Wo kaufen die Deutschen ein? Online-Handel hat klare Gewinner
Im deutschen Online-Handel können sich wenige große Anbieter den größten Teil des Marktes untereinander aufteilen. 2015 waren es Otto und Zalando die sich den zweiten und dritten Platz im Ranking sicherten, Amazon bleibt unangefochten Spitzenreiter in Sachen Online-Umsatz.
Top 10 der deutschen Online-Shops (Statista)
So kann der bekannte Online-Händler mit einem Umsatz von 7,8 Milliarden Euro mit Abstand den ersten Platz im Umsatzranking einnehmen. Die Online-Einkauflust der Deutschen beschert dem Traditionsversandhaus Otto einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro und Platz 2 in der Rangliste der umsatzstärksten deutschen Online-Händler. Der letzte Platz auf dem Podium geht dann an den Mode-Versandhändler Zalando, der 2015 knapp über 1 Milliarde Euro Umsatz über das Internet verbuchen kann.
Als Zeichen für den Aufstieg eines neuen Marktsegments sind unter den hundert größten Online-Händlern dann auch noch erstmals zwei Anbieter aus dem Bereich der Lebensmittel anzutreffen - der Lieferservice Hellofresh und der Weinhändler Hawesko. Mit Angeboten von Kosmetik über Möbel und Dekorationsartikel bis hin zu Baby- und Spielwaren versuchen sich daneben viele Unternehmen in den Top 100 mit Produktspezialisierung einen Marktanteil zu sichern.
Amazon ist Platzhirsch
Eine neue Untersuchung des deutschen Online-Handels legt nahe, dass sich viele Menschen hierzulande beim Einkauf im Netz gerne auf einige wenige Anbieter verlassen. Insgesamt setzte sich der "Konzentrationsprozess im Internet-Handel" fort, so die Studien-Verfasser. Wie das Ranking der "1.000 größten deutschen Online-Shops für physische Güter" zeigt, das von Statista und dem Handelsforschungsinstitut EHI vor seiner Veröffentlichung im Oktober schon jetzt in Auszügen vorgestellt wurde, dominiert Amazon den Markt der deutschen Online-Shops sehr deutlich.
Top 10 der deutschen Online-Shops (Statista)
So kann der bekannte Online-Händler mit einem Umsatz von 7,8 Milliarden Euro mit Abstand den ersten Platz im Umsatzranking einnehmen. Die Online-Einkauflust der Deutschen beschert dem Traditionsversandhaus Otto einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro und Platz 2 in der Rangliste der umsatzstärksten deutschen Online-Händler. Der letzte Platz auf dem Podium geht dann an den Mode-Versandhändler Zalando, der 2015 knapp über 1 Milliarde Euro Umsatz über das Internet verbuchen kann.
Vor allem Technik geht online
Interessant ist die Untersuchung auch im Hinblick auf das, was die Deutschen im Internet bestellen. So sind mit Notebooksbilliger auf Platz 4 und Cyberport, Conrad, Alternate sowie Apples Online-Shop gleich fünf Anbieter für Technik in den Top Ten der Online-Shops vertreten. Darüber hinaus gibt es in diesem Bereich laut der Studie auch noch zwei klare Gewinner. Mit einem verstärkten Fokus auf den Online-Handel konnte sich Mediamarkt von Platz 30 auf Platz 18 verbessern, für Saturn ging es dank deutlich gestiegenem Umsatz von Rang 51 auf Position 33.Als Zeichen für den Aufstieg eines neuen Marktsegments sind unter den hundert größten Online-Händlern dann auch noch erstmals zwei Anbieter aus dem Bereich der Lebensmittel anzutreffen - der Lieferservice Hellofresh und der Weinhändler Hawesko. Mit Angeboten von Kosmetik über Möbel und Dekorationsartikel bis hin zu Baby- und Spielwaren versuchen sich daneben viele Unternehmen in den Top 100 mit Produktspezialisierung einen Marktanteil zu sichern.
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