Google & Facebook stecken hinter 120-Terabit-Kabel durch den Pazifik

Backbone, Unterseekabel, Sea Lion Bildquelle: YLE
Das bisher schnellste Unterseekabel durch den Pazifik soll eine Ablösung erhalten. FASTER brachte es zuletzt auf einen Spitzenwert von 60 Terabit pro Sekunde. Jetzt steht die Installation einer verdoppelten Kapazität an - mit Überschneidungen beim Betreiber.

120 Terabit/s durch den Pazifik
FASTER wurde von einem Konsortium auf den Weg gebracht, in dem der Suchmaschinenkonzern Google eine wichtige Rolle spielt und hier mit verschiedenen asiatischen Telekommunikationsunternehmen zusammenarbeitet. Google ist auch an dem neuen Projekt beteiligt - und kooperiert hier mit dem Social Network Facebook. Gemeinsam finanzieren diese nun eine Verbindung zwischen Los Angeles und Hongkong, die eine Kapazität von 120 Terabit pro Sekunde haben wird, berichtete das US-Magazin TechCrunch.

Für den konkreten Betrieb wird eine Firma namens Pacific Light Data Communication verantwortlich sein. Dabei handelt es sich um eine Tochtergesellschaft der China Soft Power Technology, die noch relativ neu im Geschäft mit Unterseekabeln ist. Es handelt sich zumindest um die erste Verbindung, die sich über die große Distanz von 12.800 Kilometern erstrecken wird.


Erste Meldungen über die Planungen für ein entsprechendes Projekt gab es schon vor einiger Zeit. Damals war allerdings noch nicht klar, dass Google und Facebook hinter der Sache stecken. Es wurde aber schon ein Investitionsrahmen von rund 400 Millionen Dollar genannt. In dem Kabel soll es fünf Faserpaare geben, von denen jedes 24 Terabit pro Sekunde schafft. Mit verbesserten Modulations-Technologien, wie sie beispielsweise gerade von Nokia-Alcatel-Lucent vorgestellt wurden, könnten zukünftig aber noch deutlich höhere Bandbreiten erreicht werden.

Nicht über alle Fasern wird dabei allgemeiner Internet-Traffic laufen. Die beteiligten Unternehmen haben jeweils exklusiven Zugriff auf jeweils ein Faserpaar. Google wird dies beispielsweise nutzen, um über seine eigenen Fasern den Datenverkehr zwischen seinen Datenzentren abzuwickeln. Das soll gewährleisten, dass Unbefugte weniger Angriffsflächen haben, um beispielsweise Nutzerdaten, die intern verschoben werden sollen, abzugreifen. Backbone, Unterseekabel, Sea Lion Backbone, Unterseekabel, Sea Lion YLE
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