienstleistern umgelagert werden.
Das half letztlich aber nichts. Gegen die großen Konkurrenten scheint im Cloud-Segment - obwohl dieses massiv wächst und so Potenzial für eine ganze Reihe von Dienstleistern bieten könnte - kein Kraut gewachsen. Lediglich in einigen Nischenbereichen gelingt es bisher, erfolgreiche alternative Infrastrukturen zu etablieren.
Cisco ist bei weitem nicht der erste große Name, der aus dem Markt verschwindet. Im vergangenen Jahr gab auch Hewlett-Packard seine Bemühungen auf, sich als Cloud-Anbieter zu etablieren. Die so genannte Helion-Cloud wurde dann nach dem Konzernumbau von Hewlett-Packard Enterprises eingestellt. VMware bietet hingegen seinen vCloud Air-Dienst weiterhin an - schafft dies aber auch nur, weil man inzwischen eine Partnerschaft mit dem Marktführer Amazon eingegangen ist.
Cisco erklärte hinsichtlich der InterCloud-Einstellung, dass keine Probleme auf Seiten der Kunden zu erwarten seien. Auf dem Prüfstand standen die Dienste ohnehin schon seit Monaten und die Nutzer waren darüber informiert, so dass diese sich bereits auf die nun gefallene Entscheidung einstellen konnten. Die genutzten Ressourcen sollen jetzt bis Ende März komplett zu anderen, nicht namentlich genannten Dienstleistern umgelagert werden.
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