Ab in die Wolke: Cloud-Speicher statt Festplatte

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Die Zukunft des Computerusers steht in den Wolken, sprichwörtlich. Cloud Computing erfreut sich immer größerer Beliebtheit, die Verknüpfung von Servern zu einem Netzwerk, das eine zentralisierte Datenspeicherung und Online-Zugriff auf Computer-Dienstleistungen oder Ressourcen ermöglicht.

Auch Betriebssysteme speziell von Tablets oder Laptops werden zunehmend von der Festplatte in die Cloud verlegt. Zum Beispiel die jüngste Chromebook-Generation von Google und Acer. Der Experte Gianfranco Giardina erläutert: "Das ist ein sogenanntes Chromebook, auf den ersten Blick ein ganz normales Notebook, auf dem man ein Betriebssystem wie Windows erwartet. Dennoch hat das Betriebssystem nichts mit Windows zu tun, auch wenn es auf eine ähnliche Weise arbeitet. Der große Unterschied besteht darin, dass nahezu alle Interaktionen in der Cloud, im Internet stattfinden. Der Computer hat einen kleinen internen Speicherplatz, um Daten vorübergehend zu speichern, wenn man gerade offline arbeitet, aber ansonsten geschieht fast alles im Browser, sobald man ans Netzwerk angeschlossen ist. Diese Art von Geräten bestätigen den Trend, den wir seit einiger Zeit erleben. Noch vor einigen Jahren hatten wir auf unseren Computern unzählige Programme, eines für jeden Bedarf: zur Verarbeitung von Texten, für Fotos und so weiter. Heute gibt es immer häufiger ein einziges Betriebssystem sowie Internet und Webbrowser. Auf diese Weise verwaltet man Inhalte und Dienste, die man in Echtzeit aus dem Netzwerk herunterlädt."

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Claudio Rocco: "Was sind die Vor- und Nachteile dieser Technologie?" Gianfranco Giardina: "Sprechen wir zunächst über die Nachteile. Als Erstes muss man seine Arbeitsweise verändern, man kann zum Beispiel gewohnte Programme, die mit Windows oder Mac OS kompatibel sind, nicht mehr herunterladen, weil das Betriebssystem ein anderes ist.

Der Vorteil ist, dass man ein relativ billiges Gerät hat, das einfach zu bedienen ist und keine große interne Speicherplatte hat. Damit verfügt der Durchschnittsuser über nahezu alles, was er braucht. In Zukunft werden wir eine ständige Online-Verbindung haben, wo immer wir sind. Breitband-Internet setzt sich immer mehr durch, wenn auch ein wenig lückenhaft in Europa. Dafür gibt es immer mehr Hotspots, die einen besseren Internetzugang ermöglichen. Da schon jetzt immer mehr Dienste in der Cloud angeboten werden, wird sich der PC künftig immer mehr in ein vernetztes Endgerät verwandeln."

Ein wichtiger Problempunkt ist die Datensicherheit in der Cloud. Passwörter können von Hackern geknackt werden. Andererseits hat der virtuelle Datenspeicher den Vorteil, dass bei Diebstahl oder Verlust des Endgeräts die Daten in der Cloud nicht endgültig verloren sind: Einfach das nächste Gerät nehmen und weiterarbeiten!
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Ich hasse Cloud und nutze das so wenig wie möglich.
 
@starbase64: Ich liebe sie.
 
@Edelasos: Ich denke hier kann man sich ruhig dutzen... ^^
 
@Edelasos: Was bringt dir Cloudspeicher ohne Ende, wenn immer mehr Provider dir massive Trafficgrenzen aufdrücken... Wenn du dein Traffic-Limit erreicht hat, kommste nicht mal mehr an größere Dateien auf deinem Cloudspeicher dran, oder musst ewig laden... Dann lieber ein USB-Stick. Den hat man immer in der Tasche dabei und da kann Google, FBI und Co auch nicht draufgucken ohne mir in die Tasche zu greifen. Und will ich Daten auf Handy und Co haben, schiebe ich sie via WLAN rüber...
 
@venture: Also in der Schweiz ist das zum Glück noch nicht der Fall. Zum Glück nicht: Meine Datenverbrauch auf dem Handy der letzten 30 Tage: Mobilfunk: 5,94 GB und W-lan 10,63GB
 
Auch wenn das viele anders sehen, aber die Cloud wird sich vermutlich bald auf breiter Front druchsetzen. Ich dachte früher auch, was der Blödsinn soll, aber inzwischen nutze ich diese Dienste extrem oft, ohne es eigentlich anfangs zu merken. Es fängt bei mir schon beim Streaming an. Hier lade ich zwar selber keine Daten hoch, aber ich beziehe Musik (Spotify) und Filme (Amazon) nur noch aus der Cloud per Abruf und speichere Lokal nichts mehr. Und auch die Bilder von meinem Handy werden mit der Dropbox synchronisiert. Natürlich darf das jeder für sich selber entscheiden, ob er seine Daten der Clound anvertraut und auch ich würde dort nicht alles speichern, aber für die meisten Zwecke ists echt praktisch!
Ich finde auch Google Docs recht interessant, auch wenn das erst in den Anfängen steht. Aber die Zukunft sieht wohl so aus, dass man einfach einen Browser öffnet und schon steht einem ein vollwertiges Word, Excel etc zur Verfügung.
 
@FatEric: das ist auch blödsin...clout dient dazu deine daten zu durchsuchen...sei es für werbung...oder der staat mit seiner bespizelung... cloud ist das unsicherste was es für computer gibt...zwar bekem...aber gefährlich
 
@FatEric: Ein paar Cloud-Dienste mögen ja ganz praktisch sein, und natürlich darf es jeder für sich entscheiden.
Nur nervt es wenn Google versucht bei dem "jeder für sich entscheiden"-Teil nachzuhelfen: wenn man beispielsweise merkt dass der Speicherplatz auf Android-Geräten in den letzten Jahren anstatt mehr immer weniger wird (der einzige Bereich in dem wir uns zurück (!) entwickeln) und immer mehr Hersteller sogar ganz auf SD-Slots verzichten.
(Na wer wird da wohl Druck ausüben um die Kunden zu seinen Diensten zu zwingen?)
 
@moribund: nuja..verzicht dann üben...ich würde ein solches gerät niemals benutzen...da es mich zu sehr bevormundet.

wenn ich bevormundung wünsche...kauft man apple kacke.
 
@anon_anonymous: Dann erzähle mal wo du bei anderen Systemen nicht bevormundet wirst.
Dann entwickle doch mal ein system auf dem du jede belibige Software eines jeden beliebigen herstellers nutzen kannst - und zwar ohne VM.
Dann kannst du von Freiheit sprechen. So aber unterwirft sich jeder dem jeweiligen OS das er installiert.
 
@FatEric: Weiß ich nicht, ich denke ganz so jedermannstaiglich ist das mit der "Cloud" noch nicht. Beispiele: EMail-IMAP "Ich habe die Mail doch nur auf meinem iPad gelöscht, warum ist die jetzt in meinem Outlook auch weg?", "Ich habe doch nur meine paar Kontakte vom Android Smartphone nach Outlook synchronisiert, jetzt sind meine ganzen alten Outlook Kontakte weg!", das kann bei anderen Arten der Synchronisation auch passieren; Kosten- und/oder Datenkontrolle, nehmen wir mal so an, man hat ein Volumen von 10 GB, danach passiert irgendwas, ich bin mir nicht so sicher, ob das wirklich jeder bemerkt, bis er die Rechnung bekommt; Sollte man wirklich mal mit mehreren an irgendetwas gemeinsam arbeiten, Google Docs, Excel usw. tja, kann gut gehen, oder eben auch nicht. Da fällt mir noch so einiges mehr ein.
Kurzum, es mag durchaus sein, dass in Zukunft immer mehr Leute diese "Cloud" für irgendetwas nutzen, die Anzahl der Leute die damit irgendwelche Probleme haben wird aber auch steigen.
 
@FatEric: "...Die Cloud..." ist doch eigentlich zunächst nur ein Begriff. Maßgebend ist was hinter der Cloud steckt: Welche Dienste, welche Anbieter, welche Verfahren, welche Gefahren / welche Vorteile usw. Je nachdem ist es wesentlich mitentscheidend welche Angebote von wem und wo angenommen werden. Z.B. aus meiner Sicht: Us-amerikanische Dienste nein danke. Telekom vielleicht.

Deswegen pauschal zu urteilen Cloud ist gut oder mies trifft es eigentlich nicht. Es müßte konkret diskutiert werden welche Cloud-Dienste bei welchem Anbieter, Server usw. annehmbar sind oder eben nicht.
 
Die Idee der Cloud, seine Daten alle an einem zentralen Ort zu haben auf den man von überall und mit jedem Gerät zugrefen kann, ist ohne Frage prinzipell genial!

Technisch ist es aber, gerade hier in Deutschland, eher unsinnig!

Da haben wir unsere Festspeicher mittels SSD endlich mühselig etwas schneller bekommen, da soll man seine Daten in die Cloud schieben, wo wir hier so tolle "schnelle" Internetverbindubgen und im mobilen Bereich fast schon lächerliche Datenvolumen haben?

Sehr sinnvoll!

Und vom Datenschutz wollen wir lieber gar nicht erst anfangen!?

Nochmal!
Grundsätzlich tolle Idee!
Aber so?!
 
Die Frage ist ob die Daten überhaupt da sicher sind, denn man weiß nicht genau in welchen Land die Daten gespeichert werden und wie da die Datenschutzgesetze sind.

Außerdem braucht man dann immer WLAN um so ein Laptop zu nutzen, denn über Mobilfunk mit Datenvolumen wird sich das schlecht machen.
 
@basti2k: wenn Du die AGB der Anbieter durchliest, dann weißt Du, wo Deine Daten gespeichert werden. Jedenfalls bei den großen wie Microsoft, Apple, Google, Dropbox und Co. Bei Microsoft Business (Azure) und Amazon (AWS) kannst Du den Speicherort bzw. das Rechenzentrum sogar selbst aussuchen
 
Wichtige Daten gehören auf den USB-Stick!
 
Cloud als Ergänzung und Sicherung OK, aber das was Google, Nvidia usw betreiben nimmt dem user sämtliche Verfügungsgewalt über sein Gerät. Hardwareautonomie sehe ich als wichtiges Gut an. Wer reine Empfangsgeräte will, soll sich vor den Fernseher setzen. Chrome OS als Ersatz für einen Windows- oder Linux-PC, einen Mac etc? Für sowas muß man extrem dämlich Trottel finden... OK, laufen ja genug Berufskonsumenten rum. Ich ziehe das zurück. Die kommen auch noch von selbst... -.-
 
"Erfreut sich immer größerer Beliebtheit" - nicht bei mir. Soll es optional sein, OK. Aber dieser zwang das man nicht wie früher alles einfach per USB Kabel syncen kann ist ein Unding.
Ich möchte auch kein Zune wo ich vorher Ordner festlegen muss. Ich hab mein eigenes system und will einfach nur das rüber kopieren was ich gerade brauch.

Und zu Kalender und Co schrieb ich ja erst was: winfuture.de/news,84527.html#c2525521
 
Das Pfeiffen im Walde! Und weil die Nachfrage so gewaltig ist, werfen uns die Anbieter mit kostenlosem Speicherplatz zu. Unbegrenzter Speicher mit Office... Wie will MS soetwas refinanzieren?

Nehmen wir an, ich nutze die Cloud um den ganzen Datenmüll auszulagern (z. B. ein paar TB Mediathekview-Aufzeichnungen)... Ich glaube nicht, dass ich der einzige bin, der den kostenlosen Speicherplatz gern mitnimmt. Aber wer lädt denn tatsächliche sensible Daten auf so etwas ab?
 
Das ist doch Schwachsinn... Ich will meine Spiele spielen wann ich möchte... und das vielleicht auch in 20 Jahren nochmal, nur der guten alten Zeiten Willen... bei sowas werden nach 5 Jahren die Server abgeschaltet und man hat 50€ für eine temporäre Nutzungsdauer bezahlt... wirklich toll!
 
Clouddienste sind ohne Zweifel praktisch, nur sollte jede Firma und jeder private Nutzer vorher entscheiden, und sich genau überlegen, wie er Sie nutzen möchte.
Musik, unkritische Dokumente, Termine, alles vielleicht kein Problem, die Nacktfotos, Fotos generell, Steuerdaten, Rechnungsdaten, wichtige Private Unterlagen. Ich würde keinem der aktuellen Dienste genug vertrauen, sowas dort abzulegen. Deswegen hab ich auch null Mitleid mit den aktuellen Celebritys. Man legt sowas nicht in eine Cloud.
 
Vorweg: Ich bin Strikter Cloud gegner, meine Daten und Programme bleiben bei mir.
Irgendwie liest sich dieser Artikel wie die Jährliche Botschaft zur Weinachtszeit das die Leute plötzlich wieder mehr Geld ausgeben und nicht mehr Eisern Sparen. Nur damit einige Unschlüssige Ihr unterm Kopfkissen gehortete Spargeld rausrücken. Wenn das Gerät verloren geht kann man einfach ein anderes nehmen und weiter Arbeiten? Ausser der Finder hat den vollen Zugriff auf alle daten die man in der Cloud hat, find ich dann bestimmt Super. Och nö, da sichere ich mir Lieber wie immer alles auf ne Externe Festplatte alle paar Wochen... Dann brauch ich auch nicht Unbedingt dauernt eine Internetverbindung.
 
Nur Private Cloud, über die man als Admin die volle Kontrolle hat, ist annehmbar.
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