Facebook: Künstliche Intelligenz schaut bei Live-Übertragungen zu

Facebook, App, Stream, Live Bildquelle: Facebook
Nicht nur Hasskommentare sind für Facebook ein Problem, auch mit Live-Videos werden immer wieder beleidigende und anstößige Inhalte verbreitet. Das Unternehmen arbeitet deshalb jetzt an einer künstlichen Intelligenz, die solche Inhalte automatisch erkennt.

Hilfe bei Hass & Co.

Dass Social Media Plattformen auch vielen radikalen, unmenschlichen und nicht zuletzt schlicht falschen Ansichten und Meldungen einen Platz bieten, ist bekannt. Für die Betreiber ist es wegen der schieren Anzahl der täglich veröffentlichten Inhalte sehr schwer, zuverlässig unerwünschte Beiträge von ihren Plattformen zu verbannen. Neben schriftlichen Beiträgen dehnt sich diese Problematik auch auf den immer weiter wachsenden Bereich der Live-Streams aus. Hier will Facebook jetzt mit künstlicher Intelligenz der Lage Herr werden.
Facebook Transparenzbericht 2015Zahl der blockierten Inhalte... Facebook Transparenzbericht 2015...stieg auch 2015 deutlich
Unter der Überschrift "Facebook Live" bietet die Plattform jedem Nutzer die Möglichkeit, einen Live-Stream über die Plattform zu verbreiten. Laut einem Bericht von Reuters arbeitet das Unternehmen jetzt an einem System, das automatisch anstößige und andere unerwünschte Inhalte in den Live-Übertragungen erkennt und dieses entsprechend "markiert". Wie der zuständige Manager Joaquin Candela erläutert, sei dieses System Teil der umfassenden Bemühungen, künstliche Intelligenz für die Überwachung aller Inhalten einzusetzen.

AI soll es richten

Früher hatte sich Facebook zu großen Teilen darauf verlassen, dass unangebrachte Inhalte von Nutzern gemeldet und dann von Mitarbeitern eingeordnet und entfernt werden. Candela betont, dass Facebook mittlerweile aber vermehrt auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz vertraut, um anstößige Beiträge zu finden. Laut dem Manager ist dabei ein Algorithmus im Einsatz, der "Nacktheit, Gewalt und alle anderen Dinge, die nicht unseren Richtlinien entsprechen, erkennt".

Dieses System wird jetzt in einem ersten Versuchsstadium auch auf Facebook-Live-Inhalte angewendet, allerdings muss das Unternehmen dabei zwei technologische Hürden meistern. "Erstens muss der Bilderkennungsalgorithmus sehr schnell arbeiten, ich denke, das können wir hinbekommen", so Candela. Darüber hinaus sei es aber auch wichtig, dass das System dem zuständigen Mitarbeiter die richtigen Daten liefert, sodass dieser schnell eine Entscheidung treffen kann, ob der Inhalt entfernt werden sollte. Wann Facebook das neue System im Live-Betrieb zum Einsatz bringen will, ist aktuell nicht bekannt.

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