Alles Gute, Star Trek: Vor 50 Jahren begann die Reise der Enterprise

TV-Serie, Star Trek, Enterprise, Original, Raumschiff Enterprise, TOS Bildquelle: Paramount Television
Vor 50 Jahren wurde im US-Fernsehen die erste Folge einer Science-Fiction-Serie namens Star Trek ausgestrahlt. Ein großer Erfolg war sie anfangs nicht, jedenfalls nicht bei der Masse. Für einige Seher war es allerdings Liebe auf den ersten Blick, mit ihrer Leidenschaft schafften sie es, eine in vielerlei Hinsicht ungewöhnliche TV-Serie zu einer der beiden wichtigsten Sci-Fi-Marken aller Zeiten zu machen.

Der Vater

Doch bevor man auf die Geschichte von Star Trek eingeht, sollte natürlich ein Name erwähnt werden, auch wenn man ihn gegenüber Star Trek-Fans nicht extra nennen muss: Die Rede ist natürlich von Gene Roddenberry, dem Vater der bedeutendsten Science-Fiction-TV-Serie aller Zeiten. Roddenberrys Leben war derart abenteuerlich, dass man sich wundern muss, dass sein Leben nicht schon längst in einer eigenen Spielfilm-Biografie verfilmt worden ist.

Roddenberrys Leben ist ein Stoff, den man kaum erfinden kann. Der am 19. August 1921 in El Paso, Texas geborene Polizistensohn Eugene Wesley "Gene" Roddenberry flog im Zweiten Weltkrieg als Pilot bzw. Bomber-Besatzungsmitglied 89 Kampfeinsätze.

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Nach dem Krieg ging er in die zivile Luftfahrt und erlebte während dieser Zeit gleich drei Flugzeugabstürze. Am 18. Juni 1947, es war der dritte Crash, überlebte Roddenberry einen Absturz in der syrischen Wüste, bei dem 14 Menschen ums Leben kamen. Roddenberry selbst rettete mehreren Personen das Leben, da er mehrmals ins brennende Flugzeug zurücklief, um Überlebende herauszuziehen.

Eine Rettung bedeutete das allerdings noch nicht, da kein Suchtrupp die Absturzstelle aufspüren konnte. Roddenberry übernahm das Kommando und machte sich als Mitglied eines (von zwei) Teams auf, um nach Hilfe zu suchen. Er war dann auch in jenem, das ein Dorf mit einem Funkgerät finden konnte. 22 Menschen überlebten dadurch.

Die Anfänge

Gene Roddenberry veränderte das Ereignis, er kündigte seinen Job bei Pan Am und beschloss, etwas anderes zu machen, nämlich zu schreiben. Über den Umweg als Polizist beim Los Angeles Police Department landete er dann schließlich beim Fernsehen, wo er diverse Jobs als Drehbuchautor bzw. Berater hatte. 1956 kündigte er dann seine Stelle beim LAPD. Star Trek: The Original SeriesDie Idee zum untrennbaren Team Spock und James T. Kirk hatte übrigens Sci-Fi-Legende Isaac Asimov, Roddenberry hatte zuvor befürchtet, dass Spock zu populär werden könnte und bat Asimov um Rat Anfang der 1960er hatte er dann die Idee zu einem multiethnischen "Luftschiff", das die Welt bereist, diese Idee entwickelte sich einige Jahre später zu dem, was einmal als Star Trek in die Geschichtsbücher eingehen sollte. Um genau zu sein, schickte Roddenberry den "Pitch" zu Star Trek am 11. März 1964 zur Writers Guild of America und registrierte seine Idee damit. Dieses Datum kann man als Tag der Zeugung sehen, bis zur Geburt vergingen aber etliche Monate und viele Geburtswehen.

Die ersten Versuche, Star Trek zu verkaufen, verliefen erfolglos, diverse Studios lehnten das Konzept freundlich, aber bestimmt ab. Interessant war auch die Rolle von CBS (dem aktuellen Mitbesitzer der Marke): Dort lehnte man das Konzept ab. Wie sich später herausstellte, wollte man den Konkurrenten aber unbedingt sehen, da man zu dieser Zeit eine eigene Science-Fiction-Serie in Entwicklung hatte: Lost in Space.

Der Käfig

Roddenberry und Oscar Katz und Desilu Productions traten dann an NBC heran, spielten die Science-Fiction-Elemente aber herunter. Der Sender gab sein OK, zunächst wurde grünes Licht zu drei Story-Ideen gegeben. Eine davon, die später als "The Cage"/"Der Käfig" bekannt wurde, wurde zur Pilotfolge auserwählt. Star Trek: The CageIn 'The Cage' spielte Jeffrey Hunter die Hauptrolle des Captain Christopher Pike, Leonard Nimoy war als Mr. Spock aber bereits an Bord der USS Enterprise Zu dieser Zeit begann Roddenberry eine Affäre mit seiner späteren Frau Majel Barrett, diese kannte er bereits von einer früheren Produktion namens The Lieutenant. Dort spielten auch Leonard Nimoy und Nichelle Nichols mit. Diese beiden Namen muss man Star Trek-Fans wohl kaum erklären, der Vollständigkeit halber müssen wir aber Commander Spock und Lieutenant Uhura dennoch erwähnen. Barrett war es übrigens, die Nimoy für die Rolle des Vulkaniers vorschlug. Der Spock-Darsteller stand ab diesem Zeitpunkt für Roddenberry unumstößlich fest.

Der zweite Pilot

Doch der erste Pilot beeindruckte NBC nicht. Katz bot aber im Namen von Desilu an (auch der persönliche Einsatz von Desilu-Chefin Lucille Ball soll eine entscheidende Rolle gespielt haben), eine zweite "Vorzeigefolge" mitzufinanzieren. Diese bekam im März 1965 grünes Licht von NBC. Roddenberry entwickelte dafür mehrere Skriptentwürfe, letztlich fiel die Wahl von NBC auf "Where No Man Has Gone Before".

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