Microsoft setzt neue Formulare zum Melden von Hate Speech ein

Microsoft, Mobbing, Hate Speech, Cyberstalking Bildquelle: Microsoft
Facebook, YouTube, Twitter und Microsoft hatten im Mai dieses Jahres auf Drängen der EU eine Vereinbarung geschlossen, die eine härtere Vorgehensweise gegen Hate Speech vorsieht. Nun hat Microsoft ein Formular bereitgestellt, mit dem Nutzer entsprechende Botschaften einfacher melden können.
Microsoft hat dabei schon seit jeher klare Regelungen und Filter, die Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Mobbing und ähnliche verletzende oder bedrohliche Inhalte verbieten und löschen. Nun geht Microsoft aber noch ein wenig mehr auf die Community zu und bietet nicht nur einen Weg, entsprechende Inhalte melden und löschen zu lassen, sondern auch zu unrecht gelöschte Inhalte wieder wiederherstellen zu lassen.

Docs.com, OneDrive, Outlook, Skype, Sway und Xbox Live

In einem Blogeintrag erklärt Microsoft die neuen Möglichkeiten dazu und warum man jetzt noch viel stärker als zuvor auf die Meldungen der Nutzer setzen will. Melden kann man im Übrigen Inhalte von Docs.com, OneDrive, Outlook, Skype, Sway und Xbox Live. In all diesen Diensten konnten Nutzer natürlich auch schon zuvor auffällige Inhalte melden, nun wird das Programm gegen Hate Speech mit dem übergreifenden Formular, das für jeden einfach im Internet zugänglich ist, einfach erweitert.

Die Redmonder betreiben zwar kein eigens großes soziales Netzwerk, sie bieten aber diverse Plattformen zur Kommunikation. Anders als zum Beispiel bei Facebook oder Twitter ist daher Hate Speech häufig nur für eine kleine begrenzte Nutzerschaft einsehbar. Gerade deshalb möchte Microsoft die Anwender stärker dafür sensibilisieren, auch schon kleine Verstöße oder unterschwellige Botschaften zu melden, um Hate Speech im Keim zu ersticken. Microsoft Hate Speech ÜbermittlungDas neue Formular steht derzeit nur englischsprachig zur Verfügung.

So meldet man Inhalte, Löschantrag

Für einen Löschantrag oder eine Meldung zur Überprüfung der Inhalte kann man das neue Formular im Support-Bereich von Microsoft nutzen. Microsoft lässt dabei im Prinzip keine anonymen Meldungen zu, da man für eine mögliche Kontaktaufnahme eine Email-Adresse hinterlegen muss. Man muss sich aber nicht mit seinem Microsoft-Konto legitimieren. Für die Meldung selbst kann man per Dropdown-Menü zwischen verschiedenen Verstößen wählen und auch einen freien Text übermitteln.

Das zweite neue Formular ist ebenfalls im Support-Bereich zu finden und beantragt die Wiederherstellung von Inhalten, die zu unrecht gelöscht wurden beziehungsweise von gesperrten Accounts.

Microsoft erklärt neue Richtlinien
gegen Terror und Extremismus
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