Robin Hood-Hack? Angreifer erpressen mutmaßliche Steuersünder
In Liechtenstein haben es Kunden einer Bank derzeit mit einem bisher wohl einmaligen Hack zu tun. Angreifer haben sich gar nicht erst die Mühe gemacht, bis zu den Banking-Accounts selbst vorzudringen, sondern setzen auf die tatkräftige Mithilfe der Kontoinhaber.
Die Täter gehen offenbar davon aus, dass zahlreiche Kunden die Banken in dem kleinen Alpenland aufsuchen, wenn sie Gelder an ihrem einheimischen Fiskus vorbeischleusen wollen. Dies nutzten sie, um ihre Masche aufzuziehen, wie inzwischen anhand weiterer Informationen zu einem Datendiebstahl öffentlich wurde, der schon seit zwei Wochen bekannt ist.
Die Bank hatte darüber informiert, dass es Angreifern gelungen war, sich Zugang zu Kundendaten zu verschaffen. Man beteuerte allerdings, dass die eigentlichen Konten nicht betroffen waren - es gab also keine Einblicke in die Kontostände und schon gar keine unbefugten Transaktionen seitens der Bank. Wie sich nun herausstellte, hatten es die Täter auch gar nicht darauf abgesehen, wie aus einem Bericht der Boulevardzeitung Bild hervorgeht.
Der Umfang der Kundendaten, die von den Angreifern abgegriffen wurden, soll deutlich größer sein als einzig Namen und Anschriften. Auch umfangreiche Korrespondenzen mit der Bank sind wohl enthalten. Insgesamt wurden mehrere Gigabyte Daten kopiert. Es kann also durchaus sein, dass den Tätern ausreichend gute Informationen darüber vorliegen, wer als so genannter Steuerflüchtling Gelder bei der Bank, zu deren Kunden diverse Prominente gehören, gebunkert hat.
Die Bank hatte darüber informiert, dass es Angreifern gelungen war, sich Zugang zu Kundendaten zu verschaffen. Man beteuerte allerdings, dass die eigentlichen Konten nicht betroffen waren - es gab also keine Einblicke in die Kontostände und schon gar keine unbefugten Transaktionen seitens der Bank. Wie sich nun herausstellte, hatten es die Täter auch gar nicht darauf abgesehen, wie aus einem Bericht der Boulevardzeitung Bild hervorgeht.
Geld oder Steuerfahndung!
Stattdessen erhielten die Kontoinhaber Erpresserschreiben. Darin hieß es, dass 10 Prozent des Guthabens auf dem jeweiligen Konto der Bank in Form von Bitcoins an die Absender der Mitteilung transferiert werden sollten. Käme man dem nicht nach, würde man die zuständigen Finanzbehörden darüber informieren, dass der jeweilige Kunde ein Konto bei der Liechtensteiner Bank unterhält. Gesetzt wurde eine Frist bis zum 7. Dezember.Der Umfang der Kundendaten, die von den Angreifern abgegriffen wurden, soll deutlich größer sein als einzig Namen und Anschriften. Auch umfangreiche Korrespondenzen mit der Bank sind wohl enthalten. Insgesamt wurden mehrere Gigabyte Daten kopiert. Es kann also durchaus sein, dass den Tätern ausreichend gute Informationen darüber vorliegen, wer als so genannter Steuerflüchtling Gelder bei der Bank, zu deren Kunden diverse Prominente gehören, gebunkert hat.
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Christian Kahle
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