Facebook-Bericht: Doppelt so viele Hasskommentare & Co. gesperrt

Facebook, Social Network, Social Media, dislike Bildquelle: Facebook
Ende letzten Jahres hatte Facebook angekündigt, rigoros gegen Hasskommentare & Co. auf der Plattform vorgehen zu wollen. Jetzt hat das Unternehmen einen Bericht vorgelegt, der zeigt: In Deutschland hat sich die Zahl der blockierten Inhalte innerhalb von sechs Monaten verdoppelt.

Immer mehr wird gesperrt

Unter der Überschrift "Bericht über Regierungsanfragen" legt Facebook in regelmäßigen Abständen Zahlen vor, die unter anderem auch zeigen sollen, wie oft das Unternehmen Inhalte blockiert, die beispielsweise gegen Gesetze des jeweiligen Landes verstoßen, in dem sie veröffentlicht wurden. Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrem aktuellen Bericht schreibt, hat das soziale Netzwerk in Deutschland im zweiten Halbjahr 2015 fast doppelt so viele rechtswidrige Einträge gesperrt, wie in den sechs Monaten zuvor.
Facebook Transparenzbericht 2015Zahl der blockierten Inhalte... Facebook Transparenzbericht 2015...steigt auch 2015 deutlich
Seit 2014 ist eine stetige Steigerung der Zahl der gesperrten Inhalte zu registrieren. Während Facebook im ersten Halbjahr 2014 noch 34 blockierte Inhalte für Deutschland meldete, ist diese Zahl in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 auf 188 gestiegen. Im zweiten Halbjahr 2015 musste das Netzwerk nach eigenen Angaben dann 366 Mal wegen Hasskommentaren & Co. aktiv werden. Während in Deutschland die absoluten Zahlen damit immer noch relativ niedrig bleiben, zeigt die internationale Statistik, dass Facebook auch hier immer häufiger Beiträge blockieren muss. So wurden im zweiten Halbjahr 2015 weltweit 55.000 Inhalte gesperrt. Zum Vergleich: Im Halbjahr zuvor waren es noch 20.500.

Allerdings betont das Unternehmen, dass ein Großteil des weltweit registrierten Anstiegs an blockierten Beiträgen auf ein einziges Bild zurückzuführen sei, das im Zusammenhang mit den Anschlägen in Paris stand. Auf Anfrage der französischen Behörde, die sich auf ein Gesetz zum Schutz der Menschenwürde stützte, sei dieses in mehr als 32.000 Fällen blockiert worden. Wenn Facebook die Sperrung eines Inhalts vornimmt, geschieht das auf Basis der IP des Nutzers und bezieht sich damit oft nur auf das jeweilige Land.

Datenanfragen der Behörden

Wie der Bericht auch zeigt, hat Facebook aus Deutschland im zweiten Halbjahr 2015 deutlich mehr Anfragen erhalten, die im Zusammenhang mit strafrechtlichen Fällen stehen. 3140 Mal hatten demnach Behörden die Herausgaben von Daten gefordert, in etwas mehr als 42 Prozent der Fälle seien nach rechtlicher Prüfung Inhalte übergeben worden. Zwischen Januar und Juni 2015 hatte das Unternehmen bei 2344 Anträgen in knapp 36 Prozent der Fälle Daten übermittelt.

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