Nicht mehr anfassen: Samsung verschärft Warnung vor Note 7-Nutzung
Samsung hat aktuell mit großen Sicherheitsproblemen rund um das neuen Galaxy Note 7 zu kämpfen. Nach Warnhinweisen, das Gerät nicht zu laden und nicht in Flugzeuge mitzunehmen folgt jetzt die nächste Stufe: Kunden sollten das Gerät bis zu einem Austausch am besten gar nicht mehr anfassen.
In den USA waren Nutzer schon zuvor von der Verbraucherschutzbehörde CPSC dazu aufgerufen worden, ihre Geräte nicht mehr zu nutzen und komplett zu deaktivieren. In der Nacht zum Samstag verkündete die CPCS, dass man gemeinsam mit Samsung daran arbeite, eine Rückgabe direkt über die Behörde möglich zu machen. Zu guter Letzt werde aktuell geprüft, ob Samsung mit dem Austausch gegen ein gleichwertiges Modell "ausreichende Maßnahmen" ergreift, oder weitere Forderungen auf den Konzern zukommen könnten. Die von Samsung eingeleitete Umtauschaktion kann sich über Monate hinziehen.
In Deutschland sind von dem Problem keine Kunden betroffen - zumindest wenn man von im offiziellen Handel erstandenen Geräten ausgeht. Hierzulande sollte der Verkauf des Galaxy Note 7 am 2. September beginnen, doch genau an diesem Tag hatte Samsung den Verkauf wegen Brandgefahr durch fehlerhafte Akkus weltweit gestoppt.
Rückruf Eskalation
Samsung schaltet im Fall der fehlerhaften Note 7-Akkus in die nächste Warnstufe: Der Konzern fordert Käufer des seit dem 02.09. wegen Brandgefahr zurückgerufenen Galaxy Note 7 ab sofort dazu auf, das Gerät überhaupt nicht mehr zu nutzen. Wie das südkoreanische Unternehmen laut Golem auf seiner Webseite ausführt, sollten die Geräte unmittelbar ausgeschaltet und so schnell wie möglich ausgetauscht werden. "Falls vorhanden" sollten Nutzer in der Übergangszeit auf ihre alten Geräte zurückgreifen. Wie schon zuvor betont Koh Dong Jin, Chef der Sparte Mobile Kommunikation, erneut, dass die Sicherheit der Kunden höchste Priorität habe.In den USA waren Nutzer schon zuvor von der Verbraucherschutzbehörde CPSC dazu aufgerufen worden, ihre Geräte nicht mehr zu nutzen und komplett zu deaktivieren. In der Nacht zum Samstag verkündete die CPCS, dass man gemeinsam mit Samsung daran arbeite, eine Rückgabe direkt über die Behörde möglich zu machen. Zu guter Letzt werde aktuell geprüft, ob Samsung mit dem Austausch gegen ein gleichwertiges Modell "ausreichende Maßnahmen" ergreift, oder weitere Forderungen auf den Konzern zukommen könnten. Die von Samsung eingeleitete Umtauschaktion kann sich über Monate hinziehen.
Nicht an Bord
Auch die US-Luftfahrtbehörde FAA war nach dem Bekanntwerden des Problems aktiv geworden und hatte Besitzer davor gewarnt, die Geräte in Flugzeugen zu nutzen. So sei sowohl vom Einschalten oder Laden als auch vom Aufgeben im Gepäck dringend abzuraten. In Südkorea hatte die Behörden eine ähnliche Empfehlung herausgegeben, die vor dem Einschalten der Geräte an Bord von Flugzeugen warnt.In Deutschland sind von dem Problem keine Kunden betroffen - zumindest wenn man von im offiziellen Handel erstandenen Geräten ausgeht. Hierzulande sollte der Verkauf des Galaxy Note 7 am 2. September beginnen, doch genau an diesem Tag hatte Samsung den Verkauf wegen Brandgefahr durch fehlerhafte Akkus weltweit gestoppt.
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