Lenovo will zumindest langsamer ertrinken als alle anderen
Der weltweit größte PC-Hersteller schreibt wieder schwarze Zahlen. Allerdings sollte man sich hier nicht über die realen Probleme täuschen lassen - denn der Überschuss sieht zwar gut aus, resultiert zu einem guten Teil aber aus einmaligen Sondereinnahmen.
Unter den jetzt veröffentlichten Bilanzen stand ein Nettogewinn von 157 Millionen Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres verbuchte Lenovo noch einen Verlust von 714 Millionen Dollar, was aber auch auf eine hohe Abschreibung auf den übernommenen Smartphone-Hersteller Motorola zurückzuführen war.
Dass der aktuelle Gewinn alles andere als beruhigend ist, zeigt schon ein Blick auf den Umsatz. Dieser ging um 8 Prozent auf 11,2 Milliarden Dollar nach unten. Dies ist im Wesentlichen auf die weiterhin kritische Lage auf dem PC-Markt zurückzuführen. Hier, so merkte das Management allerdings an, habe man nicht so starke Verluste hinnehmen müssen, wie der Gesamtmarkt.
Lenovo versucht seit geraumer Zeit die Probleme im PC-Geschäft durch eine stärkere Konzentration auf Smartphones zu kompensieren. Das ist allerdings schwer, da man es hier mit einer großen Zahl von Herstellern zu tun hat, die ebenfalls ihren Teil von dem inzwischen schon nicht mehr so stark wachsenden Markt abhaben wollen. Im Ergebnis kann man auch in diesem Segment keine Gewinne einfahren. Der operative Verlust liegt hier noch immer bei 156 Millionen Dollar, was aber zumindest schon deutlich weniger ist als die 217 Millionen Dollar Fehlbetrag vor einem Jahr.
Viel besser wird es in der nächsten Zeit wohl auch nicht. Konzernchef Yang Yuanqing erklärte, dass die Marktbedingungen weiterhin eine Herausforderung darstellen werden. Diese gehe man aber mit drei Kernzielen an: Die Marktführung bei PCs wolle man in jedem Fall verteidigen und bei Smartphones und bei Datenzentren wolle man zumindest ein weiteres Wachstum erzielen.
Miix 720 Leak: Lenovo toppt das Surface Pro
Dass der aktuelle Gewinn alles andere als beruhigend ist, zeigt schon ein Blick auf den Umsatz. Dieser ging um 8 Prozent auf 11,2 Milliarden Dollar nach unten. Dies ist im Wesentlichen auf die weiterhin kritische Lage auf dem PC-Markt zurückzuführen. Hier, so merkte das Management allerdings an, habe man nicht so starke Verluste hinnehmen müssen, wie der Gesamtmarkt.
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Viel besser wird es in der nächsten Zeit wohl auch nicht. Konzernchef Yang Yuanqing erklärte, dass die Marktbedingungen weiterhin eine Herausforderung darstellen werden. Diese gehe man aber mit drei Kernzielen an: Die Marktführung bei PCs wolle man in jedem Fall verteidigen und bei Smartphones und bei Datenzentren wolle man zumindest ein weiteres Wachstum erzielen.
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