Amazon startet Smile: Einkäufe generieren direkt Spenden für Vereine
Der Handelskonzern Amazon startet sein Charity-Programm AmazonSmile jetzt auch in Deutschland und Österreich. Kunden können hier aus einer langen Liste von gemeinnützigen Organisationen einen Spendenempfänger auswählen, dem dann 0,5 Prozent der zukünftigen Einkaufswerte zufließen.
Für den Nutzer selbst soll sich nichts ändern, insbesondere beim Kaufpreis. Um an der Aktion teilnehmen zu können, müssen die User allerdings die Unterseite Smile.amazon.de besuchen und dort ihre gewünschte Organisation auswählen. Hier kann der Kunde auch jederzeit die Auswahl ändern oder die Begünstigung anderer auch komplett wieder einstellen.
Bereits zum Start des Projekts stehen hunderte verschiedene Organisationen zur Wahl. Der Nutzer kann hier aussuchen, ob überregionale Verbände wie etwa das Rote Kreuz oder auch lokale Sportvereine begünstigt werden sollen. Die Bandbreite reicht schon über nahezu alle Bereiche des ehrenamtlichen Engagements.
In den USA gibt es AmazonSmile bereits seit dem Jahr 2013. Dort schüttete das Unternehmen bereits 37 Millionen Dollar aus. Im Durchschnitt kommen bei den vielen Organisationen zwar keine großen Beträge an, was aber wohl vor allem daran liegen dürfte, dass nur eine begrenzte Zahl von Nutzern einen Verein ausgewählt hat.
Für Amazon ist die Sache vor allem ein Teil des Image-Marketings und dürfte zuweilen auch dazu führen, dass Nutzer ihren Einkauf eher über Amazon als einen anderen Anbieter durchführen. Steuerlich macht der Konzern die Spenden nicht direkt geltend, sondern verbucht lediglich die 99,5 Prozent des Kaufpreises als eigenen Umsatz, die nach Abzug des gemeinnützigen Anteils übrig bleiben.
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Bereits zum Start des Projekts stehen hunderte verschiedene Organisationen zur Wahl. Der Nutzer kann hier aussuchen, ob überregionale Verbände wie etwa das Rote Kreuz oder auch lokale Sportvereine begünstigt werden sollen. Die Bandbreite reicht schon über nahezu alle Bereiche des ehrenamtlichen Engagements.
Unabhängige Prüfung
Organisationen, die bisher noch nicht dabei sind, können sich um eine Aufnahme bewerben. Amazon entscheidet hier nicht selbst über die Aufnahme, sondern übergibt die Prüfung an das Projekt Stifter-helfen. Dabei handelt es sich um eine Initiative aus der IT-Branche, die bisher vor allem Produktspenden an gemeinnützige Organisationen vermittelte - also beispielsweise Vereine mit Computern und IT-Infrastruktur ausstattete.In den USA gibt es AmazonSmile bereits seit dem Jahr 2013. Dort schüttete das Unternehmen bereits 37 Millionen Dollar aus. Im Durchschnitt kommen bei den vielen Organisationen zwar keine großen Beträge an, was aber wohl vor allem daran liegen dürfte, dass nur eine begrenzte Zahl von Nutzern einen Verein ausgewählt hat.
Für Amazon ist die Sache vor allem ein Teil des Image-Marketings und dürfte zuweilen auch dazu führen, dass Nutzer ihren Einkauf eher über Amazon als einen anderen Anbieter durchführen. Steuerlich macht der Konzern die Spenden nicht direkt geltend, sondern verbucht lediglich die 99,5 Prozent des Kaufpreises als eigenen Umsatz, die nach Abzug des gemeinnützigen Anteils übrig bleiben.
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