Amazon Prime wird teurer, aber mit Verzögerung für aktuelle Kunden
Der Premium-Versand-, Video- und mehr-Dienst von Amazon passt seine Preise an: Ab dem 1. Februar 2017 wird Amazon Prime teurer und zwar durchaus um eine ganze Ecke: Denn statt 49 Euro im Jahr werden ab diesem Tag 69 Euro fällig, dieser gilt aber zunächst nur für Neuanmeldungen, bestehende Kunden bekommen die Anpassung erst später zu spüren.
Preiserhöhungen sind zwar nie etwas Gutes, im Fall von Amazon Prime gibt es allerdings kaum Grund zur Beschwerde. Denn im Vergleich zum Heimatmarkt des US-Versandhändlers ist Europa bisher ungewöhnlich günstig weggekommen: Denn in den USA bezahlt man jährlich 99 Dollar, in Europa kostet das Jahresabo derzeit gerade einmal 49 Euro.
Dementsprechend verwundert die Anpassung wohl kaum einen Branchenkenner, man konnte schon eine ganze Weile davon ausgehen, dass diese früher oder später erfolgt. Letzteres ist auch ein gutes Stichwort: Denn für die aktuellen Prime-Abonnenten kommt sie später als früher.
Wer sich bis Ende Januar noch ein Prime-Abo holt, der bekommt also weiterhin den aktuellen Preis, die 69 Euro (Amazon Student: 34 Euro/Jahr) werden dadurch erst ab Januar 2018 fällig. Wie erwähnt sollte man das aber noch vor dem 1. Februar 2017 tun, da ab diesem Tag der erhöhte Preis von 69 Euro greift.
Amazon zieht aber in einem weiteren Bereich dem US-Modell nach: Man bietet nun für das Prime-Gesamtpaket auch eine monatliche Mitgliedschaft an, diese kostet 8,99 Euro. In Summe ist das Prime-Abo damit natürlich teurer (rund 108 Euro), empfiehlt sich aber für alle, die beispielsweise nur eine bestimmte Serie auf Prime Video sehen und andere Dienste ausprobieren wollen. Der Film- und Serien-Dienst ist dazu auch separat zu haben, wer nur Video nutzen will, bezahlt 7,99 Euro im Monat. Diese Variante hat Amazon bereits im April des vorangegangenen Jahres gestartet.
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Dementsprechend verwundert die Anpassung wohl kaum einen Branchenkenner, man konnte schon eine ganze Weile davon ausgehen, dass diese früher oder später erfolgt. Letzteres ist auch ein gutes Stichwort: Denn für die aktuellen Prime-Abonnenten kommt sie später als früher.
Zweiter Stichtag: 1. Juli 2017
Wie Amazon nämlich auf der Seite zur Preisänderung schreibt, zahlen bestehende Prime-Mitglieder, deren nächster Mitgliedsbeitrag vor dem 1. Juli 2017 fällig wird, für ein weiteres Jahr wie bisher 49 Euro und für eine Amazon Student-Mitgliedschaft 24 Euro.Wer sich bis Ende Januar noch ein Prime-Abo holt, der bekommt also weiterhin den aktuellen Preis, die 69 Euro (Amazon Student: 34 Euro/Jahr) werden dadurch erst ab Januar 2018 fällig. Wie erwähnt sollte man das aber noch vor dem 1. Februar 2017 tun, da ab diesem Tag der erhöhte Preis von 69 Euro greift.
Amazon zieht aber in einem weiteren Bereich dem US-Modell nach: Man bietet nun für das Prime-Gesamtpaket auch eine monatliche Mitgliedschaft an, diese kostet 8,99 Euro. In Summe ist das Prime-Abo damit natürlich teurer (rund 108 Euro), empfiehlt sich aber für alle, die beispielsweise nur eine bestimmte Serie auf Prime Video sehen und andere Dienste ausprobieren wollen. Der Film- und Serien-Dienst ist dazu auch separat zu haben, wer nur Video nutzen will, bezahlt 7,99 Euro im Monat. Diese Variante hat Amazon bereits im April des vorangegangenen Jahres gestartet.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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