Nach Note 7 Desaster: Bluboo wirbt mit Explosionstest eigener Akkus
Der Smartphone-Hersteller Bluboo hat eine Serie von Akku-Tests in einem Video veröffentlicht. Der chinesische Hersteller hat das Desaster des Samsung Galaxy Note 7 dazu genutzt, Werbung für seine eigene Smartphone-Reihe zu betreiben. Der Titel des Videos besagt, dass der Akku des neuesten Smartphone des Herstellers, das Bluboo Edge, nicht so explodieren wird, wie es das Note 7 vor ein paar Wochen tat. Dazu wurde der Akku in ein Feuer gelegt und beobachtet, was passierte. Das Samsung Galaxy Note 7 wurde wegen eines gravierenden Akkufehlers, der zu einer Explosion des Geräts führen konnte, weltweit zurückgerufen.
Darüber hat Neowin berichtet. Bluboo ist kein wirklich bekannter Hersteller und möchte die wirtschaftliche Katastrophe des Galaxy Note 7 nun dafür nutzen, um selbst mit eigener Sicherheit zu werben und mehr Kunden zu gewinnen. Der chinesische Hersteller hat das Video veröffentlicht, in welchem demonstriert wird, dass dies beim hauseigenen Gerät nicht passieren könne. Die Versuche wurden in einem von Phenix betriebenen Labor durchgeführt. Wir haben das Video nachfolgend für euch bereitgestellt:
Trotz der Hitzebelastung durch das Feuer explodierte der Akku nicht. Dies liege laut Bluboo daran, dass ein Lithium-Polymer Akku verwendet würde, während beim Galaxy Note 7 bekanntlich Lithium-Ionen Akkus zum Einsatz kamen. Der Hersteller betonte, sofern LiPo-Akkus korrekt eingesetzt würden, eine Explosionsgefahr nahezu ausgeschlossen sei.
Der ebenfalls aus China stammende Gigant Huawei stand erst vor kurzem in Zusammenhang mit dem Note 7 in den Schlagzeilen. Der Konzern hat zwar nicht mit entsprechenden Tests geworben, hat jedoch darauf hingewiesen, dass Samsungs Fehler kein Anlass sei, hiervon zu profitieren. Ähnliche Vorfälle könnten jederzeit auch bei beliebigen anderen Herstellern auftreten. Man sollte lieber daran arbeiten, die Geräte entsprechend sicherer zu bekommen, anstatt die Fehlschläge der Konkurrenz zu Werbezwecken zu verwenden, so der Konzern.
Trotz der Hitzebelastung durch das Feuer explodierte der Akku nicht. Dies liege laut Bluboo daran, dass ein Lithium-Polymer Akku verwendet würde, während beim Galaxy Note 7 bekanntlich Lithium-Ionen Akkus zum Einsatz kamen. Der Hersteller betonte, sofern LiPo-Akkus korrekt eingesetzt würden, eine Explosionsgefahr nahezu ausgeschlossen sei.
Werbung eher kritisch anzusehen
Die Aussage des Herstellers ist allerdings ein wenig unklar: Lithium-Polymer-Akkus sind im eigentlichen Sinne eine Variation von Lithium-Ionen-Akkus und werden meistens sogar risikoreicher eingestuft, da sie die Tendenz besitzen eine Explosion hervorzurufen, wenn sie mit falscher Spannung geladen werden. Dafür ist zumeist die Controllereinheit verantwortlich. Wichtig wäre es hier, den Lademechanismus auch bei Bluboo zu testen, da erst durch die Testergebnisse Klarheit geschaffen werden kann, wie sicher das Gerät wirklich ist.Der ebenfalls aus China stammende Gigant Huawei stand erst vor kurzem in Zusammenhang mit dem Note 7 in den Schlagzeilen. Der Konzern hat zwar nicht mit entsprechenden Tests geworben, hat jedoch darauf hingewiesen, dass Samsungs Fehler kein Anlass sei, hiervon zu profitieren. Ähnliche Vorfälle könnten jederzeit auch bei beliebigen anderen Herstellern auftreten. Man sollte lieber daran arbeiten, die Geräte entsprechend sicherer zu bekommen, anstatt die Fehlschläge der Konkurrenz zu Werbezwecken zu verwenden, so der Konzern.
Thema:
Samsungs Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Samsung
- Galaxy Z Fold8: Samsungs neues Falt-Smartphone im Detail
- OnePlus Pad 4: Solides Premium-Tablet mit kleinen Schwächen im Test
- Samsungs Galaxy-S26-Serie: Welches Smartphone ist das Richtige?
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- Klein, günstig aber mit Schwächen: Magcubic Mini-Beamer im Test
Beliebte Samsung-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Apples umfangreiche Produkt-Roadmap für Smart Home: Das steht an
- Aus für WMIC: Microsoft killt Windows-Tool nach 25 Jahren endgültig
- Windows-11-Bug nach August-Patchday: KB5121003 sorgt für Abstürze
- DayFrame: Ex-Microsoft-Entwickler baut neue Outlook-Alternative
- Windows ISO-Update: Frische Defender-Pakete für Neuinstallation
- Cloud-Act-Risiko: Bayern zahlt 360 Millionen Euro für Microsoft und Co.
- Windows Recovery: Microsoft stellt neue dynamische Updates bereit
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen