Bundestrojaner jetzt auf Handys & Co: BKA-Pläne werden bekannt

Trojaner, Antivirus, Bundestrojaner Bildquelle: Warner Bros
Laut Medienberichten plant das Bundeskriminalamt (BKA) eine Ausweitung des Einsatzes der als Bundestrojaner bekannten Schnüffelsoftware auf mobile Geräte wie Smartphones und Tablets. Die Entwicklung kostet zusammen mit anderen "operativen IT-Systemen" rund 50 Millionen Euro.

Jetzt auch auf mobile Geräte

Die Software "Quellen-Telekommunikationsüberwachung (TKÜ)", besser bekannt als Bundestrojaner, darf von deutschen Behörden seit dem 22. Februar dieses Jahres gegen Kriminelle eingesetzt werden. Dem Start war eine nahezu ein Jahrzehnt andauernde Diskussion um den Einsatz der Schnüffelsoftware vorausgegangen, viele Kritiker halten diese nach wie vor für ungeeignet, Verbrechen zu verhindern. Trotzdem scheint das BKA jetzt eine Ausweitung der Möglichkeiten ins Auge zu fassen.

Wie NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung berichten, will das BKA jetzt mit dem Bundestrojaner auch Smartphones und Tablets ins Visier nehmen - so zumindest der Plan laut Haushaltsunterlagen des Bundestages, die laut dem Bericht eingesehen werden konnten. Konkret soll die neue Version des Bundestrojaners unter der Bezeichnung "3. Produktlinie einer behördeneigenen Software für Quellen - TKÜ" eingeführt werden.

TKÜ geht in die 3. Runde

Wie auch die SZ in ihrem Bericht schreibt, hatte das BKA die ersten beiden Produktlinien mit dem Ziel entwickelt, Laptops und Desktop-Rechner überwachen zu können. Da kommerziell erhältliche Software nicht den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts genügte, waren diese von dem Amt in Eigenregie entwickelt worden.

Wie aus den jetzt bekannt gewordenen Dokumenten zum Haushalt des Bundeskriminalamts hervorgeht, werden für die Entwicklung des neuen Trojaners für mobile Geräte zusammen mit den Kosten für andere "operative IT-Systeme" 50 Millionen Euro veranschlagt. Die Unterlagen geben aber keinen Aufschluss darüber, wie viel von diesem Budget für die Weiterentwicklung des Bundestrojaners verwendet wird.

Sollte man bei der internen Entwicklung der Software auf Probleme stoßen, behält man sich laut diesen Dokumenten vor, externe Dienstleister zu dem Projekt hinzuzuziehen. "Im kommerziellen Bereich gebe es "technische Lösungen auch für mobile Plattformen", so das BKA gegenüber den Parlamentariern.

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