Windows 10 soll LinkedIn-Integration bekommen - wie ist noch offen

Logo, Linkedin, Business Network Bildquelle: LinkedIn
Geht es nach dem Chef des Business-Netzwerks LinkedIn, können wir in Zukunft mit einer Integration von Funktionen von LinkedIn direkt in Windows und anderen Microsoft-Produkten rechnen. Microsoft hatte vor einiger Zeit die Übernahme des Unternehmens verkündet, wobei das Geschäft aktuell noch nicht ganz abgeschlossen ist.
In einem Interview mit dem US-Fernsehsender Bloomberg TV erklärte Jeff Weiner, dass man darüber nachdenkt, wie LinkedIn und seine Dienste in Windows und andere Microsoft-Produkte eingebaut werden kann. Unter anderem arbeitet man dabei bereits mit den Teams hinter Outlook, Office, Windows und dem Customer Relationship Management Tool Dynamics zusammen.


Konkret sprach Weiner von einer Einbindung von LinkedIn in den Webmailer Outlook.com, so dass man künftig unter anderem in der Lage sein soll, den Absender einer E-Mail direkt zum eigenen LinkedIn-Netzwerk hinzuzufügen, um sich besser kennenzulernen und geschäftliche Kontakte zu knüpfen. Wer bereits per LinkedIn verbandelt ist, soll in der Webversion von Outlook bald auch nachsehen können, welche Veränderungen es in Sachen Job oder Interessen bei dem jeweiligen Kontakt gibt.

Siehe auch: Microsoft kauft LinkedIn - für unglaubliche 26,2 Milliarden Dollar

Weiner zufolge will man auch Verbindungen zwischen dem Lernportal Lynda.com und dem hauseigenen LinkedIn Learning mit Microsofts Office schaffen. Das LinkedIn-Tool Sales Navigator soll außerdem eine Anbindung an Business-Anwendungen wie Dynamics bekommen.

Mit Blick auf Windows 10 sagte der LinkedIn-Chef, dass es "viele sehr interessante Dinge" gebe, die man mit dem Action Center am rechten Bildschirmrand und den Benachrichtigungen des Betriebssystems machen könne. Die Bildungsplattformen von LinkedIn könnten neben Office auch auf Windows tiefer integriert werden, wobei der Manager in dieser Hinsicht noch keine konkreten Beispiele nannte.

LinkedIn wird derzeit von Microsoft zum Preis von wahnwitzigen 26,2 Milliarden Dollar übernommen. Zuvor hatte es eine Art Bieterwettstreit um das Soziale Netzwerk für Business-User gegeben, an dem wohl auch Salesforce, Google und Facebook beteiligt waren, was den Preis scheinbar stark in die Höhe schnellen ließ. Das Karrierenetzwerk ist Marktführer in diesem Bereich, fiel manchen Nutzern aber vor allem wegen seiner mit großem Eifer verschickten Werbe-E-Mails auf. Logo, Linkedin, Business Network Logo, Linkedin, Business Network LinkedIn
Mehr zum Thema: Soziale Netzwerke
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