Chaos feilschender Server: Vergesst Preis-Tipps für Online-Handel

Amazon, Pakete, Halle, Paketzentrum, Lieferzentrum Bildquelle: Amazon
Immer wieder kursieren - je nach Produkt - verschiedene Tipps, wann bestimmte Waren im Online-Handel besonders günstig zu haben sind - etwa nach den Ferien oder in den frühen Morgenstunden. Eine umfangreichere Analyse kam aber nun zu dem Ergebnis, dass man solche Prognosen schlicht vergessen kann.
Es existieren keine allgemeingültigen Muster für Tage oder Zeiten, an denen ein Produkt besonders günstig zu haben wäre. Es gibt zwar durchaus teilweise massive Schwankungen, doch werden diese eher nicht durch besonders ausgefeilte Planungen der Anbieter verursacht, sondern ziemlich deutlich durch sehr komplexe Algorithmen, mit denen die einzelnen Online-Shops ihre Konkurrenz im Auge behalten und parallel gute Platzierungen in Preissuchmaschinen ergattern wollen.

Für das ZDF-Magazin Wiso wurden für die Analyse hundert Produkte aus verschiedenen Kategorien bei über 1.700 Online-Händlern über zwei Wochen beobachtet. Dabei fiel erst einmal auf, dass es immer wieder dazu kommt, dass Produkte ohne direkt ersichtlichen Grund binnen kurzer Zeit sehr viel billiger oder teurer werden. Bis zu 70 Prozent Unterschied können hier wenige Stunden ausmachen. Es kam in einem Fall sogar vor, dass der teuerste und billigste Anbieter 87 Prozent auseinanderlagen.

Als größter Anbieter überhaupt spielt in dem Tanz der Preise Amazon natürlich eine besondere Rolle. Wenn dieser ein Produkt neu in sein Angebot aufnimmt oder eine signifikante Preisanpassung vornimmt, kann schon einmal die ganze Branche in Bewegung kommen. Das heißt aber keinesfalls, dass man bei dem Marktführer am günstigsten wegkommt. Denn auch bei diesem arbeiten Rechner kontinuierlich daran, den Markt im Auge zu behalten und versuchen, diesen im eigenen Sinne zu beeinflussen.

Preis-Server der Konkurrenz werden getriggert

So kommt es beispielsweise immer wieder vor, dass ein Anbieter mit einem bestimmten neuen Preis vorprescht. Daraufhin beginnen andere Händler in kurzen Intervallen von maximal zwei Stunden ihre Preise immer wieder zu senken und wieder anzuheben. Von diesem Verhalten erhofft man sich offenbar zwei Ergebnisse: Zum einen wird so versucht, die Preisbeobachtungs-Server der Konkurrenz zu Reaktionen zu zwingen. Zum anderen setzt man auf die Tatsache, dass viele Suchmaschinen auf Preissenkungen wohlwollend reagieren - und dies unabhängig davon, ob die Kosten eines Produkts erst kurz zuvor hochgesetzt wurden.

Weitergehende Details zu der Untersuchung hat die Wiso-Redaktion in einem Beitrag verarbeitet, der am heutigen Abend im ZDF ausgestrahlt wird. Anschließend ist dieser auch in der Mediathek des Senders zu finden. Viele aktuelle Sonderangebote von Amazon findet ihr wie gewohnt auch im direkten Vergleich mit den Preisen anderer Anbieter in unserer Blitzangebote-Übersicht:

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